Robin Duha - Triathlet
Carpe diem! (Horaz)


Knappenman - mein letztes Rennen                         01.09.2014

Am vergangenen Wochenende war auch schon der vorerst letzte Wettkampf und es ging zurück in die Nähe meines Geburtsortes. Ich hatte für die Mitteldistanz beim Knappenman gemeldet. Das Training fiel zwar etwas gering dafür aus, sollte aber dennoch dahingehend ausreichen. Schon beim Einfahren von Hoyerswerda nach Lohsa, zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Die Kamenzer waren sehr stark vertreten, da dieses Jahr die Regionalliga für sie keine Rolle spielte.




Nach dem Start kam ich sehr gut aus dem Gedränge ...





Die Bojen waren sehr weit auseinander und leider gab es nur eine Runde für die 1900 Meter, das hatte ich auch noch nie. Ich orientierte mich also nur an der Gruppe vor mir, Bojen sah ich eh kaum. Nach der Hälfte musste ich die Gruppe leider ziehen lassen und orientierte mich selbst.



Nach knapp 29 Minuten war die schönste Disziplin des Tages leider schon vorbei.



Dann ging es flott auf's Rad und die Sonne kam langsam heraus.



Es galt drei Runden zu fahren, welche zwar sehr schnell waren, aber auch sehr monoton, durch die flache Strecke. Die Umrundung des Scheibesees war da schon eine Abwechslung.
Dort schliefen entweder die Streckenposten oder sie feuerten schick an
. ;-)




Leider kam auch hier wieder die Windschattenproblematik zum Vorschein. Die Runde war einfach nicht selektiv genug und lud dazu ein. Aber das muss jeder selbst mit sich vereinbaren. Zeitstrafen gab es keine, Kampfrichter habe ich auch kaum gesichtet.



So wurde ich bei der Hälfte von einer Vierer Gruppe überholt und konnte zusehen wie sie immer weiter von dannen zog.



Ich fühlte mich zum Schluss auch nicht mehr so frisch. 37er Schnitt statt dem angepeilten 38er. Da es nur einmal pro Runde eine Verpflegungsstation gab (früher mehrere Runden was auch zuschauerfreundlicher war), konnte ich auf dem Rad nicht ausreichend trinken was sich später rächen sollte.



Der Lauf ging vorerst gut los.



Zwar spürte ich sofort Krampfansätze, die sich aber wieder beruhigten.



Ich spürte immer mehr ein Durstgefühl. Die erste der zwei Runden war das Tempo noch in Ordnung, auch wenn ich mein angestrebtes Tempo von 3:45 nur einen Kilometer laufen konnte. Danach pegelte es sich bei knapp 4:00 ein.
Nach einer Runde war die Power zwar noch da, aber alle Muskeln in den Beinen verkrampften.



Die zweiten 10,5 Kilometer wurden dann also etwas anders. Nach insgesamt 14 Kilometern musste ich zum ersten Mal gehen. Anna munterte mich wenigstens mit Videos auf, die auf Youtube zu sehen sind. So habe ich sehr viele Plätze verloren, was dann aber irgendwann auch egal war. Es zählte nur noch das Finish, denn DNF is no option! Die Verpflegung auf der Strecke half da auch nicht viel.



Es gab weder Gels noch Riegel, was ich so bisher auf längeren Strecken auch noch nicht gesehen hatte. Die Langdistanzler müssen unter diesen Umständen, sicherlich noch mehr "Freude" gehabt haben. ;)



So wurde also fleißig gewandert. Tipps bekam ich auch: 100 Schritte laufen und gehen im Wechsel, auch wenn es nicht ganz so war. Erst nach dem Eimer Wasser von den Laufpiraten konnte ich plötzlich wieder Rennen. Die letzten zwei Kilometer bis ins Ziel. Schade, dass es nicht eher war! Aber im Ziel wartete schon meine Familie und machte sich schon sicher etwas Sorgen.



So kam ich nach 4:35 Stunden als 29. Gesamt und Dritter in der Altersklasse ins Ziel. Das war diesmal hart erarbeitet!



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Jetzt ist erst einmal eine längere Pause angesagt!

Ein großer Dank für das vergangene Jahr gilt meiner Familie und meinen Sponsoren, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre! Ihr wart Spitze! :-)

Jetzt ist es also schon soweit und es geht für ein Jahr mit Anna nach Australien. Ein paar Eindrücke und Lebenszeichen wird es sicher ab und an mal bei Facebook geben! Das wird ganz sicher ein riesiges Abenteuer! ;-)



Zum krönenden Abschluss der Saison zeigte sich noch ein wunderschöner DUHA am Himmel, d.h.: mein Nachname ist tschechischen Ursprungs & heißt übersetzt REGENBOGEN. ;-)
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Wettkampfstimmung - die letzten Meter                  27.08.2014

Am 19.07. ging es nach Grimma. Für mich sollte die Sprintdistanz ein Testrennen für den Hof-Triathlon am nächsten Wochenende werden. Vor Beginn war ich bereits das erste Mal schockiert über die hohe Startgebühr, da wollte ich schon fast wieder umkehren …
Dann der nächste Schock, ich musste die Klingel beim Check In abbauen!
Es war sehr heiß und demzufolge auch Neoverbot. Geschwommen wurde in der Mulde, die erstaunlicherweise wenig Strömung hatte.
Ich kam für meine Verhältnisse sehr gut aus dem Wasser trotz, des lustigen Startschusses, wo man dachte ein Zuschauer pfeift. Vielleicht war es ja auch so. Die Radstrecke war sehr wellig und verwinkelt und war das Härteste an diesem Tag.
Ich konnte hier einige Plätze gut machen und kam auf Rang vier in die Wechselzone.




Beim abschließenden Lauf, arbeitete ich mich kontrolliert auf Platz 3 vor, man spürte hier die Temperaturen!
Die Siegerehrung ließ ewig auf sich warten und entfiel dann am Ende auch für die Altersklassen, jedenfalls wurde nichts mehr erwähnt …






Die Woche darauf ging es zu meinen Kollegen nach Hof, ich hatte mich sehr spontan umentschieden von Senftenberg auf Hof.
Es sollte also mein Abschiedsrennen im „Ausland“ werden und ich habe nochmal viele Freunde getroffen. ;)
Ich startete auf der olympischen Distanz (1,5-36-10). Zuvor wurde mir noch Luft auf das Rad aufgepumpt, ich musste nicht mal selber pumpen! Es gab auch eine schöne Badekappe, die Farbe hatte noch im Repertoire gefehlt und sorgt endlich mal für Abwechslung! Leider waren die Shirts nicht in der Farbe ;)
Auch hier gab es bei dem schönen Wetter wieder Neoverbot, als Neopren- anzug hat man es dieses Jahr nicht leicht.
Im Gegensatz zu anderen Wettkämpfen, wo diese immer erlaubt werden, um die eigenen Neos vom Sponsor zu verkaufen …



Geschwommen wurde im glasklaren Untreusee, da machte das Schwimmen super Spaß! (gibt es nicht so oft :P) Das Schwimmen lief in der Gruppe entspannt. Nach ca. 22 Minuten kam ich aus dem bayrischen See heraus mit Anna im Gepäck.



Dann ging es zügig auf die schicke Radstrecke. Die Stimmung am Schreckensberg war einfach genial! Das Rad harmonierte mit mir auch ganz gut, ich saß ja ein halbes Jahr nicht mehr drauf, außer kurz am Vortag.



Leider fehlte mir der Bezugspunkt: weder vor, noch hinter mir konnte ich etwas erkennen.
Die letzten flachen Kilometer fehlte dann auch die Power und ich freute mich schon auf's Laufen.
Das ging dann aber auch nicht so flott wie erhofft, ich versuchte aber so weit wie möglich nach vorn zu kommen. Aber auch hier fehlte der Bezugspunkt, und es wurden immer andere Platzierungen vom Streckenrand durchgegeben. Ich war zwar meist angeblich 5., jedoch überholte ich auch immer wieder Athleten, die vor mir waren. Im Vorjahr hatte ich noch eine Staffel die neben mir Druck machte, dieses Jahr kam nichts von hinten.
So kam ich an Platz 5 in's Ziel, Tobias konnte souverän gewinnen. Auch Anna sorgte für einen Überraschungssieg!




Leider fehlte etwas der Raddruck, aber mehr ging nicht an diesem Tag. Dank dem Gewitter, gab es leider keine Siegerehrung am See, aber es hielt ja sehr lange. Bei Tombola hatte ich auch wieder Glück und das Kuchenbuffet war einfach bombastisch. Alles top organisiert, einer der besten Wettkämpfe die ich kenne!
Danke nochmal an Ulf für's Mitnehmen!





Sechs Tage später, also schon im August, stand noch ein kurzer Ausflug nach Berlin, zum Berlin XL Triathlon an. Ich nahm beim Swim and Run teil (500-5). Auch hier war ich vor Beginn von der Startgebühr erschrocken, denn wirklich abgesperrt wurde dafür auch nichts. Die Streckenführung nach dem Schwimmen war auch etwas chaotisch, wenn einem die Schwimmer wieder entgegenkommen. Nach dem Ausstieg musste man noch 200 m laufen bis zur Wechselzone.



Der Müggelsee hatte eine angenehme Temperatur, aufgrund der Wellen, dauerte der Rückweg dann etwas länger. So kam ich als 3. aus dem Wasser und konnte diesen Platz bis zum Ende halten. Auf der Laufstrecke traf man viele Spaziergänger und Hunde …
Danach schaute ich noch der Regionalliga zu. Es war ein schönes Chaos und die Kampfrichter verhielten sich wie früher, bzw. wie in der 2. Bundesliga …


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Die Woche danach passierte nicht viel. Es ging etwas Inlinern und Reisevorbereitungen wurden getroffen. So kam der Lauf am 8.8. zur Festung Königstein sehr gelegen, um noch einen Trainingsreiz zu setzen. Die Strecke war der Hammer! Es ging von der Stadt zur Festung hoch was viele Höhenmeter und Stufen bedeutete. Nach dem spontanen Startschuss (bzw. ohne) konnte ich zum Ende der ca. 7,5 km konnte ich noch mal forcieren und gut aufholen. So konnte ich auf Platz vier einlaufen.

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Am 13.08. fand dann auch schon die Abschieds- und Geburtstagsfete statt und es waren hohe Gäste geladen!



Nichtsdestotrotz konnte ich am Sonntag darauf bei der O-See Challenge wieder am Start stehen.
Dieses Jahr nur auf der Light-Strecke (750-26-6), was bei diesem Wetter auch gut so war. Aber bei den hohen Startgebühren und 180 Euro für einen Einteiler den man nur einmal anzieht, sind es wirklich nicht wert, bei einer WM zu starten, wo es ohnehin noch eine im Oktober auf Maui gibt.
Eine „Schlammschlacht“ sollte es dennoch werden.
Erstaunlicherweise war Neo-Verbot, obwohl am Tag zuvor die Altersklassen mit Neo starteten. Aber es ging auch locker ohne, nur das Einschwimmen wurde weggelassen. ;)


Gestartet wurde auf einem lustigen Steg ...



Das Schwimmen verlief für das Training normal und ich kam ca. an 6. Stelle aus dem Wasser. Beim Wechsel wollte der Helm dann nicht zugehen. Danach startete ich auf dem Rad verhalten und wartete auf die Gruppe.



Es kam aber keiner, erst später Stephan Radeck. Mit Ihm fuhr ich zusammen die ersten Kilometer, wo es hoch ging und wir konnten ein paar Plätze gutmachen. Bis es technisch wurde. Dann musste ich Ihn ziehen lassen, sah aber überraschenderweise John. Am Anstieg der mir fast unfahrbar erschien, klickte ich aus und rannte kurz vorbei. :D
In den Abfahrten konnte ich dann mit meinem nicht mehr vorhanden Reifenprofil nicht gegenhalten. Ich rutschte nur und musste nur ausklicken. Da der Reifen noch nie einen Platten hatte, wird er auch nie gewechselt. ;) Die Strecke war schlammig und total zerfahren, durch die Starter vom Vortag.
Aber ich blieb sturzfrei!
Stephan hatte leider 6 km vor dem Wechsel einen Platten. Schade, ich denke er hätte mit dem Vorsprung den er rausgefahren hatte, gewinnen können!
Zum Schluss ging dann auch meine Schaltung nicht mehr, nur noch ein Kettenblatt funktionierte. Zum Glück das mittlere, da war ich flexibel. ;)
Der Reifen war jetzt komplett rutschig, sogar auf Asphalt. So fuhr ich kurz vor Ende noch gegen den Heuhaufen. :D
Ich kam als 3. in die Wechselzone, rannte gegen den Zaun, weil ich vom Abstieg noch zu schnell war. Kurz darauf verlor ich, wie schon im Vorjahr, meinen Schuh und machte für das Publikum was zahlreich erschienen war, noch eine Stunt-Einlage mit meinem Rad und drehte mich eine Runde. Den Schuh fand ich dann an meinem Wechselplatz wieder, Danke!
Nach kurzen Problemen mit dem Startnummernband ging es auf die Laufstrecke.




Auch hier wurde es dreckig und rutschig. Im Schlammloch saugten sich die Schuhe voll, danach hatte man keinen Grip mehr bergauf.
Nach 3 km von den 6,1 km konnte ich auf Rang 2 vorlaufen. Bei den Bergab-Passagen ließ ich mir dann Zeit, beim ersten bin ich schon im Gehen runter gerutscht. Nach vorn war eh genug Luft und so ließ ich es austrudeln und kam auf Rang 2 in's Ziel, bei richtig vielen Zuschauern!







Einfach rollen lassen ...                                               15.07.2014

Über Pfingsten ging es dann heiß her! Ein guter Trainingsblock auf dem Rad stand an, und die Temperaturen waren exzellent … ;)
Es ging in die Lausitz und die zahlreichen Seen luden zum abtauchen und schwimmen ein.




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Am 15.06., also eine Woche danach, fand der Schlosstriathlon in Moritzburg statt.
Dieses Jahr Landesmeisterschaften über Sprint Distanz, was ein gutes Starterfeld versprach. Gleichzeitig starteten wir mit der Landesliga. Die Siegerehrung für die Meisterschaften war aber erst im Oktober angesetzt … :D
Das Schwimmen im schönen und „glasklaren“ Schlossteich war wieder etwas kürzer, bis zur Zeitnahme vielleicht 750 Meter mit Laufanteil.



Es durfte ohne Neo geschwommen werden und der Einteiler war danach immer noch weiß!



Trotz nur 2 x Schwimmtraining die letzten Wochen kam ich sehr gut aus dem Wasser raus.





Auf dem Rad ging ich dann erst einmal volles Risiko.



Die ersten 10 Kilometer lief es auch richtig gut! Obwohl ich dieses mal sehr schlecht, aufgrund des Kopfsteinpflasters, in die Radschuhe reinkam, lag ich nach einem Kilometer schon auf Rang 3, nach 5 km auf Rang 2. Danach wurde es schwerer und die Minute nach vorn, blieb und vergrößerte sich sogar. Allerdings war ich auf Platz 2 mit einer Minute Luft nach hinten.



So entschied ich mich, nicht mehr alles beim Laufen zu geben, da würde ich auch nicht mehr rankommen.





Zum Schluss rannte ich nochmal 100 m schnell, da von hinten Gefahr drohte. So lief ich auf Rang 2 bei super Stimmung und toller Kulisse ein!




Danke an die Tretmühle für das top Rad!




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Am darauf folgenden Tag startete ich beim Adelsberglauf in Chemnitz.
Die bergigen 10,2 km wollte ich als zügigen Trainingslauf absolvieren. Und wieder gab es viele Skiläufer ohne Ski am Start die ordentlich Tempo machten. Am Ende kam ich auf Platz 4 mit einer Minute Rückstand auf Platz 3. Nach hinten auf Platz 5 und 6 waren es aber auch nur wenige Sekunden. Ich war zwar eine Minute schneller als im Vorjahr, die Zeiten der Skiläufer sind mir auf dem Streckenprofil dennoch ein Wunder. :D

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Am nächsten Morgen ging es Richtung Aue an den Filzteich zum Silberstrom Triathlon. Aufgrund der Vorbelastung nur der Sprint-Wettkampf.
Das Schwimmen gestaltete sich an dem Tag noch am lockersten für meine Beine und war auch temperaturtechnisch angenehm. Die Radstrecke war aber auch sehr anspruchsvoll, auch wenn man es nicht denkt, aber meistens ging es immer schleichend bergan. ;) Auch der Wind tat auf dem Weg sein übriges und ich merkte die Beine noch gut, sodass auf dem Tacho teilweise nur 20-25 km/h zu sehen waren - auf dem Rückweg sah es dann anders aus. ;)
Den Lauf konnte ich dann sicher in's Ziel bringen und mich über den Tagessieg freuen! Im Anschluss gab es noch ein paar Bilder mit den Hawaii-Mädels und für das leibliche Wohl wurde auch mit Hilfe der „Nudel-Kanone“ gesorgt. Wie immer eine top Veranstaltung mit einer schönen und anspruchsvollen Strecke im Hawaii des Erzgebirges!


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Am 27.06. sollte der Froschlauf als Test dienen. Leider habe ich mich die Woche vorher leicht erkältet, und merkte, dass noch etwas die Kraft fehlte. Es hat aber dennoch noch zum vierten Platz bei schönem Fackeleinlauf und anschließendem Feuerwerk gereicht!



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Am Sonntag ging es dann Frühstücken, denn die Laufszene Sachsen lud zum Frühstückslauf ein! Lecker Essen und eine super Organisation! Leider ist das Elbhangfest durch Regen etwas ins Wasser gefallen.





Die kommende Woche stand ein Trainingsblock an, wo viel MTB rund um Chemnitz, Einsiedel und der Augustusburg gefahren wurde. Auch das Schwimmen wurde etwas mehr trainiert, was im Sportforum ohne Dach bei top Wetter natürlich noch besser geht!



Den Abschluss fand das Ganze am 06.07. beim MTB Rennen in Jonsdorf. So ging es zuvor noch mit dem Rad um Zittau am Olbersdorfer See baden und etwas die Strecke der O-See Challenge abfahren. Aufgrund der hohen Start- und Einteiler Gebühren wird es wohl dieses Jahr nur über die light-Strecke für mich gehen.
Zufälligerweise kamen wir auch noch beim „2 much 4 you“ vorbei. Im Gegensatz zum „Heavy 24“ taten mir hier die Starter schon leid. :D



Dieses Jahr sollten es die 25 Kilometer beim Oberlausitzer Bike Marathon sein.



Sehr schöne abwechslungsreiche- und anspruchsvolle Strecke. Ein ständiges Auf und Ab. 800 Höhenmeter sprechen für sich. Aufgrund der langen Trockenheit, war der Untergrund sehr sandig und staubig. So rutschte ich in einer Schotterabfahrt zu weit. Es passierte aber nichts Schlimmes und so ging es gleich weiter in den nächsten Anstieg. :D Am Ende konnte ich Gesamt Sechster und somit Sächsischer Hochschulmeister werden. Anna konnte Ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

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Die Organisation und Verpflegung im Ziel war top! Leider war die Siegerehrung erst 3 Stunden nach Zieleinlauf angesetzt, obwohl es vorher noch 2 h danach hieß. An einer zu hohen Anzahl der Teilnehmer kann es nicht gelegen haben …
Demnächst wird es dann noch ein paar kleine und schnelle Triathlons geben, bevor die große Reise beginnt! Die erste Station wird dieses Wochenende in Grimma sein!

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Englische Wochen ...                                                  30.06.2014

Nachfolgend die ersten ausführlichen Berichte zu den vergangenen Rennen:
Am 18. Mai ging es im Teambus der SG Adelsberg nach Falkenstein. „Das war unser Wetter!“
Dort standen die Deutschen Meisterschaften im Du(h)athlon auf der Sprintdistanz (5-20-2,5) an.
Das Wetter lud an dem Tag nicht zum Sport treiben ein. Kein Schnee wie im Vorjahr, dafür Dauerregen und immerhin knapp 10 Grad.
Beim Check In wurde ich noch für meine Klingel am Aufsatz gelobt, die jetzt immer öfter zum Einsatz kommt.



Den ersten Lauf begann ich kontrolliert und befand mich da schon mit einigem Rückstand gerade so noch in den Top Ten. Ich liebäugelte im Vorhinein mit einem Podestplatz in der Altersklasse.





Schnell wechselte ich aufs Rad, obwohl der Helm nicht so schnell zu ging. Dann hieß es Attacke, den ersten Anstieg und die bergige Strecke kannte ich schon aus den Vorjahren, von der langen Strecke. Bis zur Wende konnte ich schon gut vorfahren und lag da zu meinem Erstaunen schon auf Platz 4 insgesamt. – Geht da noch was? In der letzen Abfahrt Richtung Wechselzone wurde ich aber von einer größeren Gruppe überholt und verlor die Übersicht. Der immer stärker werdende Regen, verbesserte die Sicht auch nicht unbedingt und es wurde zunehmend frischer. … So versuchte ich nur heil unten anzukommen, da die Carbonlaufräder auch nicht so exzellent bei Regen bremsten.
Ich kam sogar ohne Platten auf dem Holperasphalt durch!
Beim 2. Wechsel konnte ich aber wieder einige Plätze gut machen und lief überrascht wieder als 4. hinter Marcus Wöllner aus dem Wechselgarten heraus. Der zweite Lauf fühlte sich aber nicht wie Laufen an und es ging irgendwie gar nicht vorwärts. Die Füße und Beine waren fast taub von der nassen Kälte. Hätte ich doch lieber lange Hosen anziehen sollen? Die Kompressionssocken waren jedenfalls komplett vollgesaugt.
Dann kam die Laufwende und ich sah, dass es nicht viel an Rückstand auf Rang drei war (ca. 7 Sekunden) kam aber vorher auch nicht näher und glaubte auch kaum noch heran zu kommen.
Beim Umlaufen des Wendekegels dann der Schock. Ich lief zwar vorsichtig herum rutschte aber dennoch weg und lag erstmal auf dem Boden. War es das jetzt? Beide Knie waren aufgeschürft. Jetzt kam etwas Wut über das „Missgeschick“. Alles oder nichts, einfach riskieren. Zu verlieren gab es nichts mehr. So rannte ich so schnell ich noch konnte den Berg hoch, obwohl ich kein guter Bergläufer bin. Aber ich wollte nicht mit Platz 4 leben, hatte ich es doch selbst in der Hand. Ich kam schnell an Platz 3 heran nahm aber kein Tempo heraus und zog bis kurz vor Ziel durch. Dann drehte ich mich um und wusste, es reicht!



Ich war überglücklich und zugleich überrascht, über den Podiumsplatz und Sieg in der Altersklasse! Da hatte sich die harte Arbeit und die lustigen und abwechslungsreichen Einheiten auf der Radrennbahn gelohnt!
Den Titel Mannschaftsmeister konnten wir noch mit Danilo Mai und Lukas Fröhner für die SG Adelsberg holen. Auf der langen Strecke mussten allerdings 50 Prozent der Teilnehmer dem „schönen Wetter“ Tribut zollen und aussteigen.





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Bei der Rewe Team Challenge am Mittwoch darauf startete ich wieder für das Thomas Sport Center mit Marc Schulze, Stefan Berndt und Walter Heger. Das Wetter war um einiges besser als im Jahr zuvor!





Auf den knapp 4,9 Kilometern kam ich nach 16:03 Minuten unter den ersten 10 ins Ziel.



Wir konnten mit dem Team wie im Vorjahr, in einem starkem Feld auf das Podest und einen 3. Platz einfahren, bzw. –laufen. Marc konnte sich hier wie im Vorjahr wieder den Einzelsieg holen.





Kurz darauf, ging es am 25.05. nach Waging. Mein erster Start dieses Jahr im „Ausland“ und zugleich auch der erste Triathlon des Jahres. Der Bayernliga Wettkampf sollte also als Test für den Ligawettkampf in Nürnberg dienen. Das Wetter war ideal und schön sonnig und es erwartete und ein schöner Wettkampf über die Sprintdistanz.



8:00 Uhr wurde pünktlich im glasklaren aber auch richtig kalten Waginger See geschwommen. Demzufolge durfte auch mit Neo geschwommen werden und ich hatte schon einiges an Rückstand. Auf dem Rad gab es Windschattenfreigabe, was aber nicht heißen sollte, dass locker gefahren wurde. Ein 42er Schnitt kam dennoch auf der welligen Strecke mit unrhythmischem Fahren und Attacken heraus. Die Klingel fand auch hier ihren Einsatz. … Die abschließenden 5 Laufkilometer gestalteten sich auch nochmal hart, ich konnte aber hier noch einige Plätze gut machen. Der Anstieg zur Alm kostete nochmal richtig Kraft. Durch die riesigen Getränkebecher (0,5 l) bin ich beim Versuch zu trinken fast ertrunken! ;)



Ich kam als Gesamt Fünfter ins Ziel und mit dem Team konnten wir den Tagessieg holen! Hier war einfach alles riesig! Das Buffet und Ambiente lädt zum Wiederkommen ein!







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Die Tradition der englischen Wochen wurde an dem darauf folgenden Mittwoch mit einem flotten 5-Kilometer „Trainings„- Lauf, der um einiges zu kurz war, fortgesetzt. Dieses Mal ging es nach Aue zum Firmenlauf. Ich startete mit Tim Herold, Sören Baumann und Ronny Süß für die Kliniken Erlabrunn. Ich kam als Gesamt Dritter, 1 Sekunde hinter Tim ins Ziel und als Team mussten wir uns knapp als Zweiter geschlagen geben. Die Zeit und das Laufgefühl stimmten mich aber zufrieden für Nürnberg!



Zum Kindertag am 1. Juni ging es dann nach Nürnberg zum ersten 2. Bundesliga Wettkampf.
Dieser sollte wieder als Sprinttriathlon in der schönen Nürnberger Altstadt stattfinden. Die Temperatur war dreimal so warm, wie im Vorjahr. Dennoch eine Überraschung womit keiner gerechnet hatte! Das Wasser soll nur 12 Grad gehabt haben (viel mehr war es im Vorjahr vermutlich auch nicht…). Demzufolge sollte ein Du(h)athlon absolviert werden und das Schwimmen entfiel. Für mich persönlich war das sehr gut. Mit den ca. 200 Startern aufgrund der Bayrischen Meisterschaften, starteten wir mit der Regionalliga und Einzelstartern zusammen. Die Strecke war demzufolge voll und auch etwas gefährlich.






Der Startschuss fiel und den ersten Lauf wollte ich noch nicht ganz am Limit gestalten. Ich konnte dennoch nach den ersten 5 Kilometern gerade so in die erste Radgruppe 'reinwechseln, auch wenn ich beim aufsteigen erstmal warten musste.



Beim Rad fahren auf den 4 Runden á 5 Kilometer, habe ich mich zurück gehalten aus dem Gedränge. Eine enge Rad-Strecke und zu viele Starter führten in der Radgruppe hinter uns zu Stürzen. Auf der letzten Radrunde habe ich dann den Anschluss in einer kurzen Abfahrt verloren. Was aber gut war, denn so kam ich dennoch am Ende der Gruppe in die Wechselzone und konnte deshalb trotz der 20 Mann im engen Wechselgarten schnell wechseln.



Dann hieß es nochmal 2,5 Kilometer Anschlag zu laufen. Die erste Runde rannte ich noch „kontrolliert“ und die letzte dann nochmal Vollgas. So konnte ich auf der langen Zielgerade nochmal beschleunigen und einige Plätze gut machen! Am Ende kam ich sehr zufrieden als 6. ins Ziel. Im Team landeten wir auf Rang 5!



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Die weiteren Berichte folgen demnächst!



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Duathlon DM die Erste                                                17.05.2014

Das Trainingslager in Burg Verlief richtig gut und UMFANGreich. Die Sonne strahlte auch die ganze Zeit.






Zum Abschluss ging es einen Tag nach der langen Rückfahrt nach Dresden, noch beim Oberelbe-Marathon über 10 Kilometer an den Start. Mehr als ein flotter Dauerlauf wurde es zwar nicht, aber für die Beine und den Kopf war das nochmal gut.



Die Woche darauf passierte nichts Spektakuläres und dann kamen auch schon die Deutschen Meisterschaften in Cottbus. Gleichzeitig auch der erste Duathlon der Saison, aufgrund der Mangelsituation an Duathlonwettkämpfen dieses Jahr. Also eher ein Testrennen?
Anna konnte die Früchte der harten vergangenen Trainingswochen ernten und wurde am Vormittag Erste bei den Junioren und sicherte sich im Zielsprint auch die schnellste Zeit bei den Frauen!




Ich entschied mich wieder dafür in der Altersklasse zu starten. Für das Elite-Rennen reicht es läuferisch nicht, da müsste ich schon stabil 32 Minuten auf 10 Kilometer laufen können, damit es Sinn macht. So konnte ich mein eigenes Rennen gestalten und musste mich beim ersten Lauf nicht von den anderen beeinflussen lassen.
Dank der Tretmühle, durfte ich auch wieder mit dem schicken Cervélo über die Strecke jagen. ;)



Der erste Lauf war sehr kontrolliert. Nach 50 m lag ich zwar vorne, weil ich aus dem Gedränge raus wollte. Ich ließ mich aber von dem Übermut der Meisten nicht mitziehen und lief konstant mein Tempo weiter. Der Lauf ging dieses Jahr locker von der Hand, anders als im Vorjahr. Auch das Wetter war um einiges besser.
Nach knapp 33 Minuten waren die auf 6 Runden verteilten 9,6 Kilometer dann beendet. Dann galt es nach einem flotten Wechsel, 40 Kilometer auf 6 Radrunden zu absolvieren. Auf der Strecke gab es immer mal kurze Steigungen die man erst in den späteren Runden spürt. Und auch die Wendepunkte hatten es mit der Zeit in sich. Anders als 2013 versuchte ich auf dem Rad nicht zu schnell anzugehen, da ich damals auf den letzten beiden Runden platt war und der Lauf darauf auch nichts mehr wirklich mit Laufen zu tun hatte. So teilte ich mir auch auf dem Rad die Kräfte ein und stieg nach 1:02:39 Stunden wieder herunter.




Den abschließenden Lauf musste ich dann nur noch flüssig zu Ende bringen. Von hinten kam nix mehr wirklich und nach vorn war auch genug Luft.



So kam ich als Gesamt fünfter aller Altersklassen und zweiter in meiner Altersklasse nach 01:55:43 Stunden ins Ziel und war damit für den ersten „richtigen“ Wettkampf sehr zufrieden.





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Die Woche darauf stand schon der nächste Duathlon an. Diesmal aber als Cross Rennen und deutlich kürzer - Der Gnupreis. Dieses Jahr durfte ich sogar als besondere Ehre für den Sieg im Vorjahr mit Startnummer 1 an den Start gehen.



Der erste Lauf über 6 Kilometer ging nicht ganz so locker, wie erhofft. Auf der Laufstrecke wurde sogar nach Gold gesucht. An Position vier liegend, ging es auf die 20 km Radstrecke und daran sollte sich auch nicht mehr viel ändern. Die Cross-Rennräder waren etwas stark bevorzugt bei 50 Prozent Asphaltanteil. Nächstes Mal dann mit Scheibe und Zeitfahrrad? ;) Da war auf dem Rad schnell die Zeit weg und auf den Asphaltanteilen konnte man nicht mithalten.



Beim zweiten Lauf über 3 Kilometer habe ich dann das Tempo rausgenommen, da eine Top 3 Platzierung ca. 45 Sekunden entfernt schien und so noch Körner für den nächsten Tag aufgespart wurden - ich wurde Gesamt fünfter.
Anna wurde 2. hinter Kathrin Bogen aus Leipzig. Bei den Jungs gewann Theo Popp vor Patrick und Fipsi. Das Rennen war also fast ähnlich gut besetzt, wie eine Deutsche Meisterschaft. So konnte ich im Ziel wenigstens noch das machen was ich gut kann, Kuchen essen! Und davon gab es mehr als genug. ;)




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Wie schon im Jahr zuvor, wartete am darauffolgenden Tag noch die Zusatzaufgabe, mit einem 5 Kilometer Lauf beim Sportscheck Lauf in Chemnitz! Endlich habe ich mein Ziel erreicht, einmal in meinem Leben auf dem Podest beim Sportscheck-Lauf zu stehen. ;) Und das mit dieser Wahnsinns Zeit und mal einer ganz neuen Altersklasse. ;) Nebenbei konnte noch die Mannschaftswertung mit der SG Adelsberg gewonnen werden.





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So konnte ich mir mir noch Kraft für den Nachmittags-Kuchenwettbewerb und Bahn-Duathlon in Heidenau vom TV Dresden aufsparen. Die inoffiziellen Weltmeisterschaften versprachen ein gutes Starterfeld und jede Menge Spaß! Auch hier machte sich das derzeitige „Aprilwetter“ wieder breit: Regen und Sonne wechselten sich ab. Nach dem ersten Durchgang (1-5-1) war die Radrennbahn zu nass. Also wurden nur noch 1000 m gelaufen, die zum Glück nach 2:49 min. vorbei waren und es zum angenehmen Teil überging. Nochmal ein Lob an die Organisation vom TV Dresden!








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Laufen, laufen, laufen - einfach laufen lassen             11.04.2014

Am 23.03.2014 war der erste wichtige Test 2014. Der Citylauf Dresden, gleichzeitig Landesmeisterschaften im Straßenlauf.
Es war zwar Regen vorausgesagt, aber es blieb trocken. Zum Glück, denn sonst wäre ich bei der Anreise, bzw. Erwärmung auf dem Rad ganz schön nass geworden. Die Temperatur war mit 10 Grad auch ideal, fast 20 Grad wärmer, als im Jahr zuvor. So entschloss ich mich kurz vor Start, doch noch die Ärmlinge auszuziehen und „kurz-kurz“ zu laufen, was im Nachhinein auch kein Fehler war. Ich hatte mir vorher kein Ziel gesetzt, sondern wollte nur sehen, was ich derzeit auf 10 Kilometern laufen kann. Eine Bestzeit wäre da natürlich schön, aber unter 34 Minuten traute ich mir derzeit nicht zu. Bei gerade mal 15-20 Laufkilometern die Woche auch unrealistisch …



Am Start gab es wieder einige lustige Leute, wo sich viele in die erste Reihe für ein Bild stellten, um dann überrannt zu werden da sie einfach nicht schnell genug anlaufen können …
Ich kam aber gut aus dem Gedränge und fand mich kurz neben den angereisten Kenianern wieder. Die ersten Kilometer gingen ganz gut. Ich suchte mir eine gute Gruppe, wir waren ca. 5 Leute und es rollte. Den Angriff der ersten Frau konnte ich „abwehren“, deren Windschatten konnte ich auch nicht nutzen. Die erste der zwei Runden lief ich in 16:45 Minuten für die fünf Kilometer durch. Super im Plan, und noch ging es auch ganz flüssig.




Kurz danach ging es auch bei meinem geliebten Pfannkuchenbäcker vorbei. Nach 7 km wurden dann die Beine schwerer und ich musste die Gruppe mit Willi Paufler und seinem Tempomacher leider ziehen lassen. Das Tempo war richtig gut und super konstant! Nun versuchte ich noch die Frequenz hochzuhalten und nicht zu viel Zeit zu verlieren, auch wenn ich lieber stehen geblieben wäre und zugeschaut hätte. ;) Der letzte Kilometer dann nochmal nach dem Motto „ Kopf aus, Beine an!“ und nur noch Richtung Ziel. Die vielen zu überrundenden Läufer in den engen Stellen machte das nicht leichter, auch der lustige Autofahrer, der einfach auf die Strecke fuhr, versuchte mich noch zu stoppen …
Dennoch – nach 33:40 Minuten kam ich ins Ziel, Bestzeit! Der „Fluch“ der 34er Zeiten endlich vorbei und das auch sehr überraschend. Auch wenn die Strecke ca. 200 m zu lang gewesen sein soll, aber da kann man ja einfach eine Minute abziehen. ;)
Im Team konnten wir mit Patrick und Jochen auch noch einen Landesmeistertitel holen!






Die Zeit stimmt mich zuversichtlich für die nächsten Wettkämpfe, zumal ich noch nicht einmal richtig an der Temposchraube gedreht hatte und eher lockere Einheiten im Grundlagenbereich auf dem Plan standen.

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Eine Woche danach ging es zum Traditionslauf nach Radeburg. Den Heinrich-Zille-Lauf wollte ich aus dem Training heraus gestalten und nicht wie eine Woche zuvor, extra herausnehmen. Das Schwimmtraining dient derzeit immer nur noch zum Erhalt, aber die vielen Radkilometer der Woche spürte ich deutlich und so wurden die 10,3 Kilometer auch nicht ganz so locker, wie angedacht.



Rene Eschler, Friedrich Horn und Thomas Lindig hielten auch ordentlich dagegen, so versuchte ich auch erst einmal nur mitzulaufen. Am Ende konnte ich mich aber auf den letzten 400 Metern der zwei zu laufenden Runden, gegen Rene durchsetzen und kam knapp unter 35 Minuten in's Ziel.



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Acht Tage später ging es schon wieder „laufend“ zur Sache. So nutze ich den Crosslauf, um den Wolfshügel als zügigen Dauerlauf und Aktivierung für den am Tag darauf folgenden Laufwettkampf am Prießnitzgrund. Hier sprang ich kurzfristig für das Runnerspoint-Team Altmarktgalerie ein und startete mit Danny Friese und Robert Krüger in einem Team. Die Strecke war 6,3 Kilometer lang und leicht profiliert. Alle 30 Sekunden starteten 4 Teams zeitgleich, bei über 200 Staffeln war da ganz schön Verkehr auf der Strecke!



Wir harmonierten nahezu perfekt, trotz keinerlei Absprachen im Vorfeld. Am Ende konnten wir mit knappen 10 Sekunden Vorsprung unerwartet, überrascht und auch etwas fertig, als erstes Team das Ziel erreichen.



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Die kommende Woche wird noch etwas an der Ostsee entspannt und Kraft getankt, denn am 3. Mai steht schon der erste Jahreshöhepunkt, mit der Duathlon DM an - dieses Jahr wieder im Osten! Deshalb geht es zu Ostern nochmal ins Trainingslager nach Burg, wo nochmal letzte Feinheiten auf dem Rad und beim Laufen trainiert werden. Beim Laufen ist ja von den Kilometern und Intervallen noch viel Potential. ;)
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Update - Und es geht schon wieder los ...                  20.03.2014

Über Silvester ging's zum Skifahren in die Alpenrepublik. Genauer gesagt in die Steiermark u.a. in die Ramsau und auf die Tauplitzalm. Das Wetter war warm und die Sonne schien, zum Glück gab es zumindest in höheren Lagen ausreichend Schnee. Anna wusste ganz genau, wie sie mich auf den Streichhölzern quälen kann.
Aber auch das Laufen ohne Ski kam nicht zu kurz. Schöne Berge und super Landschaften!



Im Januar wartete auch schon der erste Swim and Run der Chemnitzer Serienwertung. Diese wollte ich als schnelle Einheit und als Zwischentest nutzen. Es galt 800 Meter im Becken zu schwimmen und 5 Kilometer auf einer 2,5 Kilometer Runde im Sportforum zu laufen.
Ich war etwas erstaunt von meiner Leistung: schneller und besser, als ich zu dem Zeitpunkt erwartet hätte. Für durchschnittlich 2-3 Schwimm- und Laufeinheiten die Woche doch sehr effektiv und so konnte ich nach 10:56 Minuten das Wasser wieder verlassen.
Das Laufen war dann aufgrund des sehr kurzfristigen Starts etwas lustig. Manche waren noch beim Einlaufen und rannten später los. Andere hatten noch Ihren Jogginganzug an. Ich war in der Spitze aber keiner wollte hier ernsthaft schnell rennen was bei den Temperaturen um die -10 Grad auch verständlich war und die Gesundheit da vor geht. Am Ende kam ich mit der zweitbesten Laufzeit 'rein und wurde Gesamt Dritter an diesem Tag. Kurzzeitig war ich etwas verwundert über die AK, dachte da sei etwas schief gelaufen. Aber scheinbar werde ich älter.





Am 15.02. folgte dann schon der zweite Streich.
Beim Schwimmen wollte ich mich bei einem mit 10:30 Minuten gemeldeten Schwimmer, festbeißen. Nur schwamm der ca. 40 Sekunden langsamer als gemeldet…
Überholen war meist aufgrund des Gegenverkehrs schwierig und so musste ich sogar teilweise abbremsen. Immerhin kam ich dann nach 11 Minuten als schnellster der Bahn an, da hab ich schon wieder einiges liegen gelassen, dafür war es sehr entspannt.

Der Lauf sollte dann anders werden als Im Januar, zumal es auch 15 Grad wärmer war.
Durch den Massenstart hatte das ganze auch mehr Dynamik. Ich hatte keine Taktik, rannte einfach los und war dann vorne. Ich hörte dann nur von hinten : „Das wird heute kein lockeres Rennen.“
Dann wurde kurz abgewartet und ich war mit Philipp Dressel-Putz und Paul Clauß zu dritt vorne. Ich musste sie erst einmal ziehen lassen. Der Abstand wurde aber nicht größer und Anfang der 2. Runde, war ich wieder dran. Dann war ich mit Paul alleine und konnte mich kurz vor dem Ziel etwas absetzten und somit die schnellste Laufzeit des Tages erreichen.
Im Ziel gab es dann lecker Obstschälchen und Kuchen.
In der Tageswertung bedeute dies wie im Januar, wieder Platz 3!








Am 9. März fuhren Anna & ich noch mit zum Bergpreis des TV Dresden. Dies war eine Art Bergzeitfahren, wo jeder teilnehmen konnte. Das machte richtig Spaß und im Anschluss gab es noch für alle Kuchen. Das Wetter spielte auch super mit und langsam geht es auf dem Rad auch wieder vorwärts!






Am 15. März folgte dann der dritte und letzte Teil der Swim and Run Serie in Chemnitz. Hier wollte ich nur noch ein Ergebnis für die Serienwertung einfahren und nicht zu viele Punkte liegen lassen.
Bei den 800 Metern im Wasser war ich zum ersten mal ohne Wasserschatten unterwegs, konnte aber dennoch wieder meine Zeit aus den Monaten davor erreichen, was mich sehr zuversichtlich für das derzeitige Schwimmtraining stimmt. Momentan steht da nur „Erhalt“ im Vordergrund!
Beim Laufen merkte ich die vielen Radeinheiten der letzten Wochen, das Wetter war absolut top, besonders fürs MTB-Fahren! So nahm ich bewusst den Druck raus und rannte die 5 Kilometer kontrolliert zu Ende.
In der Tageswertung wurde es somit Platz 4, und in der Serienwertung Gesamt Platz 2!
Glückwunsch an Christoph Paul Clauß für den Sieg! Ich hätte mich auch sonst langsam ein wenig „geschämt“ wenn ich als „Nichtschwimmer“ wieder gewonnen hätte. ;)
Anna konnte, ebenso wie Paul, auch alle 3 Rennen im Einzel gewinnen und somit auch die Serienwertung bei den Damen für sich entscheiden.







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Am kommenden Wochenende soll dann der erste wirkliche Lauftest im Rahmen des Citylaufes in Dresden über 10 Kilometer erfolgen. Bei der Konkurrenz wird es sicher ein flottes Rennen, wo man sich nicht verstecken kann. Die Saison nimmt also langsam Fahrt auf und die ersten Termine sind auch schon online.





Jahresabschluss - Guten Rutsch!                                28.12.2013

Das letzte Update liegt schon etwas länger zurück. Viel ist seitdem auch nicht passiert. Nachfolgend habe ich die letzten Ereignisse und Wettkämpfe kurz zusammengefasst.
Anfang November ging es bei Regen mit dem Rad zum Windberglauf. Viel war nicht mehr nach dem anstrengenden Halbmarathon in Glauchau zu erwarten. Trotzdem wollte ich die Pause noch etwas hinauszögern und noch ein paar schöne Läufe „mitnehmen“. Das wäre nach einem Marathon nicht vorstellbar gewesen. Der Spaß stand da schon mehr im Vordergrund und noch ein paar Laufkilometer für die Landesmeisterschaften in Limbach. Dennoch sprang über die 3 Kilometer ein erster und über die 8 Kilometer, ein 8. Platz heraus.



Eine Woche später sollten die Landesmeisterschaften im Crosslauf in Limbach, die Pause einleiten. Aufgrund der Krankheit von Christian, lief ich neben den 4, auch die 10 Kilometer. Beide Male konnten wir in der Mannschaft gewinnen!



Dazwischen fand noch ein Treffen mit dem Bundesligateam in Hof statt und eine neue interessante Variante des Team-Duathlons wurde vom TV Dresden initiiert, die sicher noch von sich hören lassen wird ;)

    

    

Überraschenderweise wurde ich im Dezember zum Sportler des Jahres der TU Chemnitz gewählt - Danke nochmal für die Stimmen! An dem Abend gab es auch noch eine Sonderehrung für die Laufkultour.




Abschließend möchte ich mich bei meinen Sponsoren, Freunden und Familie für die Unterstützung dieses Jahr bedanken, Ihr wart echt klasse!
Damit das Jahr 2014 mindestens genauso gut wird, läuft das Training natürlich schon wieder. Erste Testwettkämpfe, wie der WTC-Pokal, Dohnaer Adventslauf, Kadersichtung oder Stufentest auf dem Rad, stimmten schon positiv, die Werte sind aber noch nicht auf dem Level, wo sie sein sollen. Aber noch ist ja auch genügend Zeit. ;)
Über den Jahreswechsel geht es in die Alpenrepublik Ski fahren, aber nicht allein. ;)
Schnee ist auch ausreichend vorhanden!
So wünsche ich Euch einen Guten Rutsch und einen erfolgreichen Start in das Jahr 2014!





Sieg beim Glauchauer Herbstlauf                                27.10.2013

War die spontane Planänderung, bezüglich des Frankfurt Marathons, die richtige Entscheidung?
Spontane Absage der Unterkunft, zu weite Anreise, überfüllte Massen- veranstaltung und „Zerstörung“ des Körpers - nur für eine gelaufene Zeit, die kaum Wert hat. Das alles machte mich dann doch ein wenig stutzig. Da zählt dann doch eher der Spaß zum Saisonende mehr!

Das Rennen in Glauchau war zudem stark besetzt und versprach jede Menge Spannung. Dass meine Vorbereitung auch besser für einen Halbmarathon passte, zeigt das Ergebnis. Die Strecke war ziemlich schwer für eine neue Bestzeit, aber ich merkte, dass ich trotzdem derzeit fit genug sein müsste.
Dresden lief zwar nicht ganz so zufriedenstellend, aber ich fühlte mich noch frisch und wollte das was am Kap Arkona nicht klappte, nachholen.

Deshalb entschied ich mich, in Glauchau über den Halbmarathon teilzu-nehmen.
In der Vorwoche hatte ich auch noch Probleme mit dem Fußgelenk. Am Wettkampf-Morgen waren diese auch noch nicht weg und sogar das Auftreten tat weh. Aber beim Einlaufen war alles spurlos verschwunden.
Ein gutes Vorzeichen?

Auch das Fußballturnier am Vortag sollte nicht unbedingt leistungssteigernd wirken. So wollte ich aber dennoch unter 1:16:45 Stunden laufen und in die Top fünf kommen sowie mit Lennart und Philipp, den Mannschaftstitel verteidigen. Nach dem dritten Sieg in Folge, durfte man den Pokal
behalten. Das wäre nun auch das eventuell dritte Mal, was zuvor noch keiner geschafft hatte.

Kurz vor dem Start: Das Rascheln der Cheerleader machte langsam nervös. Die Starterpistole ragte in dem Himmel. Doch es kam kein Startsignal, also sollten die Sportler selbst herunter zählen.

10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 ... PENG und Start!



Kilometer 1: Es lief schwerfällig zu Beginn, auch wenn ich wieder sehr gut aus dem Gedränge herauskam. Auch der erste Kilometer war sehr langsam und keiner wollte vorne im Wind rennen. Es bildete sich eine riesige Gruppe, die sich zu einer Reihe formierte, um Körner im Windschatten zu sparen.
Es war noch ein spannendes Rennen zu erwarten. Auch Maik Werner war noch dabei und sorgte mit Sprüchen und Weisheiten für die Unterhaltung der Läufer, auf den ersten Metern.
Kilometer 6: Das Tempo wurde etwas verschleppt, gut für mich, auch wenn noch einen Tick zu langsam. Keiner wollte vorn laufen.
Dann kam was kommen musste: Eine Attacke. Ich rannte aber bei den meisten Attacken nicht mit, um mir nicht selbst frühzeitig den Stecker zu ziehen. Ich rannte,
wollte so früh im Rennen keine unnötigen Spitzen haben. SO hatte ich öfters eine Lücke, konnte also mein konstantes Tempo weiter laufen und konnte so wieder an die ca. 7 Mann große Gruppe heranlaufen. Ziel war es dann, so lange wie möglich die Gruppe zu halten und sich im „Windschatten“ noch etwas zu schonen.



Kilometer 12: Attacke von Lennart, der auch schon im Vorjahr gewonnen hatte. Jetzt wurde die 7-Mann-Gruppe komplett gesprengt. Ich befand mich vorerst an Position fünf. Nach hinten war dann später Luft. Einer fiel zurück und Matthias Flade kam von hinten und ich versuchte mich festzu beißen. Allein wollte ich ja nicht den Rest des Rennens laufen und versuchte Ihn, so lange wie möglich zu halten.
Kilometer 15: Ich rannte immer noch zusammen mit Matthias, jetzt musste ich aber langsam reißen lassen. Die Lücke wurde aber nicht viel größer. Er rannte an Philipp und Carsten Hein heran. Lennart schien da schon weit enteilt und wirkte souverän. Langsam wurde es auch immer wärmer und aufgrund der Gruppengröße, bekam ich an den Verpflegungsstellen kaum Getränke. Was mir für den späteren Rennverlauf Sorgen bereitete.
Kilometer 17: Ich war dran, an der Dreier-Gruppe. Ich merkte aber auch, dass alle Probleme hatten, testete an und konnte ein kleines Loch reißen. Ich hatte noch ein paar Reserven, was aus den vielen Laufkilometern der Laufkultour resultierte, aber entspannt war ich schon lange nicht mehr. Philipp meinte, ich soll weiter laufen, vor zu Lennart. Ich hielt es zwar für einen Spaß, gab aber weiter Gas.
Nur noch 4 Kilometer - Kopf aus, Beine an!
Kilometer 18: Ich kam ein wenig an Lennart heran, aber dann stagnierte der Abstand lange Zeit. Die Lücke nach hinten war auch nicht so riesig. Noch konnte hier jeder, entweder fünfter oder erster werden. Ich wollte jetzt auf's Podest und rannte weiter - volles Risiko, alles oder nichts!
Kilometer 19: Der Abstand nach vorn und hinten blieb gleich. Ich drehte mich immer wieder um. Viel Luft war nicht mehr und ich war am Anschlag. Nur noch zwei Kilometer, nicht nachlassen!
Kilometer 20: Ich kam immer näher an Lennart. 800 Meter vor dem Ziel war ich dann dran! Was nun? Ich lief einfach weiter, nicht locker lassen es ist nicht mehr weit.
Lennart folgte nicht und nahm etwas raus. Also weiter nur noch 500 Meter, NUR?! Aber Matthias Flade war auch nicht weit weg. Jetzt war ich am Anschlag und gab Gas bis zum Ziel, es kam einfach nicht richtig näher. Der Puls am Limit, alles ging immer schwerer, jetzt nicht nachlassen!
Letzten Meter nur noch Gas geben.
Dann erinnerte ich mich an einen Spruch von Will Smith - im übertragenen Sinne:
„Ich werde niemals verlieren, weil ich nicht genug gearbeitet habe. Niemand arbeitet härter als ich. Du kannst talentierter sein als ich, Du kannst schlauer sein als ich, Du kannst besser aussehen als ich, Du kannst all diese Vorteile und noch mehr haben, aber wenn wir uns auf das Laufband begeben, gibt es zwei Möglichkeiten: Du steigst zuerst ab oder ich werde sterben."
Zwar nicht ganz so krass, aber dennoch gab dies Motivation, für die letzten Minuten.
Kilometer 21: Das Ziel in Sicht, es ist geschafft!!!
Völlig überrascht und ausgepumpt kam ich als erster, nach 1:15:32 Stunden in's Ziel! Der Kopf hat den Körper und die Beine vorangetrieben!

Dazu noch eine neue Bestzeit, aber mit dem Sieg habe ich selbst nicht bei dem Starterfeld gerechnet.
Ich habe also die richtige Entscheidung getroffen und es war ein schönes hartes Rennen, mit super Organisation. Die Zeitumstellung, der damit spätere Start und die strahlende Sonne, taten Ihr Übriges. Am Ende des Tages durfte ich mich, mit Philipp und Lennart über den Mannschaftspokal freuen, der nun bei der SG Adelsberg für immer bleiben darf.




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„Rein sportlich gesehen, gab es, wie kaum anders zu erwarten, bekannte Gesichter auf dem Podium. Aber nach vielen Jahren, endlich ein super rassiges Halbmarathonrennen der Männer.
Klar der starke Wind hatte schnelle Zeiten, gerade auf dieser Strecke völlig „verblasen“. Doch kam eben deshalb erst richtig Spannung auf.
Allein bis km 12 waren noch 7 Mann komplett an der Spitze.
Selbst 2 km vor dem Ziel, gab es nahezu 5 Sieganwärter. Unter unserer gefürchteten Brückenunterquerung, wurden gar erst die ersten zwei Plätze ausgefochten.
Die Vereinskameraden Lennart Hermann und Robin Duha von der SG Adelsberg, tauschten da die Plätze. Robin hatte einfach die größeren Kraftreserven, nach der Windschlacht, und siegte mit gerade 11 Sekunden. Selbst bis Platz 5 vergingen nur 43 Sekunden.
Dank Philipp Heisch, auf Platz 4, gab es nun auch keine Frage nach dem Teamsieger.
Die SG Adelsberg hat nun endlich unseren uralt Mannschaftspokal dreimal in Folge gewonnen und darf den endgültig behalten. 17 Jahre war dieser Pott heiß umkämpft. Wir beschaffen gern einen Neuen.
Frauensiegerin Kathrin Bogen schreibt nun auch schon Herbstlaufgeschichte. Rekord als Sechsfachsiegerin hintereinander !!! Herzlichen Glückwunsch an die DHfK. Schließlich holte ja auch das Frauenteam souverän den Mannschaftspokal nach Leipzig.“

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Dresden Marathon                                                      20.10.2013

Heute ging es zum Dresden Marathon über 10 Kilometer, um zu schauen, wie flott ich noch laufen kann. Ziel war es, wie jedes Jahr, eine 34:30 min zu laufen und in die Top 10 zu kommen.
Ich reiste mit dem Rad an. Beim Start kam ich sehr gut durch das Gedränge der Massen. Nach drei Kilometern, als ich schon fast am Ziel vorbei lief,
ging es aber nicht mehr so locker. Von da an, wurde es schon ein Kampf, also etwas zu früh. Da fehlten einfach die schnellen und harten Laufeinheiten.



Auch die 5 Kilometer Angangszeit, mit 16:45 Minuten, einen Tick zu flott. Danach fühlte es sich nicht mehr so flüssig und „locker“ an und ich versuchte noch etwas Tempo für die erste Frau, Lisabeth Wagner, zu machen.
Von hinten kam nichts mehr und nach vorn ging nichts mehr.
Die zweite Hälfte war dann in 17:57 Minuten gelaufen und so kam ich nach 34:42 Minuten, als Gesamt Zehnter und „erste Frau“ ins Ziel.

Der Fluch der letzten Jahre, mit den 34:30 Minuten war nun also vorbei…





WGP-Citylauf Pirna                                                     11.10.2013

Der nächste flotte Lauf, folgte in Pirna. Zwei Stunden vor Beginn wollte ich noch Eis essen gehen, leider hatte der Laden geschlossen. Der Regen hörte nicht auf und sollte bis zum Start der Staffeln auch erhalten bleiben.
Beim Einzelhauptlauf über 10,5 Kilometer galt es, 8 Runden zu laufen. Die Strecke bestand zu fast 100 Prozent aus Kopfsteinpflaster. In Verbindung mit dem Regen, wurde das zu einer rutschigen Angelegenheit. Auch die Fackeln, die den Weg zeigen sollten, wurden eher ein gefährliches
Hindernis. Denn durch den Regen erloschen diese auch.
Nach einem Sturz und darauffolgendem 3 Meter-Rutsch in Runde drei, überlegte ich schon auszusteigen. In Runde vier habe ich dann fast eine Fackel mitgenommen, konnte aber noch kurz vorher abspringen und drüber „fliegen“. Bis zu Runde 7 lag ich noch an Position sechs.
Doch dann zahlten sich scheinbar die vielen Läufe aus und in der letzten Runde, lag ich auf Platz vier und wurde da auch kurz zuvor von Lennart überholt. Ich versuchte dranzubleiben, musste aber etwas reißen lassen.
Erst 200 m vor dem Ziel kam ich wieder heran, konnte Ihn im Zielsprint noch abfangen und wurde Dritter, mit der schnellsten gelaufenen Runde im Einzellauf.
Damit hatte ich gar nicht mehr gerechnet!
Gewonnen hat Herr Podolski aus Weißrussland.

30 Minuten später nahm ich noch beim Staffellauf für den SSV Heidenau teil. Die Stimmung war einfach toll!


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Aquamaris Kap Arkona Lauf                                       05.10.2013

Am 5. Oktober ging es an die Ostsee mit den Lamm Sisters und deren Eltern.
Das Ziel hieß, wie derzeit für viele, „Kona“, also das Kap Arkona.
Es stand also der Aquamaris Kap Arkona Lauf über den Halbmarathon an. Der Start war in Juliusruh und es ging erst einmal am Strand durch den Sand. Ich hatte mir vorgenommen dieses Mal abzuwarten und mich bewusst zurück zu halten. Auch schon aufgrund der plötzlichen leichten Halsschmerzen am frühen Morgen und nichts zu riskieren. Es bildete sich eine 3er-Gruppe im Sand, wovon sich der erste Mitstreiter nach 3 Kilometern mit, einer Toiletten Pause verabschiedete. – Da waren's nur noch zwei!
Ich merkte aber, dass ich deutlich stärker war, gerade ventilatorisch -.wollte aber auch nicht den Rest der 21 Kilometer alleine rennen und so machten wir gemeinsame
Sache bis zum Kap Arkona. Auf dem Rückweg nach Juliusruh dann die Entscheidung bei Kilometer 13. Thomas musste eine Lücke reißen lassen und ich nutzte die Gelegenheit und zog an.
Für eine neue Bestzeit war das allerdings schon zu spät. Ich gab trotzdem weiter Gas um den Abstand weiter zu vergrößern. Immerhin hatte ich das Führungsrad an meiner Seite zur Belustigung. So hatte ich
ständig bis zur Ziellinie ein „Ziel“.
Am Ende stand dann der erste Platz fest und mit 1:17:07 Stunden auch nicht so schlecht. Gerade mal 20 Sekunden über meiner Bestzeit bei nicht idealer Strecke und ziemlich niedrigen Durchschnittspuls für einen Wettkampf.
Anna konnte auch ihren ersten Halbmarathon, in einer super Zeit laufen. Hervorzuheben sind die klasse Organisation, abwechslungsreiche Strecke, super Zielverpflegung, die tollen Preise und
besonderen Medaillen!

Zu den Ergebnissen & zum Zielvideo - BITTE HIER KLICKEN



Jetzt gibt es noch ein paar lange Trainingsläufe und kurze Tempoeinheiten, bei Laufwettkämpfen und dann geht es auch schon nach Frankfurt!





Laufkultour - Sommer, Sonne, Kaktus          04.09.-20.09.2013

Der Startschuss der Laufkultour fiel wieder im Rahmen des Firmenlaufes in Chemnitz. Dieses Mal bin ich hier aber für allthera gestartet und musste somit den Firmenlauf auch voll laufen. Ich kam als Fünfter, nach ziemlich genau 15 Minuten für die 4,7 km ins Ziel. In diesem Jahr konnten wir auch die Teamwertung gewinnen!

Kurz danach ging es dann auch schon los. Den ersten Lauf kurz vor Glauchau nutzte ich wieder zum locker werden und hatte sogar 7 Radbegleiter dabei! Am späten Abend fiel dann bei uns komplett der Strom im Wohnmobil aus. Nach einiger Zeit funktionierte dann wieder fast alles. Nur der Strom im hinteren Teil des fahrenden Hauses war noch defekt, inklusive Kühlschrank für die nächsten 16 Tage…

Die ersten Tage waren sehr warm. So wurden immer viele Badestellen angefahren, wie die Flüsse Donau und Isar. Zwei Tage später in den Alpen hatten wir immer noch top Wetter! Gerade der glasklare Walchensee lud da zum Baden ein!




Leider gab es ab diesem Zeitpunkt, auch schon die ersten zwei Ausfälle. Statt in den Intervallmodus zu schalten, hieß es für mich dann erst einmal, den Überlebensmodus zu aktivieren.
Kurz vor Freiburg ging es dann wieder zu Herrn Tschirner in den Forellenhof, wo wir wieder früh zu einem Gläschen Schnaps eingeladen wurden ;) Kurz darauf überraschte uns Matthias Maier mit einem Kuchen.



Am Rhein konnte ich eine ganze Kindergartengruppe zum Mitlaufen animieren. Auch landschaftlich sehr schön die Strecke am Rhein, bis kurz vor dem Ruhrpott.



An der Nordsee dann wieder das gewohnte Bild: Dauerregen, Wind, Schafe ohne Ende und deren Hinterlassenschaften. In Bremen begleitete mich dann die Pusdorfer Laufgruppe durch die nächtlichen Schauer, was dadurch sogar Spaß machte. Dieses Jahr ging es für mich dann das erste Mal offiziell durch Hamburg.



Aber auf dem Rad, um Bilder zu machen und es blieb sogar trocken! In Lübeck wurde bei Nacht das Stadttor durchlaufen. Die Orte zogen rasend vorbei.

An der Ostsee dann endlich wieder schönes Wetter.



Der Wind blieb und lud zum gemeinsamen
„Wellenreiten“ ein.




Die Mecklenburger Polizei war am Abend etwas verwundert über 4 Wohnmobile in Greifswald und stellte so einige Fragen, da unser Vorhaben nicht glaubwürdig erschien… Dann folgte auch schon bald der spannende Oder-Neiße Radweg. In Sachsen angekommen ging es in Zittau noch in den O-See baden, wenn auch ziemlich frisch. Aber einen Tag später sollten wir ja schon wieder in Chemnitz sein und da wollten wir uns nochmal frisch und schick machen. Dann schon der Zieleinlauf, die Zeit verging wieder rasend schnell. Gefreut habe ich mich trotzdem endlich wieder Freunde und Familie wieder zu sehen! ☺

Abschließend kann ich sagen, dass ich die Tour wieder sehr gut überstanden habe. Trotz weniger Schlaf, aufgrund der vielen Ausfälle. Dafür gab es dann aber am Ende auch mehr Kilometer für mich ;)

Es war wieder ein tolles Abenteuer und demnächst wird es sicher wieder einen tollen Film geben!



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Jetzt steht als nächster Höhepunkt der Mararthon in Frankfurt an. Der erste Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen in der Dresdner Heide, eine Woche nach der Tour, stimmte schon einmal zuversichtlich und ich fühlte mich schon wieder frisch!


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Knappenman, Team-Staffel, Brettmühlenteich-Triathlon, Lößnitz-Schwimmfest - versöhnicher Saison-Ausklang

Am 25.08. ging es also zum Knappenman an den Dreiweiberner See, welcher gleichzeitig auch Landesmeisterschaft, über die olympische Distanz war. Ein starkes Feld war also garantiert. Die Übernachtung fand im Naturzelt statt, da der Start Sonntag früh schon 9 Uhr war.
Das Wetter war top - Sommer, Sonne und kein Kaktus, sondern Lausitzer Wind.
Geschwommen wurden 2 Runden im Neo, mit kurzem Landgang. Da die Bojen sehr weit auseinander waren, bin ich einfach dem ersten hinterher geschwommen. Die erste Runde war sehr langsam, die zweite Runde wurde dann aber flotter. So kam ich knapp als zweiter mit Anna aus dem Wasser.



Ein schneller Wechsel und schon ging es als erster auf die Radstrecke. Es waren 4 flache Runden á 10 Kilometer zu fahren. Dank der Wendepunkte, hatte ich immer gute Kontrolle. Die erste Runde habe ich mich gut gefühlt. Kurz vor Ende dieser Runde wurde ich von Thomas Kerkel überholt, nun wurde das Führungsmotorrad immer kleiner. Ich dachte ich könnte noch etwas länger hinter dem motorisiertem Fahrzeug hinterher fahren. Der Druck auf dem Rad war aber nicht so, wie erhofft, so ging es dann von Runde zu Runde immer schwerer. Von hinten kam aber sonst niemand entscheidend ran. Nach knapp einer Stunde für die 40 Kilometer ging es dann runter vom Rad.
Der Wechsel klappte, beim Laufen fand ich aber keinen Schritt. Ich sah auch keinen Sinn schneller zu rennen, denn die ersten 5km sah man nix. Eine asphaltierte Einöde und die Stimmung fehlte komplett. So habe ich schon früh raus genommen, denn nach vorn und hinten war reichlich Luft! Die Streckenposten haben auch noch halb geschlafen und erst nach Fragestellung die Richtung angezeigt. Irgendwann kam dann die Wende, da sah ich, dass die Abstände noch ziemlich konstant geblieben sind. Die letzten 2 Kilometer gingen wieder flott vorbei, als die Zuschauer auftauchten bzw. die anderen Starter entgegen kamen. Danke für´s Anfeuern an die vielen Zuschauer, Starter und meine Familie! Ich kam dann nach knapp 2 Stunden hinter dem verdienten Sieger Thomas Kerkel ins Ziel.



Es war eine schöne- und gut organisierte Veranstaltung, vor allem die Siegerehrung, mit klasse Musik war einfach genial!
Ich habe alles gegeben, aber die Beine waren scheinbar doch nicht ganz so frisch, wie die Woche zuvor gedacht. Am Rad, hat es Dank der Tretmühle wieder einmal nicht gelegen! Auch die neuen Omotion tubes fühlten sich nach dem Wettkampf klasse an.

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Den darauffolgenden Mittwoch ging es mit Lennart, Anna und Peter zur Team-Staffel nach Dresden. Wir traten als Mixed-Team an und hatten jede Menge Spaß. So liefen wir nicht nur als erstes „gemischtes“ Team, sondern auch als erstes Staffel-Team insgesamt, in das Heinz-Steyer Stadion ein!



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Am letzten Augustwochenende sollte der Spaß dann nicht zu kurz kommen und der letzte Triathlon des Jahres stand an, am Freitag am Brettmühlenteich. Ziel war es, den Aal zu „fangen“. Der Wettkampf hat Tradition, vor allem die Stoffstartnummern sind einzigartig. Auch der Wechselplatz an einem Baum hat etwas. Das Schwimmen machte richtig Spaß und ich kam nach den „500“ Metern als Führender aus dem Wasser.



Auf den drei Radrunden á 9 km, fuhr ich dann mit Thomas Kerkel, der die Woche zuvor schon beim Knappenman gewonnen hatte, und Anna eine Runde Rad. Das machte richtig Spaß. Leider verabschiedete sich in der letzten Radrunde die Luft aus meinem Vorderrad, und so versuchte ich nur noch sturzfrei in die Wechselzone zu kommen und verlor den Anschluss.



Nach hinten war „Luft“, nach vorn jetzt auch.
So rannte ich noch gemütlich die vier Kilometer zu Ende.
Thomas hatte hier auch wieder verdient gewonnen!
Den Aal gab es dann trotzdem noch ;)



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Am Morgen danach ging es in „mein“ Freibad. Hier fand das Lößnitz-Schwimmfest, organisiert von meinem Schwimmverein, statt. Bei top Wetter, super Stimmung und Musik ging es nochmal 400 m durch's Wasser und ich stieg knapp hinter Fabio aus den Fluten.



Auch das sonstige Rahmenprogramm machte richtig Laune: Sackhüpfen, Dosenwerfen, sich retten lassen, am Lagerfeuer sitzen … eben mal etwas anderes zum Triathlon-Saisonende!









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Am 04.09. startet die Laufkultour im Rahmen des Firmenlaufes in Chemnitz. Ich bin wieder dabei und freue mich schon auf 16 spannende Tage, rund um Deutschland, die ich auch als Grundlagen-Vorbereitung für den Marathon, im Herbst in Frankfurt, nutzen werde. Es wird auf jeden Fall, wieder ein spaßiges Abenteuer!

Am 04.09. startet die Laufkultour im Rahmen des Firmenlaufes in Chemnitz. Ich bin wieder dabei und freue mich schon auf 16 spannende Tage, rund um Deutschland, die ich auch als Grundlagen-Vorbereitung für den Marathon, im Herbst in Frankfurt, nutzen werde. Es wird auf jeden Fall, wieder ein spaßiges Abenteuer!

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O-See Challenge - Crosstriathlon bei idealen Bedingungen         17.08.2013

Heute startete ich bei der O-See Challenge in Olbersdorf.
Physiotherapeut Christian meinte einen Tag zuvor, dass es nichts werden würde, als er meine Oberschenkel durchknetete. Er hatte scheinbar recht. ;) Eine Woche nach Wiesbaden waren die Beine natürlich nicht wieder so fit, wie eine Woche zuvor.
Deshalb zog ich die Upper-Leg-Tubes von Omotion zur Schadensbegrenzung an und wollte an dem Tag einfach nur die Stimmung und den Wettkampf „genießen“ und Spaß dabei haben.
Ich startete natürlich auf der Xterra-Strecke über 1,5 Kilometer Schwimmen, 36 Kilometer durch's Gebirge Radfahren und zum Abschluss nochmal lustige 9 Kilometer laufen. Das Wetter war klasse, Sonne pur und deshalb auch Verbot der Kälteschutzanzüge.
Vor dem Schwimmstart wieder ein Schockmoment. Ich setzte die Schwimmbrille auf und das Band riss. Zum Glück war Maik Eisleben, alias Andreas Raelert gleich zur Stelle und half vor Start mit perfektem Ersatz aus, Danke Maik!



Der Start erfolgte 5 Meter hinter den Profis. Nächstes Jahr melde ich besser auch als Profi, was manche „Profis“ da zusammenschwimmen ist erstaunlich. Ich dachte Wiesbaden war schon „Gerammel“, aber das toppte es nochmal. Es gab kein Durchkommen und man klemmte direkt zwischen den anderen Startern fest. Zum Glück zog sich das Feld dann aufgrund des Neopren-Verbotes etwas auseinander. Es galt zwei Runden im wunderschönen und richtig klaren Olbersdorfer See zu schwimmen, was richtig Spaß gemacht hat. Der Spaß sollte dann aber noch vergehen ;)
Nach 23 Minuten ging es in den Wechselgarten. Dort wurde ich gleich mal von Toni überwechselt, der mit neuem Wechselmaterial am Rad auftrumpfte. Ich zog noch Socken und Radschuhe am Wechselplatz an. Das Material brachte ihm aber nicht viel, der ehemalige „Deutsche Wechselmeister“ konnte schnell wieder aufschließen. ;)

Es ging wie erwartet, an dem Tag nicht viel auf dem Rad, die Nachwirkungen von Wiesbaden waren noch spürbar und der Druck fehlte enorm. Aber wenn ich starte, dann zieh ich auf jeden Fall bis zum Ende durch, das Rennen ist ja erst im Ziel vorbei.

Auf dem Rad bin ich fast nur überholt worden, nur vereinzelt konnte ich am Berg vorbei ziehen.
Bergab überwog der Respekt vor Stürzen, gerade in den Steinabfahrten. An sich liegt mir der Wettkampf demzufolge auch nicht so, gerade auch aufgrund des ⅔-Wettkampf-Anteiles MTB. Aber es soll ja auch Spaß machen. Später kam dann Teamkollege Christian Flegel von hinten und ich fuhr am Schicksalsberg mit ihm hoch, bis zur zweiten Steinabfahrt. Aufmerksamkeit war an dem Tag sehr wichtig. Wenn man träumte oder den Lenker zu locker fasste, könnte das im nächsten Moment schon bestraft werden.
Dank Schutzengel in der Satteltasche, gab es keinen Sturz oder Platten und ich bin sicher in der Wechselzone gelandet. Dort habe ich gleich versucht, wieder Zeit gut zu machen. Was aber schwer ging, da die Einlaufgasse ziemlich eng war, und die ganzen Classic- und Light-Starter überholt werden mussten. Dabei verlor ich dann auch meinen Radschuh.



Der Lauf wurde dann nochmal richtig hart. Zum Glück feuerten mich kurz nach Beginn der Laufstrecke, die Zuschauer frenetisch an! ;)



Ich dachte, ich finde irgendwann meinen Schritt, wurde aber dann immer wieder, durch Anstiege und andere lustige Streckenabschnitte, heraus gebracht. Der Oberkörper war gefühlt, nur am Rotieren, ich hatte keine Spannung und jegliche Stabilität fehlte. Zum Glück kann man das in den
Bildern und Videos nicht wirklich erkennen, aber mit laufen, hatte das reichlich wenig zu tun … Die Wärme war weniger das Problem, diese empfand ich eher angenehm. Jedoch hatte ich ständig das Gefühl, am Anschlag zu sein und vor mich hin zu traben.
Das erste wirkliche Hindernis erschien, das „Schlammloch“. Die Leute vor mir durften außen 'rum, als ich aber kam, sperrte der Kampfrichter den „trockenen Weg“ ab und ich rannte in die ungewiss tiefe Pfütze hinein. Ergebnis waren saftig braune Schuhe, die jetzt den Schwierigkeitsgrad beim Laufen, dank extra Kilogramm Schlamm, noch erhöhen sollten. Da kam die erfrischende Wasserfontäne, nach der Hälfte, dank der Feuerwehr, ganz gelegen! Bei dem letzten Abhang zum See herunter, stürzte ich auch noch … Aber es ging weiter, wenn auch erst einmal nur schleppend.
Die Hindernisse kurz vor Ziel, erschienen unüberwindbar. Einmal tauchte eine riesige „Betonmauer“- dann kurz darauf, ein Strohballen, groß wie ein Hochhaus auf, so empfand ich es jedenfalls. Völlig fertig kam ich dann endlich ins Ziel, als schon abgebaut wurde. Leider konnte ich aber nicht unter den vorher anvisierten 3h bleiben, ca. 30 Sekunden fehlten. Immerhin wurde ich abgeklatscht, jedenfalls dachte ich es sei für mich. ;)



Danke an meine Familie und Bekannten für's Vorbeischauen und Anfeuern! Die Massage und Verpflegung im Zielbereich waren top. Auch das professionelle Eingießen von Erdinger-Bier wurde mir richtig beigebracht.
Zufrieden kann ich dennoch mit der Platzierung sein. Radfahren zum ersten Mal, unter zwei Stunden und die Laufzeit war auch noch ganz passabel, für die Verhältnisse. So wurde ich sogar noch 5. in meiner Altersklasse in der Xterra-Wertung und zweiter bei den Landesmeisterschaften. Insgesamt hat die SG Adelsberg beim Crosstriathlon mit allen Startern sehr gut abgeschnitten! Am Folgetag wurde noch bei den „Kleinen“ zugeschaut und kräftig mit angefeuert.

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Am 25.08. folgt dann der letzte Triathlon Wettkampf des Jahres, die Landesmeisterschaften auf der olympischen Distanz, am Dreiweiberner See. Hier noch ein kurzer Vorbericht zum Knappenman, so manch ein Favorit kommt mir hier bekannt vor ;) - BITTE HIER KLICKEN


Ironman 70.3 Geburtstagsbaden in Wiesbaden       11.08.2013

Am 10.08. begann die Fahrt, Richtung goldenen Westen und führte uns entlang der Türme, von Frankfurt am Main. Die Ironman Europameisterschaften auf der Halbdistanz standen auf dem Plan.
Die Anreise erfolgte mit der Chemnitzer Abteilung Thomas Jänsch und Alexander Kunze. Thomas startete auch, Alex war als Betreuer mitgefahren.
Bei der Startnummernausgabe hatte ich vorerst falsche Startunterlagen bekommen und war für kurze Zeit ein Belgier. Wenn man nicht immer selbst aufpasst …
Danach ging es zur einstündigen Wettkampfbesprechung wo alle Klarheiten beseitigt wurden.
Ich dachte mir, 25 Minuten Vorsprung für die Elite sollten reichen, das wäre fair, denn mein Start sollte erst 7.55 Uhr sein.
Später durfte ich sogar im Elite Kanal einchecken. Kurz darauf wurde das Rad am vorgesehen Platz über Nacht abgestellt, in einer sogenannten „gelben Garage“. Danach wurden noch die Beutel mit Lauf- und Schwimmsachen abgeben, da es zwei unterschiedliche Wechselzonen gab.



Die Abgabe der Tüten sollte sich noch als schwierig erweisen, da keiner durchsah, war dann aber auch nach einigen Zusatzmetern erledigt. Nach dem Versuch des Kaputt-Spielens des Robins, ging es nochmal kurz in den See zum locker werden und Neo testen, der schon lange Zeit nicht mehr
verwendet werden musste.
Zum Abendessen gab es Pizza in der legendären Kebab Höhle und kurz darauf ging es auch schon ab in's Hotel!



Um 4.45 Uhr früh klingelte der Wecker, zu meinem Erstaunen, war ich sogar munter. Schlafen kann ich die Nacht vor dem Wettkampf immer gut, damit habe ich nie Probleme. Nur will ich dann meist gar nicht aufstehen ;)
Also schnell die Bio-Hafer-Cookies gefrühstückt und dann ging es schon nach Wiesbaden, wo wir dann mit Bus-Transfer zum Schwimmstart gefahren wurden.
Wir kamen auch gerade so 7 Uhr an, der Bus fuhr noch einige Umwege und ich dachte schon, wir kommen gar nicht mehr an. So begann auch schon die Geburtstagsparty, mit lauter Musik in der Wechselzone.
Das Schwimmen fand im Raunheimer Waldsee statt, der sich ca. 30 km östlich von Wiesbaden befindet.
Kurz vor Start nochmal etwas Stress - die Badekappe war weg. Aber als Geburtstagskind durfte ich statt der vielen gelben Kappen, die einzige goldene, in meiner Welle aufsetzten. Unauffällig durch Auffälligkeit. Undercover war ich sowieso unterwegs, denn auch meine Startnummer war nicht gekennzeichnet wie alle anderen, obwohl ich rechtzeitig gemeldet hatte.



Pünktlich 7.55 Uhr erfolgte dann mein Start. Dann begann das „Baden in Wiesbaden“.



Ich startete natürlich mit Neo, bei knapp über 20 Grad Wassertemperatur auch verständlich, zumal die Außentemperatur um kurz vor 8, auch noch recht frisch war.
Dann begann auch schon der Kampf um's Überleben! Eine Massenabfertigung im Wasser und nur Gerangel. Anders kann man das nicht nennen und ich konnte keinen Rhythmus finden. Ich war froh, über den Landgang nach der Hälfte, dass ich mal kurz aus dem Wasser heraus war. Auf der zweiten
Runde erblickte ich einen Rückenschwimmer neben mir und ich begann an mir zu zweifeln. Zum Glück schwamm er dann wieder Kraul. Nach ungefähr 28 Minuten, endlich raus aus dem Waldsee, Beutel geschnappt, dann hörte ich Pfiffe. Ich sei wohl fast in den Wechselraum der Frauen gerannt, obwohl es bei der Besprechung am Tag zuvor da keine Unterschiede geben sollte.
Nach nicht optimalen Wechselwegen stieg ich dann auf's Rad. Gleich zu Beginn vernaschte ich meinen Geburtstagsriegel powered bei den Lamm-Sisters. Ich versuchte mich etwas auf dem Rad zurückzuhalten, um noch genügend Kraft für den Lauf zu haben. Denn da kann man nochmal richtig viel gut machen oder verlieren.
Nach 20 Kilometern gab es eine Bergwertung, bei der ich immerhin schneller als Kienle und Co war.



Ab Kilometer 40 ging es dann so langsam los, mit den Höhenmetern. Das Streckenprofil sah härter aus, als es war. So manch ein Italiener nahm die Abfahrt zu Ernst, und verabschiedete sich von selbst schon frühzeitig aus dem Rennen.
Immer wieder tauchte die Verpflegung ohne Ankündigung, als eine Art Geburtstagsüberraschung auf.
Es war auch relativ kühl auf dem Rad, da kamen die 1500 Höhenmeter ganz gelegen.
Immer wieder wurde ich von den Kampfrichtern beobachtet, ob ich meine Gelverpackung auch ordnungsgemäß entsorge. Bei unsachgemäßen „fallen lassen“ in die Natur, drohte die Disqualifikation. Lieber hätten sie mehr auf die Windschattenproblematik Acht geben sollen, diese wurde nämlich gerade bergab sehr individuell ausgelegt.
Nach den 90 Kilometern auf dem Rad, dann die nächste Geburtstags-überraschung. Mein Wechselbeutel wurde in der zweiten Wechselzone „versteckt“, ist schon wieder Ostern? In der Besprechung hieß es, dass die Wechselzonen identisch aufgebaut sind. Naja so stand ich erstmal
verwirrt da und begann zu suchen und wertvolle Zeit verstrich. Jan Frodeno hatte scheinbar auch Geburtstag ;)
Nach sinnlos liegen gelassener Zeit, begann dann die Jagd durch den Kurpark von Wiesbaden. Ein wahrer Hindernislauf über insgesamt 4 Runden. Der Lauf begann mit schweren Beinen, wurde kontrolliert gesteigert und auch kontrolliert angelaufen. Ich versuchte, den Schritt so lang es ging zu ziehen und einen guten Rhythmus zu finden, was mir sehr gut gelang. Nach einem Kilometer rutschte der Pulsgurt immer mehr ab, sodass ich Ihn für die restlichen 20 Kilometer durch Wiesbaden in der Hand spazieren lief. Aufgrund der Angst vor einer Disqualifikation von Inanspruchnahmefremder Hilfeleistung, wenn ich Ihn jemand zugeworfen hätte, ließ ich Ihn nicht mehr los.



Die erste Hälfte der Laufrunde ging leicht bergan, die zweite logischerweise leicht bergab, wo man es gut laufen lassen konnte. Eine gewisse „Lauftaktik“ hatte ich mir schon vorher ausgelegt und mich auf dem Rad etwas zu „schonen“ was bei den Höhenmetern auf der Radstrecke aber eher schwierig
wird. Für meine derzeit ca. 20 Laufkilometer die Woche lief es richtig gut, das neue System zahlt sich langsam aus.



Ab der zweiten Runde des Halbmarathons, wurde die Annahme von Verpflegung, an den dafür vorgesehen Stellen, nahezu unmöglich. Bei einem Hitzerennen, hätte aufgrund der vielen Massen, der Totalausfall gedroht. Nach 2 Runden machte das Laufen richtig Spaß. Das schlug dann aber
schlagartig in der vierten und letzten Runde um und das kämpfen Begann. Glücklicherweise wurde ich ca. 3 Kilometer vor Ziel, von der führenden Staffel überholt und hing mich dann dort einfach ein wenig rein. Ich war die ganze Zeit nur am Überholen. Die Laufzeit von 1:18 Stunden kann sich denke ich,
sehen lassen und ich bekam auch fast zum ersten Mal auf einer Mitteldistanz keine Krämpfe und kam nach 4:39:17 Stunden als 7. Meiner Altersklasse in's Ziel.



Mit dem 7. Platz bei einer EM bin ich sehr zufrieden, also ein rundum gelungener Geburtstag. Trotz der Massenabfertigung, war die Stimmung top, und die Zielverpflegung, wie im Schlaraffenland.

Danke an Dare to Tri, für den klasse Neo, der Tretmühle, für das flotte und leichte Rad und der Sportversorgung Süß, für die schnellen Schuhe und Wettkampfkleidung!

Für die WM in Las Vegas hätte ich mich vielleicht auch qualifiziert. Diese wäre aber einfach finanziell zu aufwendig, da müsste ein Top 3 Platz schon realistisch sein. Für so etwas fehlt jetzt aber einfach die Vorbereitungszeit, denn da muss auf dem Rad noch mehr kommen, um vorne dabei sein zu können.

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Endlich Triathlon-Sommer-Feeling                            10.08.2013

Lange ist der letzte Eintrag her. Doch ich stand nicht still und es gibt viel Neues. Das Training lief nach Plan (deshalb auch erst jetzt der Bericht) und ich blieb wie immer, von Verletzungen verschont.
So werde ich am 11.08. bei der Ironman 70.3 EM in Wiesbaden an den Start gehen.
Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung der vergangenen Wochen:

Am 29. Juni ging es im Rahmen der 2. Bundesliga an den Rothsee.
Ein Sprinttriathlon mit Neoverbot bei 20,8 Grad Wasser- und 14 Grad Lufttemperatur.
Die 750 Meter Schwimmstrecke wirkte vorerst zu kurz. Im Wettkampf merkte ich aber, wie ich mich verschätzt hatte.



Nach dem Start bekam ich einen Tritt in den Bauch, der aber zum Glück keine weiteren Auswirkungen hatte. Das Feld dehnte sich diesmal, aufgrund des Verbotes der Gummianzüge etwas mehr aus.
Als ich im Mittelfeld aus dem Wasser kam, lag mein Rad auf dem Boden und schlief. Ich weckte es auf und dann fuhren wir gemeinsam 3 Runden á 6,5 Kilometer.
Die Strecke führte über viel landwirtschaftliche asphaltierte Wege, durch den Dreck der ins Gesicht spritzte konnte ich kaum noch etwas sehen.
In der ersten Runde fuhr ich in einer 4-er Gruppe, die aber nicht so harmonisch lief. Ich investierte aber zu viel, um in die Gruppe vor mir rein zu fahren. Denn am Ende fuhren alle aufgrund einer großen Gruppe, die hinter mir kam, zusammen, bis auf eine große Gruppe an der Spitze. Dann habe ich mich zurückgehalten, um Kräfte für´s Laufen zu sparen und beobachtet, wie die Räder in Zeitlupe, um die Kurven geschoben wurden.
Endlich runter vom Rad - Aber wie? Neue Technik, da ich aufgrund der großen Bedrängnis und Nässe nicht rausgekommen bin. Also musste ich einen Radschuh anlassen, der andere blieb am Rad und ich konnte gerade so vor der Linie absteigen...
Der Lauf ging trotz der Wechselprobleme ganz gut und ich kam relativ zügig aus der Wechselzone. Ich konnte noch einige einholen und fühlte mich gut. In Runde 2 von 2 der 5 Kilometer, sah ich Andi immer näher kommen und biss mich an den zwei Athleten vor mir fest und konnte irgendwie folgen. Die letzten 200 Meter gab ich nochmal alles und rannte an Ihnen vorbei, denn ich wusste, um die Knappheit der Platzziffern, aus dem vergangen Wettkampf in Zell.



So kam ich als 26. der Tageswertung im Zielsprint herein, im Team belegten wir leider nur den 8. Platz. Es war aber ein richtig schöner Wettkampf, der besseres Wetter verdient hätte.



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Eine Woche später ging es zu den sächsischen Hochschulmeisterschaften im Mountainbike nach Jonsdorf. Mit dabei Steffen Öhmichen und Maik Eisleben um die TU Chemnitz bei den Teams gut zu vertreten . Es galt zwei Runden á 25 Kilometer Rad zu fahren, mit insgesamt 1500 Höhenmetern.



Am Ende konnten wir den 2. Platz für die TU Chemnitz, mit gerade mal 5 Minuten Rückstand auf die Gewinner aus Freiberg, einfahren.
Das war ein schönes Training unter Wettkampfbedingungen. Am Tag zuvor wurde noch die Radstrecke der O-See-Challenge abgefahren. Da fiel der Oberlaustizer Bikemarathon gleich viel leichter, gerade die Abfahrten wirkten harmlos und fuhren sich spielerisch.



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Am 14.07. startete ich beim Filzteich Triathlon über die Sprintdistanz, als letzten Trainingsreiz, kurz vor der olympischen Distanz in Hof. Der Wettkampf war richtig hart, aber lief dennoch gut und ich konnte nochmal über die kurze Strecke Vollgas geben, ohne zu überziehen. Am Ende konnte ich mit knapp 7 Minuten Vorsprung den Sieg holen. Danach habe ich noch bei den Rennen der Regionalliga zugeschaut.

             

Es war ein sehr schöner Wettkampf mit harter Rad- und Laufstrecke und leckerem Pastabuffet! ;)




Kurz darauf folgte schon der Triathlon in Hof. Ein kleines Highlight, da viele unserer Liga-Starter und meiner Teamkameraden, von der SG Adelsberg mit am Start waren.
Mein Ziel war es, die Top 6 zu erreichen. Dank Übernachtung bei Toni und Frühstück alla Brunneroni, schien das alles realistisch auch bei dem top-Starterfeld.



Geschwommen wurde trotz warmer Außentemperatur und ziemlich warmen See, im Neo, der immer öfter, statt Kälteschutz, als Auftriebshilfe eingesetzt wird ... Die Temperatur wurde wahrscheinlich schon 2 Wochen vorher gemessen. Das Schwimmen lief bei mir nicht gut, ich konnte nicht aus dem Wohlfühlbereich rausschwimmen. Der Neo von Dare to Tri rettete noch mein so geliebtes „Luftmatratzen-Schwimmen“. Schnell aus dem Wasser, ging es ab auf´s Rad. Die Aufholjagd sollte beginnen. Doch war sie an diesem Tag etwas schleppend und die Beine hatten auch nicht so richtig Druck. Dann auch noch das: Kette runter, kurz vorm Anstieg, bis zudem ich noch hinrollte.
Also stehen bleiben, Kette rauf und erst einmal hoch rennen, da Kette ganz rechts… Die Aktion kostete ca. 45 Sekunden und brachte Hektik in mein Rennen. Letztendlich stieg ich als 12. vom Rad und konnte hier nicht wirklich Zeit gut machen.



Der Lauf begann ganz gut und rhythmisch. Ich lief mit dem führenden Staffelläufer Sebastian Hendel mit. Ein schneller Läufer aus dem Vogtland, der sich eine Woche später den Deutschen Meistertitel über 5000 m holte. Ich heftete mich an seine Fersen und diente Ihm an dem Tag, als Bremse. ;) In der letzten, von zwei zu laufenden Runden, musste man zu Beginn eine Treppe hoch und es folgte ein lustiger Anstieg. Ich dachte erst, ich hätte mich verlaufen.



Am Ende konnte ich mit der schnellsten Laufzeit mit den Iso Transition Schuhen von Pearl Izumi auf Gesamt Platz sechs und Altersklassen Platz drei einlaufen. Gewonnen hat Andy Dreitz.
Ich fand zu alter Laufstärke zurück – „Wenn das Rad nicht läuft, läuft Robin halt“ ;)
Eine schöne Veranstaltung mit riesigem Ziel-Buffet und top-Organisation. Die Tombola meinte es auch mal wieder gut mit mir.

       

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Als Testlauf in Renngeschwindigkeit für Wiesbaden, nahm ich beim Müglitztallauf in Dohna über 20 km teil. Die Streckenführung war etwas irreführend, so waren es dann wahrscheinlich ca. 21 km. Für den Kopf war der Lauf aber bei den Temperaturen, nach Radintervallen am Vormittag, nochmal gut.



Am 1. August fand von der Laufkultour organisiert, der Treppenlauf im Hotel Mercure statt. Hier galt es zu Trainingszwecken, mehrmals die 30 Stockwerke zu überwinden. Ich konnte meine Zeit von vor 2 Jahren verbessern und einen neuen „Streckenrekord“ aufstellen.

Zu den entsprechenden Medien-Beiträgen - BITTE HIER KLICKEN

Eine Woche vor der EM im Taunus, nutze ich den Swim and Run in Kamenz, als letztes hartes Training, unter Wettkampfbedingungen. Zuvor hatte ich noch nie einen Swim and Run ohne Pause gemacht und es machte richtig Spaß! Vor allem das Schwimmen im Steinbruch in der Louise, war richtig toll, bei sehr klarem Wasser. Der Lauf wurde dann, aufgrund der Wärme noch mal etwas hart, aber ich lief kontrolliert. Nach der ersten Laufrunde, die nicht richtig lief, wurde die zweite dann besser und ich konnte als Gesamt-Zweiter, hinter einem sehr starken Danny Friese einlaufen!




Nun wartet noch die Geburtstagsüberraschung in Wiesbaden, die Europameisterschaften, über die Mitteldistanz. Eine harte bergige Radstrecke ist zu erwarten und die Form, sollte auch stimmen. Wenn man in die Meldeliste, vor allem der Profis schaut, weiß man, was da abgehen wird. Da es aber mein Geburtstag ist, müssen sie mich ja alle vor lassen. ;)
Danke an allthera, die Sportversorgung Süß, Dare to Tri, Omotion und der Tretmühle für die tolle Unterstützung!



Dann wartet noch die O-See-Challenge, welche diesjährig, als Sachsenmeisterschaft ausgeschrieben ist und zum Saisonabschluss noch der Knappenman am schönen Dreiweiberner See.
Und wer weiß, vielleicht wartet ja vor dem Jahresabschluss in Frankfurt noch eine kleine Warmlaufrunde um Deutschland. ;)
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Sommerbeginn? Die Saison nimmt Fahrt auf!          26.06.2013

Am 30.05.2013 startete ich bei der Rewe Team-Challenge in Dresden. Hierbei mussten 5 Kilometer gelaufen werden, natürlich wieder bei Regen. Das Ziel befand sich im Glücksgasstadion. Mit Marc Schulze, Nico Pietsch und Lennart Herrmann konnten wir für das Thomas Sport Center das schnellste Team stellen.





Pünktlich zum Kindertag ging es dann zum Regionalliga Wettkampf nach München.
Der Dauerregen hörte nicht auf. Es war zu kalt, auch wenn es sogar 12 Grad waren – das Schwimmen im ehemaligen Olympia-Ruderbecken entfiel, schade.
So wurde ein Einzel Staffelwettbewerb, als Duathlon über 2,5–10–1,25 km durchgeführt.
Und es wurde ein richtig schneller und harter Wettkampf in der Regionalliga Bayern.
Ich startete als erster und musste dann an den nächsten der 5 Starter unseres Teams übergeben.
Der geplante Mannschaftswettkampf am Sonntag entfiel dann, aufgrund Dauerregens und damit überschwemmter Radstrecke und Wechselzone.



Die Woche darauf ging es mit einem spontanen Start beim Schloss Triathlon in Moritzburg weiter.
Ich startete mit guter Vorbelastung und rechnete mir, außer etwas Spaß zu haben, nicht viel aus.
Dank Super Radleistung, konnte ich als Gesamt 3., bei richtig genialer Atmosphäre einlaufen und war schon nach dem Radfahren von der Stimmung überwältigt! Danke nochmal für das spontane Bereitstellen des Rades an die Tretmühle! Da haben sich auch scheinbar die Radtouren durch die
sächsische Schweiz Richtung Heidentum ausgezahlt.



Am 15.06. fand der von meinem Heimatverein organisierte Adelsberglauf statt. Den Trainingslauf konnte ich auf Platz zwei auf der bergigen10-km-Strecke beenden.



Am vergangenen Wochenende stand dann schon der nächste wichtige Wettkampf in der 2. Bundesliga in Zell an der Mosel an.
Dieses Mal kein Sprint-Triathlon, sondern meine erste olympische Distanz in diesem Jahr.
Die Anfahrt am Vortag mit dem Rad nach Hof, wurde Dank Navi noch um ein paar Berge und Kilometer erweitert. Das nächste Mal orientiere ich mich dann wieder an den Bäumen ;)
Das Wetter in Zell war angenehm kühl: um die 18 Grad und trocken!
Es wartete eine schöne anspruchsvolle Strecke und Landschaft auf uns.


 
Geschwommen wurde in der Mosel stromabwärts. Dank stärkerer Strömung, wurde die Strecke auf 2,3 Kilometer erweitert. Die Wassertemperatur betrug 20,5 Grad - der „Kälteschutzanzug“ war erlaubt obwohl er eigentlich verboten gewesen wäre.
Der Startschuss erfolgte etwas spontan, aufgrund der Strömung und anfahrender Passagierschiffe.



Um den „Rückenwind“ auszunutzen, verlängerte ich die Gleitphase.
Nach überstandenem Schwimmen ging es dann ab aufs Rad, die Radstrecke sollte mir liegen. Leider verpasste ich die 2. Radgruppe vor mir knapp. Da der Neoprenanzug am Transponder am Bein hängen blieb, wie zwei Wochen zuvor auch schon in Moritzburg. Auf den 2 Radrunden á 20 Kilometer, wartete jeweils ein schöner Anstieg, mit ca. 200 Höhenmeter der ca. 3 Kilometer andauerte.
Die Gruppen fuhren relativ unrhythmisch und kaum einer wollte zu Beginn vorne fahren. So musste ich mehr als gedacht, an der Spitze fahren. Beim ersten Mal am Berg konnte ich mich mit drei weiteren Sportlern, aus einer ca. 10 Mann großen Gruppe, lösen. Nach der Abfahrt und der flachen
Passage tauchten die aber wieder neben uns auf.
So beschloss ich, auf Runde 2 den legendären Monte Barlo „lockerer“ hochzufahren und auch mal das ganz kleine Blatt zu benutzen, was ja auch mal wieder benutzt werden wollte ;)
Auf der Abfahrt hätte ich dann dennoch, fast die Gruppe wieder verloren, aber Sebastian Koschel hatte mir da freundlicherweise geholfen.
Dann waren wir mit Max, wieder mit 3 Vertretern aus dem IFL-Team, in einer 6-Mann-Gruppe präsent und kamen geschlossen in die Wechselzone. Tobi und Andi waren in der ersten großen Radgruppe sehr gut dabei.
Dann ging es ab, zum abschließenden exakt vermessenen 10-Kilometer-Lauf. Ich versuchte erst einmal das Tempo zu halten, einen guten Schritt zu finden und steigerte mein Tempo dann auf den 4 flachen Runden immer weiter.



Dank vieler Zuschauer war die Stimmung super und man wurde ständig motiviert. Am Ende war ich dann auch ganz schön kaputt, hatte aber das Gefühl, das Richtige gemacht zu haben und das Beste herausgeholt zu haben. Auf den letzten 300 Metern, fiel dann auch endlich wieder etwas Regen vom
Himmel.
Mit dem Team wurden wir an dem Tag überraschend dritter und sind in der Tabelle aktuell auf Platz sieben!

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Am 29.06. geht es dann weiter mit der 2. Bundesliga zum 4. Wettkampf an den Rothsee. Das Team ist heiß auf den Sprint, und vielleicht gibt es ja auch mal einen Triathlon, wo man den Neo nicht 'drüber streifen muss, das Wetter scheint derzeit aber nicht so.
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Achtung, es wird nass! - Start in die Triathlon-Saison 2013       15.05.2013

Den ersten Triathlon des Jahres absolvierte ich in Halle, als Test aus dem Training heraus. Bis auf das Schwimmen, was für mich das erste Mal in diesem Jahr im Freiwasser statt fand, war ich bei dem Sprint-Triathlon zufrieden und kam als Gesamt 6. in's Ziel. Einen Tag darauf startete ich noch beim Radrennen auf dem Lausitzring, um mich an das Fahren in größeren Radgruppen für die Triathlon-Liga zu gewöhnen.
Den Powerman Germany in Falkenstein habe ich kurzfristig ausfallen lassen und startete ungeplant, schon etwas eher in der zweiten Bundesliga, für mein neues Team aus Hof, aufgrund von Personalmangel. Ein Glück, denn die DM im Duathlon viel aufgrund von Schnee aus und es wurde nur ein Lauf veranstaltet. So sollte ich also in Nürnberg meinen bislang zweiten Start in der 2. Bundeliga wagen. Im Vorjahr waren 2000 Zuschauer an der Strecke, das ließ Freude aufkommen.
Also stand am 26. Mai der Auftakt in der 2. Bundesliga Süd an - ist es da wärmer? Scheinbar nicht: 6 Grad und Dauerregen waren in Nürnberg angekündigt. Bei meinem letzten Start in der Triathlon-Bundesliga 2009 in Grimma, waren es 40 Grad – krasse Gegensätze. Immerhin war das
Schwimmbecken beheizt, so hieß es jedenfalls die Tage zuvor. Das „beheizte“ Wasser hatte 15 Grad, die Luft 6-8 Grad. Da gab es demzufolge auch kaum einen Zuschauer am Streckenrand. Die Kampfrichter meinten es waren keine widrigen Bedingungen und grinsten scheinbar in sich rein, klar
die mussten ja auch nicht starten…
So war dreimal „schwimmen“ angesagt. Kurz vor Start habe ich noch einen Kampfrichter gefragt, ob der Neoprenanzug auf dem Rad angelassen werden darf - leider nein. Ich hätte es jedenfalls mal probiert wie es sich darin fährt.

Nun aber zum Wettkampf. Geschwommen werden sollten 750 m im Freibad, dann 20 Kilometer Rad auf dem Altstadtring gefahren und abschließend 5 + X Kilometer um die Oper gelaufen werden, wo sich die andere Wechselzone befand.
Beim Schwimmen habe ich kaum Luft bekommen, der Regen platschte die ganze Zeit auf´s Wasser und so wurden wir bei der ersten Disziplin ausreichend mit Flüssigkeit versorgt. Ich fand keinen Rhythmus, aber da war ich nicht der Einzige, obwohl es die wärmste Disziplin des Tages werden
sollte. Endlich aus dem Wasser raus gekrochen, wollte ich beim Wechsel meine Radweste überziehen. Das funktionierte aber nicht mehr richtig, da jetzt schon die Hände kaum noch Gefühl hatten, also ging es schnell auf die Radstrecke, um schnellstmöglich in's Ziel zu kommen.
Auf dem Rad war das Ziel, nicht zu stürzen und sicher durchzukommen. Ich fuhr also einfach der Gruppe hinterher, ging kein Risiko ein und ließ mich vom Vordermann immer etwas vom spritzenden Hinterrad abkühlen. Wobei mir das Wasser was überall rumspritzte, irgendwie wärmer vorkam, als die
Luft…
Dann ging es endlich runter vom Rad, jedoch musste ich beim zweiten Wechsel dann sogar zum aller ersten mal die Laufschuhe im Sitzen anziehen! Die Finger und Füße hatten kein Gefühl mehr. Es schien unmöglich in den Schuh zu kommen, was sonst immer spielerisch leicht ging, brachte einen
fast zum Verzweifeln. Irgendwie hat es aber dann dennoch geklappt, ich wollte schon fast ohne loslaufen. Das Laufen fühlte sich dann etwas seltsam an, bzw. man fühlte eigentlich fast nichts, als wenn keine Füße mehr dran wären. Immerhin konnte ich noch ein paar Leute einsammeln, auch wenn der Rücken schon nach der ersten, von 6 Runden verkrampfte.

Im Ziel war ich dann als Gesamt 30. und zweiter aus dem Team IfL Hof, also ungefähr im Mittelfeld, was für den bei mir schlechten Wettkampf und nicht gerade meinen Bedingungen, noch in Ordnung geht.
Im Ziel haben wir zufälligerweise einem warmen Raum aufgefunden (Wohnungseingang), aufgewärmt, und mit Liegestützen die Körpertemperatur hochgehalten. Warme Getränke und Aufwärm-möglichkeiten waren nicht vorhanden... So mussten auch einige Sportler ins Krankenhaus, wegen Unterkühlung. Da kann man noch einiges in der Organisation verbessern, auch was Rundenkontrolle etc. betrifft.



In der Teamwertung belegten wir Platz 9, was uns auch nicht so zufrieden stimmte, aber beim nächsten Wettkampf sieht es da wieder anders aus.
Das einzig Positive an dem „schönen“ Wetter - mein Rad ist jetzt wieder schön sauber. :D
Das wird aber voraussichtlich nicht von längerer Dauer sein.
Aufgrund der Absage des Silberstrom Triathlons, werde ich als Hilfe für das Regionalligateam einspringen. Ein schönes Format in München (Teamsprint). „Hoffen“ wir auf gutes Wetter und, dass das Wasser wenigsten 14 Grad hat, sonst entfällt das Schwimmen, wie bei vielen anderen Triathlon-Veranstaltungen derzeit.

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Duathlon - ein Triathlon für Nichtschwimmer          15.05.2013

Eine Woche vor den Deutschen Meiserschaften im Duathlon ging es nochmal in ein kurzes Trainingslager auf den Rabenberg, mit dem Team der Sportversorgung Süß, mit dem Schwerpunkt Lauf. Mit Tim Herold, guter Trainingspartner an meiner Seite! So ging es jeden morgen 7 Uhr ins Schwimmbecken (7 Uhr eingeschwommen im Becken).
Trotz Nebel und 3 Grad, hatten wir jede Menge Spaß. Denn neben dem Training, stand ESSEN, Kegeln, Tischtennis, Zumba, Ballspiele, eine gemütliche MTB-Ausfahrt, Aqua Joggen und vieles mehr an.



Kurz darauf standen schon am 28.04. die Deutschen Meisterschaften im Duathlon (10-40-5) in Cottbus auf dem Programm. Am Samstag wurde die Strecke begutachtet und der Jugend bei den Wettkämpfen zugeschaut. Es blieb trocken und immerhin um die 10 Grad.
Die abendliche Nudelparty tat nochmal ganz gut. Dank Zoltan hatte ich auch das beste Bett in ganz Cottbus. ;)
Nach 3 Jahren Start in der Elite, wollte ich mal in der Altersklasse starten und schauen wie dort die Rennen ausschauen. Da hier Windschattenverbot herscht, kam mir das bei der derzeitigen Verfassung beim Laufen entgegen.
Der Morgen sah nicht gut aus, 5 Grad und Regen. Da kam beim Start um 9 Uhr richtig Freude auf.
Bei der Hinfahrt noch etwas verfahren, was aber als einfahren verbucht werden konnte und dann wurde noch gerade so um 8.30 Uhr eingecheckt.
Am Start wurde dann die deutsche Nationalhymne gespielt und es hörte auf mit regnen, aber dennoch nur 6 Grad Außentemperatur.



Jetzt musste erstmal das Frühstück verdaut werden und so richtig ging es auf den 6 Laufrunden nicht vorwärts. In einer Gruppe mit Martin Flehmig aus Dresden. Im Wechselgarten hatte ich dann eine Minute Rückstand auf die Spitze. Aber noch war nichts entschieden.
Jetzt ging es aufs Rad, 6 Runden waren zu fahren. Würde es wärmer werden? Erstmal Tempo finden und die ersten Plätze wieder gut machen. Aber vorne wurde auch anständig gefahren und vor allen Dingen, war der gesamte Wettkampf fair! Nach 3 Runden wurde die Strecke dann immer härter, die Beine kühlten immer mehr aus und die kurzen Anstiege und Antritte an den Wenden, wurden immer schwerer. Abstand nach vorn halten, nur Philipp Fahrenholz, der spätere Sieger, konnte der Meute entfliehen. Als 5. kam ich dann vom Rad in die Wechselzone.
Beim zweiten Lauf wollte ich den ersten Kilometer kontrolliert anlaufen und so die halberfrorenen Beine erst mal warm laufen lassen, sodass dann Fahrt aufgenommen werden kann. Das ging auch bis Kilometer 1 hervorragend und ich konnte, zum vor mir liegenden 4. Platz, einiges gut machen. Das Beschleunigen ging dann leider nicht mehr. Stattdessen kam kurzerhand später die Meldung „ Akku fast leer, bitte aufladen!“. So schleppte ich mich die zwei abschließenden Laufrunden noch irgendwie durch und kam nach 1:59 Stunden als Gesamt 5. und dritter in der Altersklasse ins Ziel.
Lustigerweise wurde später dann das Nachmittagsrennen mit dem Vormittagsrennen in einer Liste aufgeführt, obwohl es zwei verschiedene Wettkämpfe waren.
Den inoffiziellen Titel „ Deutscher Wechselmeister“ konnte ich leider nicht verteidigen, da es leider keine Wechselzeiten gab. ;)
Im Nachhinein wurde der Vereinsname spontan in den Verbandsnamen geändert. Immerhin konnte so für Sachsen mit Carsten Neise, Nico Pietsch und mir, die Mannschaftswertung gewonnen werden!
Nach meinem Wettkampf schaute ich noch beim Rennen der Elite zu. John konnte hier beindruckend und souverän vor Maik Petzold und Danny Friese gewinnen!


Am 04.05. startete ich noch beim Gnu Preis in Limbach Oberfrohna, was vorerst der letzte Duathlon des Jahres sein wird. Den 3. Cross Duathlon (6-20-3) konnte ich in der Gesamtwertung für mich entscheiden. Wie immer war alles top organisiert und die Kuchenbleche im Ziel wurden einfach nicht weniger. ;-)
Danach standen nur noch Trainingsläufe an, zum einen der Stadtlauf in Chemnitz und zum anderen der Berglauf in Pobershau.





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Am 18.5. wartet in Halle schon der erste Triathlon 2013, als Test für den Start der 2. Bundesliga, eine Woche später in Nürnberg.



Der erste Du(h)athlon des Jahres - ein Steigerungslauf             19.04.2013

Das Wetter Ende März, bzw. Anfang April war nicht so berauschend und so war ich froh, dass wir für's Training bei solchem „Frühlingswetter“ eine Laufhalle zur Verfügung hatten. Einheiten mit bis zu 10 Mann als Gruppe, waren da keine Seltenheit und ließen das Training entspannter ablaufen.
Am 06.04. ging es dann nach Lengenfeld. Hier stand ursprünglich ein Halbmarathon an, der aber auf 15 Kilometer, aufgrund vereister Strecke gekürzt wurde. Das Ganze wurde als Trainingslauf mit Olaf Überschär und Philipp Heisch gestaltet. Dadurch konnten wir souverän den Mannschaftssieg holen.



Der Frühling kam dann noch pünktlich zum Saisonstart. Die Landesmeisterschaften im Duathlon standen am zweiten Aprilwochenende auf dem Programm, als Test für die Deutschen Meisterschaften, zwei Wochen später in Cottbus.
Vom Start kam ich nicht vom Fleck, der erste 10 Kilometer-Lauf war wie verhext und es ging gar nichts. Ich war froh, dass ich die Gruppe halten konnte, wenigstens war ich dadurch nicht allein. ;)
Etwas unzufrieden vom ersten Lauf, wechselte ich schnell zum Rad und versuchte auf dem Cervélo der Tretmühle Radebeul gleich Druck zu machen.






Es sollte also eine Art Steigerungslauf werden, denn es ging immer besser vorwärts. So wurde ich dieses Jahr von Niemandem auf den 36 Radkilometern überholt und konnte einige Plätze gut machen und von Platz 10, auf 5 vorfahren. Das Rad rollte richtig gut und auch das Radtraining über den langen Winter, zeigte schon erste positive Auswirkungen!
Die letzte, der 5 Radrunden, habe ich dann Kraft für den letzten Lauf gespart. Konnte mich von Christoph Richter aus Riesa nicht lösen und so gingen wir zusammen auf die Laufstrecke. Hier ging es um Gesamtplatz 4, bzw. Platz 3 der Sachsenmeisterschaften. Ich hatte nur die Absicht, so lange wie möglich mit zulaufen, ich wusste ja wie „gut“ das Laufen klappte. Das funktionierte auch gut, und erstaunlicherweise konnte ich sogar überholen und das Tempo etwas forcieren und es tat sich eine kleine Lücke auf.
Bis zum Ziel rannte ich dann noch was die Beine her gaben, der Krampf im Oberschenkel traute sich zum Glück nicht richtig seine Wirkung zu entfalten. Ich rannte einfach schneller damit er mich nicht ein bekommt. ;) Der zweite Lauf ging komischerweise halbwegs und mit der zweitbesten Laufzeit kam ich auf Gesamtplatz vier und somit Platz drei, bei den Sachsenmeisterschaften im Duathlon ins Ziel. Mehr war an dem Tag nicht drin. Sebastian Guhr siegte vor Zoltan und Vereinskollegen Philipp.



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Der „Dohna Fluch“ der letzten Jahre war also vergangen und ich war sogar 8 Minuten schneller, als im Vorjahr.

Kommendes Wochenende geht es dann nochmal mit dem Team der Sportversorgung Süß ins Trainingslager auf den Rabenberg. Schwerpunkt wird hier das Laufen und vor allem das Essen darstellen ;) Die Woche darauf steht auch schon Cottbus an.

Erfreulicherweise kann ich einen neuen Partner verkünden. Mit Dare to Tri werde ich mit dem Ligateam des IFL Hof mit dem Neo Topmodell „Mach3“ diese Saison unterwegs sein. Die Passform an Land war schon einmal super und jetzt wird es langsam Zeit, dass das Wasser außerhalb des Schwimmbeckens wärmer wird!


Frühlingsbeginn im Winter                                         29.03.2013

Nachfolgend ein kurzes Update zum März, es wird langsam wärmer. ;)

Anfang März lief ich in Eilenburg beim Mazda-Lauf die 10 Kilometer als Testlauf. Ein großes Starterfeld und immer richtig viele Zeiten unter 35 Minuten, versprachen ein schnelles Rennen. Am Ende war es dann für mich eine 34:24 min. mit der ich sehr zufrieden war, zumal der Wind kräftig wehte.

Die Woche darauf  ging es für mich mit unserem Team nach Greiz, wieder über 10 Kilometer.
Hier konnten wir die Mannschaftswertung mit Daniel Rockoff, Lennart Herrmann und Philipp Heisch gewinnen. Ich sicherte als vierter Mann ab und nutzte den Wettkampf, als Trainingslauf.

Wieder 7 Tage später war ich in Lößnitz, über etwas mehr als zehn bergige Kilometer für meinen Sponsor die Sportversorgung Süß am Start. Diesen Wettkampf nutze ich auch wieder als schnellen Trainingslauf vor Dresden und holte dennoch überraschend den zweiten Platz, hinter Tim Herold.

Am Wochenende,  23./24. März sollte es dann gleich zwei Wettkämpfe geben. Dank meiner guten Ausgangsposition bei der Swim and Run Serie in Chemnitz nahm ich einen Tag vor dem Citylauf noch an dem letzten Wettkampf der Serie teil. Hier sollte mir ein Top 10-Platz zum Sieg in der Serie reichen. So kam ich als 4. Der Tageswertung ins Ziel und konnte mir so noch genug Körner für den Folgetag aufsparen.

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Am Sonntag startete ich dann beim Citylauf in Dresden, welcher gleichzeitig die Landesmeisterschaft über die 10 Kilometer bedeutete. Es war wieder ein sehr starkes Starterfeld dabei, ein „heißes“ Rennen war bei Minusgraden jedoch nicht zu erwarten.



Leider konnte ich nicht aus dem „Wohlfühlbereich“ heraus laufen und verpasste so schon zu Beginn, den Kontakt zur entscheidenden Gruppe. „Robin allein im Wind“ war dann für die restlichen 9 Kilometer angesagt. Die Gruppen auf die ich auflief oder in denen ich mich befand, konnten auch nicht das Tempo hochhalten und so musste ich mich alleine durchkämpfen, woran ich aber selbst Schuld war.
Ich kam wenigstens noch knapp unter 35 Minuten als 21. ins Ziel, hatte mir aber definitiv mehr ausgerechnet und war damit alles andere, als zufrieden. Es war auch noch viel Luft nach oben, wenn die zweiten 5 Kilometer schneller, als die ersten gerannt werden können.
Aber irgendwann wird sie noch fallen diese „34“, vielleicht noch in diesem Jahr?



Weiter geht´s! Als nächstes stehen dann die sächsischen Meisterschaften im Duathlon an.
Hoffentlich ist der Schnee bis dahin weg …



Winterupdate - Time for change!                               10.02.2013

Nach einigen Monaten des Schweigens auf dieser Seite geht es jetzt wieder los.
Der Jahreswechsel verlief für mich ohne einen traditionellen Silvesterlauf. Dafür wurde 2012 mit dem „Abbaden“ im Dreiweiberner See verabschiedet und später sammelte ich in Österreich Ski- und Laufkilometer.



Im Dezember 2012 wurden Maik Werner, Philipp Heisch & ich, mit Platz 2 bei den Mannschaften des Jahres 2012 der TU Chemnitz geehrt.
Beim Frankfurt Marathon werde ich auch 2013, dank eines Gewinnspiels, noch einmal dabei sein und kann das Ergebnis des Vorjahres ausbessern. Aber bis dahin ist es noch lang hin.

Im Ligabereich hat sich auch etwas verändert. Nach 4 Jahren Regionalliga und etlichen Windschattenproblematiken, wird es jetzt Zeit, für etwas Neues. Mit dem Kamenzer Team waren es tolle Jahre!

So freue mich nun in der 2. Liga Süd für Hof starten zu können!

Im Januar nahm ich an vielen Schwimm-Wettkämpfen teil, vorrangig dabei die Bruststrecken. Wir waren mit dem SC Poseidon Radebeul in Chemnitz bei der Landesliga im Schwimmen am Start.
Am Ende fehlten uns leider 60 Punkte zum Klassenerhalt, was ungefähr einer halben Sekunde auf 50 Meter Kraul entspricht.

Die Chemnitzer Swim and Run-Serie wird auch 2013 fortgesetzt. So werde ich diese in dem einen- oder anderen Monat, als Test für das bisherige Schwimm- und Lauftraining nutzen.

Des Weiteren freue ich mich,
   Flexx Fitnessstudio in Chemnitz,
als neuen Partner an meiner Seite begrüßen zu können. Training auf dem Laufband, Krafttraining, Spinning oder ein Besuch in der Sauna.
All das ist jetzt gleich um die Ecke möglich und somit ist ein ideales Training im Winter gewährleistet - klasse! Demzufolge lege ich auch momentan die Schwerpunkte, mehr auf das Radtraining.

Weiterhin 2013 als Partner dabei sind auch die Sportversorgung Süß, die mich mit Sporteinlagen, Schuh- und Kleidungsmaterial für´s Laufen und Triathlon unterstützen, Allthera - die Physiotherapie meines Vertrauens, die Tretmühle - für alle Dinge die sich rund um das Rad drehen, und Omotion
mit Kompressionsbekleidung für den Sport.

Der vorläufige Wettkampf-Plan ist nun auch online, vorerst aber ohne die Termine der 2. Bundesliga.





Frankfurt Marathon - 42,2 km durch die Messestadt   28.10.2012

Zwei Tage vor dem ersten Marathon ging es mit Fischi-Transport im K2 nach Frankfurt am Main. Die Marathon-Messe dort war gigantisch. Später kamen dann noch Marie und Tobi dazu.
Nach einem Tag auf der Messe inklusive Streckencheck und Abholung der Startunterlagen, in denen sich bunte Eier versteckten, ging es am Abend dann zu meiner „Residenz“ in Steinbach. Dort gab es dann Mamaknödel, Mamaknödel!
Das Erwachen am Folgetag: Draußen alles weiß. Also weiterschlafen, vielleicht war es ja auch nur ein Traum? Später noch immer weiß! - Das kann ja 'was werden, Marathon-Debüt bei Schnee? Hätte ich lieber doch eine Woche zuvor in Dresden laufen sollen, bei Frühlingswetter? Aber das Wetter versprach Besserung.
Anbelastung bei Schneetreiben, Shopping-Tour in Wertheim-Village und Carboloading am Abend - es war angerichtet.



Race Day
Aufgestanden, die Uhr noch nicht umgestellt. Sehr praktisch, dadurch war der Start quasi erst um elf. Gemütliches Frühstück und ab ging´s nach FFM.
Marie kam dann auch noch kurz vor'm Start. Ich streifte mir einen hübschen Müllbeutel über und los ging die Suche nach dem Start. Und, tadaa - kein Schnee und Sonne für die 16000 Starter! Dafür windig und eisige 2 Grad.



Im Startbereich angekommen, kam ich nicht mehr ganz nach vorne, es waren bestimmt 300 Läufer vor mir, aber wenigstens war ich im ersten Block. Mülltütchen abschnallen und los ging's.
Aber irgendwie doch nicht so recht. Erst mal warten, dann langsam lostraben. Der 2:59 h Mann noch vor mir, blöd!
Irgendwie wollte keiner laufen, erst nach einem Kilometer lockerte sich das Feld etwas auf. Dann konnte ich mich etwas nach vorn arbeiten und hatte nach 2000 gelaufenen Metern knapp 20 sec. Rückstand auf meinen Plan. Es war aber alles im Lot, der „Rückstand“ wurde bis Kilometer 5 fast eliminiert. Bei Kilometer zehn schon wieder fast im Plan. Immer weiter locker bleiben, keine sinnlosen Spitzen riskieren und vom Gefühl treiben lassen.
Bis Kilometer 15 hieß es locker schwimmen, locker im Feld mitschwimmen.

Halbmarathon Durchgang nahezu perfekt - 1:22:40 Stunden! Ich plante so oder so die zweite Hälfte anzuziehen und wenn möglich einen negativen Split zu laufen, plante...
Weiter ging's, aber es wurde schwerer, jedoch darauf war ich vorbereitet.
Ab Kilometer 30 musste ich abrupt das Tempo etwas drosseln. Ich merkte, dass es sonst richtig hart werden könnte.

Kilometer 35 - erste Krampfanzeichen. Mist, zu kalt angezogen? Die Ernährung hatte bis hier hin super funktioniert. Jetzt nur nicht gehen, sonst wird es richtig hart bis in's Ziel. Das Tempo wurde immer weiter gedrosselt, aber ich blieb in Bewegung. Trabschritt, super, aber noch 4:35 min/km. Die Füße taten immer mehr weh, ich hatte das Gefühl, mit dem „Tippelschritt“ auf der Stelle zu laufen und dass das Ziel sich immer weiter entfernt. Immer wieder krampften die Innenseiten der Oberschenkel an, aber es ging noch weiter!

Kilometer 39 - Ich musste gehen, so ein Mist, aber zügig! Sonnenbrille ab, der Wandertag begann.
Ich nutzte die Zeit um alles zu mir zu führen was es an Verpflegung gab, in der Hoffnung, es würde besser werden. Ich trabte immer wieder ein Stück, bis die Krämpfe zurück kamen. Die ganzen Zuschauer hielten mich bei Laune und motivierten unheimlich. Beine lockern und weiter ging´s!

Kilometer 40 - meine angepeilte Zielzeit war hier schon auf der Anzeige zu erkennen…
Zeit zum ordnungsgemäßen Becher entsorgen, war noch vorhanden. Es folgte ein ständiger Geh- bzw. Laufwechsel. Wobei mehr gehen dabei war. Ich konnte aber unter 6:00 min/km bleiben, ich sollte Geher werden. ;)
Die Angst vor dem drei Stunden-Mann wuchs, er darf mich nicht kriegen, also schneller gehen!

Kilometer 41 – Marie war in Sichtweite, es war nicht mehr weit. Kurz zuvor habe ich noch einen Schluck Cola von Fremden bekommen, jetzt hatten alle Mitleid ;) Ich wurde nur überholt und konnte nichts dagegen machen. Mittlerweile war das auch egal, das Ziel war nur noch zu finishen. Die Adduktoren, mit denen ich sonst nie Probleme habe, krampften immer wieder an...
Energetisch war alles im Lot, die Beine aber platt, aber DNF is no option - Beim ersten Marathon nicht ins Ziel kommen, auf keinen Fall! Die super Stimmung auf der Strecke, Tausende Menschen am Anfeuern, machten das auch nahezu unmöglich!

Kilometer 42 – Hogg-Jogg bis zur Festhalle.
Dann die Atmosphäre genießen und gehen, um den Einlauf zu genießen. Der Wahnsinn! Bis das schlechte Gewissen kam und ich dann doch ins Ziel rannte.

Im Ziel 2:56:31 Stunden also noch unter der „3 Stunden-Schallmauer“. Dank der super Stimmung in der Festhalle, war alles plötzlich wieder in Ordnung, die Enttäuschung vergangen.
Als Trostpreis gab es eine komische Knistermülltüte, die wärmt und ein kurzer Auftritt im HR-Fernsehen, wo ich zum Glück nicht gegangen bin. ;)

Fazit: Ziel beim nächsten? Marathon durchrennen und hoffentlich mehr wie 2 Grad Außentemperatur. Faszination Marathon, alles kann passieren.
Marie meinte es war eine 1:56, da hat wohl noch jemand vergessen die Uhr umzustellen ;)
Danke allen für´s Mitfiebern, anfeuern und Tobias für die tolle Zeit in Stoneriver!

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Die Tage danach:
Ich fühlte mich wie ein alter Mann. Zumindest eines habe ich gelernt: Treppen sind deine Freunde-Rolltreppen…
Nach 3 Tagen trat aber schon durch viel lockeres Kurbeln, Wandern und Schwimmen, Besserung ein. Und zu Halloween konnte ich auch schon wieder rennen.
Jetzt ist erstmal Pause. Weiter geht’s dann voraussichtlich, kurz nach dem Wiedereinstieg am 1.12. mit dem Freiberger Adventslauf.

Zum Abschluss großen Dank an meine Familie, Freunde, Verein und Sponsoren, ohne die das ganze Jahr nicht möglich gewesen wäre!



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Dresden Marathon - Eine Kopie aus dem Vorjahr?   21.10.2012

Früh am Morgen - es ging gut los. Gleich mal verschlafen, klar war ja auch noch dunkel draußen.
Dafür war ich wenigstens nicht mehr müde. Ich reiste mit dem Rad an, so weit war es ja nicht. Es konnte zwar knapp werden, passte aber noch genau, wenn nichts dazwischen kommt.
Angekommen im Meldebüro, erhielt ich dann zwei Startnummern, muss ich jetzt zweimal die zehn Kilometer rennen? Darauf war ich nicht vorbereitet. - Ich fragte nochmal nach. Antwort: „ Die sind für die flotten Läufer“, es war mir eine Ehre!
Am Start: Der Himmel war bedeckt, 8000 Starter standen bereit! Der letzte 10 Kilometer-Check vor dem Marathon. Eine Frau drängelte sich vor mir in die erste Reihe. Sah zwar nicht so schnell aus, aber sie wird schon wissen, was sie macht. Der Startschuss fiel und sie wurde von allen überrannt. Am Ende lief sie eine Zeit von knapp 59 min auf die 10 Kilometer.

Nach 100 Metern wie ein Wunder, die Sonne kam hinter dem Wolkenfeld hervor und blauer Himmel erschien! Kilometer eins wurde in 3:08 Minuten absolviert, alles perfekt! Entweder ich gehe ein oder es wird heut ein richtig guter Lauf. Kontakt zur Spitze war jedenfalls noch vorhanden.
Bis Kilometer zwei versteckte ich mich hinter der Männerspitze im Marathon. Bis einer der vier Kenianer auf die Uhr schaute, und sich von den ungenauen Kilometern beirren ließ und in Panik verfiel.
Dann ging es zusammen mit Rene Müller bis zum Abbiegepunkt der 10 Kilometer (ca. bei Kilometer 5).
Nun war ich bis zum Ziel auf mich allein gestellt. Schritt halten und versuchen nach vorn zu laufen.
Nach vorn kam ich aber nicht mehr an Enrico Thomae und Christian Flegel heran.
Die Uhr zeigte am Ende 34:20 Minuten an, jedenfalls die an der Anzeige. Am Ende war es wieder eine Punktlandung. Mit Startnummer 10013 auf Platz 12 und auf die Sekunde genau die Meldezeit von 34:30 Minuten gerannt. Da kann sich die Deutsche Bahn mal eine Scheibe abschneiden. ;)
Same procedure as every year – denn auch letztes Jahr waren beide Zeiten identisch. Ohne viel
Aufwand und Training im anaeroben Bereich bin ich sehr zufrieden.
Danach wurde in der Sonne entspannt und die Atmosphäre an der Strecke für Frankfurt aufgesaugt – fantastisch!

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Die zweite Hälfte kam mir wie bei jedem Lauf, wieder länger vor. ;) Hoffentlich wird’s in Frankfurt anders - das Tempo definitiv. Ach ja, was will ich laufen? Ziel ist eine 2:45 h, ich freu mich d'rauf und darf auch ganz vorne stehen - vielleicht sogar neben dem aktuellen Weltrekordhalter?

Mal sehen ob es klappt, ich hoffe, das Wetter spielt mit und es fängt nicht wirklich an zu schneien!
Spätestens aber in der Festhalle sollte all das der Vergangenheit angehören.





Laufkultour - Mein 3. Abenteuer rund um Deutschland               05.09.-21.09.2012

12 Läufer, 4000 Kilometer - 16 Tage Abenteuer pur, rund um Deutschland - die Laufkultour 2012 ist vorbei - was soll ich sagen? Ich bin froh, dass ich nochmal als Läufer teilnehmen durfte! Wie jedes Jahr liefen wir wieder für den guten Zweck, diesmal für die UNICEF.
Beim längsten Non-Stop-Staffellauf hatte ich immer meine Laufzeit zwischen 10:00-14:00 Uhr bzw. 22:00-02:00 Uhr, mit der ich sehr zufrieden war, und befand mich somit, wie 2010 im Team- bzw. Rudel 3.
Der diesjährige Start fand im Rahmen des Chemnitzer Firmenlaufes statt, da war richtig viel Trubel und jede Menge los. Alle waren gekommen um uns zu verabschieden. ;)
Zu Beginn fiel mir die Laufbelastung ein wenig schwer, war ich doch lange nicht gelaufen und nutze die Zeit nach der Halbdistanz in Hoyerswerda vorrangig zur Erholung.
Nach 3 Tagen lief es dann aber immer besser und die zwei mal eine Stunde laufen am Tag, stellten nun kein Problem mehr dar und ich baute ein tägliches Intervalltraining mit ein. Die Frage war, wie lange ich es überstehen und verarbeiten würde. Zudem gab Aufschluss welche Ziele ich dieses Jahr noch absolvieren werde. Das Abenteuer begann.

Dieses Jahr ging es zunächst Richtung Süden, wo uns die Alpen, inklusive großer Hitze erwarteten. Es gab aber seltsamerweise kein Garmisch für Robin - dafür ging es im wunderschönen und klaren Walchensee baden.



Auch der Bodensee, wurde nach verpasstem Wechsel und daraus resultierendem Halbmarathon, bei angenehmer Wärme, als willkommenes Badevergnügen genutzt.
Wie jedes Jahr, stand ein Stopp bei Herrn Tschirner in Eggingen fest auf dem Programm. So wurde Rudel 3 zum frühen Morgen gleich mit einem Schnaps begrüßt.



Am darauffolgenden Abend die nächste Überraschung. Triathlonfreund Matthias, war extra heimlich hinterher gefahren um uns die original selbst gemachte Schwarzwälder Kirschtorte zu überbringen - auch wenn es offiziell ja „KEINEN KUCHEN“ gab.
Daraufhin ging es zunächst nur noch Richtung Norden, den Rhein entlang. Köln wurde bei Nacht durchlaufen, viele freundliche Menschen überall. Das Wetter hielt auch die ganze Zeit, es war noch immer sommerlich warm und die Sonne lachte. Bis zum Bergfest war es nicht mehr weit. In der Nähe von Münster war dann die Hälfte geschafft, und es gab lecker Pizza für alle!
In Emden waren wir wieder zu Besuch bei Groenewold´s. Hier wurden alle liebevoll versorgt und es gab sehr leckeres Essen und Duschmöglichkeiten, welche die ganzen 16 Tage immer ein Luxusgut waren. Dann ging es in der Nacht auch schon an die stürmische und windige Nordsee!



Bremen, Hamburg, Warnemünde, Rostock und die Insel Usedom wurden durchlaufen. Die Ostseeküste wurde erreicht und mit einem Badegang in Dierhagen, leider auch schon wieder verabschiedet. Nun ging es auch schon wieder Richtung Süden, den Oder-Neiße-Radweg hinunter. Hier konnte nochmal richtig Tempo gemacht werden - alles flach und dazu Rückenwind! Jetzt gab es ordentlich Vorsprung auf den Zeitplan.
In Zittau gab es dann auch schon den letzten großen gemeinsamen Mittagessen-Treff für alle Teams. Serviert wurde Veganes vom Chefkoch und Cheforganisator Knödi. Die Laufetappe zuvor tauchten dann immer bekanntere Gesichter auf ... ;)



Die letzten Sonnenstrahlen des Tages wurden nochmal zum Baden und Schwäne jagen im schönen Olbersdorfer See genutzt.
Am nächsten Morgen konnte man Chemnitz schon fast sehen und riechen. Als wir los liefen, weinte der Himmel, bei unserer Ziel-Ankunft lachte die Sonne!



Das Triple war geschafft – drei Tour Teilnahmen in Folge. Mit 434 Kilometern für dieses Jahr bin ich auch voll im Plan! Echt Wahnsinn wozu der Körper in der Lage ist. Ich fühle mich sogar fitter, als in den vergangenen Jahren. Keine Verletzung, Erkältung etc., die mich jetzt oder während der Tour behindert hatte.
Einen riesen Dank an alle Läufer und Mitläufer, an die Radbegleiter die uns immer aushalten mussten, dem Orga-Team für's ganze Drumherum, was enorm viel Zeit kostete, Pupsi für's Lärm machen, während der Tour, Christian von Allthera für das Tape, das wieder 16 Tage gehalten hatte und all den anderen Unterstützern, ohne die das Projekt, so nicht möglich gewesen wäre! In diesem Jahr war Karla Kolumna mit an Bord und wird demnächst für einen schicken Film sorgen.

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Am kommenden Wochenende geht es zum Dresden-Marathon, wo ich über die 10 Kilometer starten werde. Das Ganze wird aber aus dem Training heraus gestaltet, sodass eine neue Bestzeit eher unwahrscheinlich ist.

Dann folgt das Highlight des Jahres in Frankfurt am 28. Oktober. Hier werde ich meinen ersten Marathon, unter super Stimmung und phänomenalen Zieleinlauf absolvieren. Ich selbst bin gespannt und motiviert, die Zielzeit bleibt noch geheim. ;)
 

70.3 Hoyerswerda - You are a "Knappenman"         26.08.2012

Die Wochen vergehen wie im Flug. Die Woche vor meinem letzten Triathlon 2012 nahm ich bei den Vattenfall Cyclassics in Hamburg, über die 100 Kilometer für das Skoda-Team teil. Den Platz hatte ich zuvor im Internet gewonnen und nutze Ihn als Urlaubsabschluss und zudem, als guten Reiz vor der Halbdistanz. Der Spaß stand bei 19.000 Startern hier im Vordergrund. Ich hatte nur eine Trinkflasche dabei, wo andere 4 hatten. Zum Glück war die Startzeit am heißesten Tag des Jahres, bei top Wetter ziemlich früh. So stand am Ende der 104 Kilometer, ein 39er Schnitt auf dem Tacho, womit ich sehr zufrieden war.
Das schöne Wochenende wurde gekrönt durch eine Show der besonderen Art am Abend zuvor:
Das Auslaufen von 4 Ozean-Riesen lockte Zehntausende Schaulustige an ...

Kurz darauf folgte schon der Knappenman und sollte nochmal ein schöner Triathlon-Saisonabschluss werden. Dank der Tretmühle war die Vorfreude und Motivation aufgrund des gestellten Cervélo-Rades, vorher schon sehr hoch - lieben Dank nochmal an die Jungs!
Die Wassertemperatur betrug 21 Grad, so wie die prognostizierte Außentemperatur –
Kälteschutzanzug erlaubt.
Der Start der 1,9 Schwimmkilometer verlief sehr angenehm, das Feld war überschaubar und so gab es keine wilden Gefechte, zu Beginn in „Dreiweibern“. Die erste, von zwei Runden, schwamm ich hinter Jan Frobart, der früher mein Schwimmcoach war. Da wusste ich, dass ich gut liege und musste mich nur an die Füße von Jan heften. So fiel das Schwimmen auch leichter, weil ich mich nicht so oft orientieren musste und da den Schwimmern vertrauen konnte, weil die Bojen teilweise sehr weit auseinander lagen. Dann wurde beim ersten Landgang plötzlich runter gezählt. Soll ich jetzt warten, bis Null ist und dann erst weiter schwimmen? Kurze Zeit später merkte ich, dass zu diesem Zeitpunkt, die Staffeln auf die Strecke geschickt wurden. So war sofort richtig Trubel und mehr Wellengang. Ich zog nach links zu den „frischen Schwimmern“, verlor so aber meine bisherige Gruppe. Jan fand ich aber am Ende der 2. Runde wieder.
Ich entstieg als 4. den Fluten und dann ging es ab auf's Rad. Diesmal wollte ich mehr riskieren und nicht die wichtigen Minuten hier schon verlieren. Ein Top 3 Platz könnte realistisch werden, wenn alles passt, aber daran war jetzt noch nicht zu denken. Das Rad machte richtig Spaß auf den 6 flachen, windanfälligen Runden. Ziel war für mich, ein 38er-Schnitt auf den 94 Radkilometern. Nach Runde eins raste Kuni an mir vorbei, danach freute ich mich immer jedes Mal auf die Zuschauer, an der Wechselzone, wo wir jede Runde durchfuhren. Es warteten immer wieder aufmunternde Worte und die eine gut organisierte Verpflegungsstation.

Eine Aufnahme von der ersten Radrunde - BITTE HIER KLICKEN

Ein weiteres Highlight, war das Überholen von Jan Frobart auf dem Klapprad, der arme Kerl ;) . Die letzte Runde wollte ich nur vom Rad herunter, auch wenn ich noch Kraft hatte und mich gut verpflegt hatte. Die Beine waren wahrscheinlich schon heiß auf die Laufstrecke. Da merkte ich dann, dass das spezifische Training dafür fehlte. Aber ich lag super auf Kurs, mit Platz und Kontakt zur Spitze und meinen angestrebten Schnitt konnte ich auch fahren. Der Radkurs verlief aufgrund der 15 Kilometer langen Runde richtig fair, nur der Wind wurde einfach immer stärker und unfairer. Kai Schönbeck fuhr die ganze Zeit an Position eins liegend immer weiter auf und davon.
Der abschließende Halbmarathon sollte dann die Entscheidung in 3 flachen, windigen und heißen Runden bringen.
Ich stieg als gesamt Fünfter vom Rad und es ging los!

Runde 1: Ich schob mich sofort auf Platz vier vor, an der Spitze verlief noch alles konstant, von hinten noch in sicherer Ferne, Alexander Kunze. Ich versuchte zunächst kontrolliert in den Lauf zu finden und mich gut zu verpflegen. Platz drei war 7 Minuten voraus, geht da noch was?

Runde 2: Es wurde härter, aber der Schritt war immer noch super und halbwegs entspannt. Der
Abstand nach hinten schrumpfte ein wenig, nach vorn aber auch. Es war noch alles drin, es blieb spannend, jetzt nur keine Fehler machen.

Runde 3: Gleich zu Beginn der alles entscheidenden Runde die Info, auf den momentan auf Platz 3 zurückgefallenden Kai Schönbeck, auf der letzten Runde mehr als drei Minuten aufgeholt zu haben.
Worte wie „die sterben um die Wette“ oder „der parkt da vorne“ motivierten da ungemein. Also
weiter Gas geben! Der Abstand zu Alexander Kunze schmolz auf fast eine Minute herunter.
An der letzten Wende hatte ich dann Sichtkontakt zu beiden. Bei Kilometer 18,5 waren wir dann alle beisammen, die drei Anwärter auf Platz 3. An der nächsten Verpflegung wurde das zum
reinsten Chaos, so musste ich ein wenig Tempo 'raus nehmen, um das schwarze Gold zu erhalten. Dann beim Antreten und Versuch Alex zu folgen machte es „Wumms“ in den Beinen - Krampf an beiden Oberschenkeln vorn und hinten und an beiden Waden. Ich konnte also nicht mitgehen und er schlug ein Höllentempo an. Von Kai waren wir nun ein Stück weg und er hatte jeglichen Antrieb, nach langer Führung verloren. Ich musste einen Gang 'runter schalten, um noch sicher ins Ziel zu kommen.
Mitgehen klappte leider nicht und der Abstand betrug im Ziel dann sogar eine Minute.
Ich kam also als Gesamt Vierter nach 4:22:30 h irgendwie glücklich, aber auch ein wenig enttäuscht in's Ziel.

Es lief viel besser als in Moritzburg. Ich konnte meine Bestzeit trotz etwas längerer Radstrecke
verbessern. Zudem konnte ich auch noch die interne Meisterschaft für mich entscheiden und vor der etwas später gestarteten Elbland-Staffel von John, Fabio und Peter im Ziel sein.
Die Top 3 habe ich fast erreicht, ich habe alles gegeben - mehr war an diesem Tag einfach nicht drin!
Da konnte ich mich über ein gutes Preisgeld freuen! Die Siegerehrung verlief richtig flott, die Ehrung zur Sachsenmeisterschaft der Halbdistanz in Moritzburg fand bislang leider noch immer nicht statt.
Glückwunsch an den Kamenzer Teamkollegen Sven Kunath zum souveränen Sieg!
Apropos Kamenz, Glückwunsch an das Team ewag Kamenz zum Sieg beim Teamwettkampf in Jena.
Somit sicherten wir uns auch, wie im Vorjahr, den Gesamtsieg in der Regionalliga Ost!

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Am 1.9. startete ich als Dankeschön für die Tretmühle in einer Staffel beim ersten Dresdener Duathlon im Ostragehege. Da gab es einen Sieg mit Peter, als Radfahrer in der Staffel und einen für John, im Einzel.



Ich freue mich jetzt auch bekannt geben zu können, dass ich dieses Jahr wieder bei der Lauf-Kultour dabei bin, diesmal geht´s allerdings mit dem Uhrzeigersinn.
Am Mittwoch den 5.9. fällt im Rahmen des Firmenlaufs der Startschuss. Dann geht’s wieder 16 Tage um Deutschland – ein wildes Abenteuer wartet. Aktuelle Infos und unsere aktuelle Position erfahrt Ihr, wenn Ihr auf das nachfolgende Foto klickt ...



Je nach Verlauf der Tour, entscheide ich dann über das Rest-Programm des Jahres.



O-See Challenge - Ein Geburtstag der besonderen Art                11.08.2012

Auf ging's zur Deutschen Meisterschaft im Crosstriathlon nach Zittau. Der Wettkampf der X-Terra-Serie versprach wie immer, jede Menge Spaß. Lediglich der starke Regen, die Nacht zuvor, trübte die Stimmung etwas. Aber pünktlich mit dem Erscheinen des Geburtstagskindes, kam die Sonne wieder heraus. Schnell noch die Startunterlagen geholt und zum Check in, denn gleich hinter mir, wurde das Meldebüro geschlossen. Ich war also spät dran, aber es blieb genug Zeit für alle Abläufe. Eine freudige Nachricht mit der ich bei den Außentemperaturen gar nicht gerechnet hatte: Neoverbot, juhu!
In aller Eile ging es zum Schwimmstart, es waren zwei Runden a 750 m zu schwimmen. Die erste Runde war ziemlich unrund und ich fand keinen Rhythmus. Beim Landgang konnte ich dann zur Gruppe vor mir durch einen Sprint und Wasserhüpfen aufschließen. Das Schwimmen machte richtig Spaß und Runde 2 verlief auch deutlich angenehmer und ich konnte mich weiter nach vorn schieben. So kam ich als 37. mit Toni und Thomas Tittel aus dem glasklaren Wasser.
Jetzt ein flotter Wechsel, ab auf's Rad, Kamera an und los ging's über die extra gebaute Sprungschanze. Der Regen der vergangenen Nacht, machte die Strecke aber schwerer und härter. Am Mittwoch zuvor, hatte ich die Runde noch einmal abgefahren, allerdings war die Strecke da noch leichter zu absolvieren. Es galt, das Ziel unter zwei Stunden zu erreichen, was heute aber auf den 1200 Höhenmetern eng werden konnte.
Auf der Tragepassage zum Hochwald konnte ich zu Fabio aufschließen und fuhr dann mit ihm eine Weile zusammen. Das passte super, da wir in vergangener Zeit öfter zusammen MTB gefahren sind. Durch die speziellen Einlegesohlen der Sportversorgung Süß konnte ich super hinauf laufen- und fahren, ohne, dass die Waden „explodierten“. Danach kam die erste der beiden Steinabfahrten die ich sicher meisterte.
Eine Weile später stand Maik mit Defekt am Rand und keiner wusste wo es richtig lang geht. Aber wir fanden den korrekten Weg und kurz darauf, sah ich Stephan Radeck mit Defekt sein Rad schieben. Die Strecke hatte es also in sich und so versuchte ich so gut und sicher wie möglich durchzukommen, aber in den Abfahrten auch mal etwas mehr laufen zu lassen.
Es wurde schlammiger und es warteten tiefe Pfützen. Plötzlich, bei Kilometer 25 passierte es – Sturz! Was war passiert? Ich stand rasch wieder auf und checkte alles. Beim Rad war die Kette runter - kein Problem. Als ich aber weiterfahren wollte, merkte ich, dass der Lenker „ein wenig“ schief war. Wie durch ein Wunder blieb ich selbst komplett verschont. Ich habe keine Ahnung wie ich mich abgerollt hatte oder ob ich wieder einen Handstand gemacht hatte, um bessere Haltungsnoten im Ziel zu erlangen. Bis zur nächsten Verpflegung ging es erst einmal gut, danach schraubte ich ihn schnell wieder gerade und kaute genüsslich einen Geburtstagsriegel.
Durch die laut Video, zwei Minuten verloren gegangene Zeit, musste ich den Schicksalsberg schneller hoch. Dank der Omotion-Tubes übersäuerten die Beine nicht. Schnell konnte ich auf Fabio wieder aufschließen. Dann ging es auf zur letzten Steinabfahrt und im Sog der Light-Starter, zurück in die Wechselzone.
Socken aus und auf zur 9 Kilometer-Laufrunde über Stock und Stein, was eigentlich immer ganz gut klappt. Am Anfang lief es etwas schwer, ging dann aber immer besser. Besonders auf den leicht abfallenden Stücken. Der Puls kam zwar nicht wirklich hoch, aber die Strecke machte die ganze Zeit Spaß.
Nach 3:03:41 Stunden kam ich dann als Gesamt 57. und in der AK DM Wertung als 6. gesund ins Ziel.

Am Ende gab es noch reichlich Kuchen und Getränke für die über 1000 Gäste. Das habe ich ganz gut organisiert ;)
Lieben Dank an alle Gratulanten, Geburtstagsgäste, Teilnehmer etc ...
Es war wie immer ein schöner und harter Wettkampf der top organisiert war. Die Siegerehrung des „Sachsen Dreier´s“ blieb leider aus …

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Jetzt heißt es erst einmal eine Woche Urlaub und Regeneration. Dann geht es nach Hamburg zu den Vattenfall Cyclassics über die 100 Kilometer-Distanz. Eine Woche später, werde ich aller Voraussicht nach, beim Knappenman in Hoyerswerda, über die Halbdistanz starten.





Berlin City Nacht - Olympische Stimmung in der Hauptstadt      04.08.2012

Jetzt stand also der schnelle 10 Kilometer-Test in Berlin auf dem Programm. Würde diesmal die 34 fallen? Am Morgen ging es zunächst nach einer kurzen Nacht zum Frühstück in's Hotel Mercure in Chemnitz. Den entsprechenden Gutschein gab es vor einem Jahr für den Treppenlauf mit der Laufkultour im Mercure, lieben Dank! Vollgestopft ging es also mit Tim Richtung Berlin - hier wurden wir auch schon herzlich von meiner Cousine und ihrem Freund empfangen. Dann ging es Startnummern abholen, was eine echte Herausforderung darstellte. Mit der S-Bahn durch Berlin und dabei nicht die Orientierung verlieren. Wir haben uns zwar verirrt, aber am Ende dann doch noch unsere Unterlagen erhalten und uns durch die Massen gekämpft. So richtig frisch fühlte ich mich noch nicht und der Auftakt am Morgen ging auch nicht so locker, wie sonst. Ein paar Stunden vor Start gab es dann noch „Pasta alla Cousinchen“ und dann wurden noch 2 Stunden entspannt. Anschließend wurde es ernst. Aufgrund der nicht allzu weiten Entfernung, beschlossen wir, die 3 Kilometer auf dem Kurfürstendamm bis zum Start, zu gehen. Leider hatten wir vor Ort kaum noch Möglichkeiten zum Einlaufen.
Wir wurden auch nicht von vorn in den Block gelassen, da dies nur Athleten mit Elitearmband erlaubt war.
Also von der Seite rein und noch 5 Minuten bis zum Start warten. In der Teilnehmermenge wurde es immer wärmer. Dann endlich der Start. Zwei ältere Herrschaften schienen es geschafft zu haben, sich ohne Eliteband vorn einzureihen und wurden dann förmlich überrannt. Da haben sie sich wohl etwas überschätzt …
Der erste Kilometer ging noch locker. Danach wurde es immer anstrengender und auch irgendwie wärmer. Meine Uhr hatte ich auch nicht genutzt, damit ich nicht erst mit dem Rechnen anfange.
Ab Kilometer 5 wurde es dann immer schwerer und schwerer. Manchmal wusste ich auch nicht wie weit es noch genau war. Die riesigen Schilder verschwanden auf einmal spurlos vor mir.
Laut Auswertung waren es dann auch Kilometerzeiten um die 3:30 min was dann einfach zu langsam ist (3:24 min waren angestrebt). Die letzten 2 km zogen sich nochmal richtig lang. Zwar war das schon die Zielgerade, aber das Ziel war weit und breit noch nicht zu erkennen. Hier konnte ich aber nochmal einige Plätze gut machen und den letzten Kilometer noch in 3:16 Minuten laufen. Die Leute haben einen auf den letzten Metern nochmal richtig gepusht, der pure Wahnsinn! Am Ende stand dann leider nur Platz 50 und eine 34:29 min auf der Uhr, fünf Sekunden über Bestzeit.
Tim kam knapp hinter mir rein und meine Cousine lief mit ihrem Freund zum ersten Mal bei einem Laufwettkampf mit und war auch klasse unterwegs!

Mit etwas besserer Erwärmung wäre da bestimmt noch mehr gegangen. Aber mitten bzw. fast am Ende der Triathlon-Saison stimmt mich die Zeit positiv. Meine letzten vier 10 Kilometer-Läufe waren alle im Bereich 34:30 - 34:24 was eine gewisse Konstanz zeigt.

Nach diversen alkoholfreien Weizen, durfte ich dann für 5 Sekunden das Preisgeld des Siegers in den Händen halten. Der Lauf an sich war top organisiert und richtig schnell!

Am nächsten Morgen wurde dann nochmal locker in die Pedalen getreten, echt krass wie vielRadfahrer hier unterwegs sind. Lieben Dank An Glynis für die Übernachtung !



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Als Nächstes steht mein Geburtstag in Zittau, bei der O-See-Challenge an. Da müssen mich wohl alle vorlassen ;) Mehr als 1000 Gäste haben sich angekündigt, das wird ein Spaß. Danach wird es noch ein paar Highlights geben, mehr dazu später!


Koschenberg Triathlon SFB - Schnee im Sommer    22.07.2012

Auf ging's nach Senftenberg zu den brandenburgischen LM im Sprint. Die Strecke betrug 750 m Schwimmen, 23 km Rad und abschließend 5 km Lauf.



Das Schwimmen im Senftenberger See lief richtig gut und machte viel Spaß. Die Gruppe um die 
Starter der 2. Bundesliga konnte ich überraschenderweise halten - und das sogar mit Neoprenanzug!

Der Wechsel zum Rad klappte leider nicht so gut und ich verlor den Anschluss. Auch hier hätte das 
Rennen nach dem Aufstieg schon vorbei gewesen sein können. Ich sollte mich rechts halten, da war 
aber nur Schotter. Na gut dann geht es wohl da lang, bis ich merkte, dass es da nicht weiter ging. 
Lustiger Spaß. Als ich zurück auf das Kopfsteinpflaster wollte, rutsche das Hinterrad im Sand weg, 
aber ich konnte es irgendwie doch wieder herum reißen. Hab ich wohl beim MTB-Fahren gelernt ;)
Hier habe ich mir, aber im Endeffekt einen Podestplatz verspielt. Jetzt aber erst einmal weiter zum 
Rennverlauf.
Das Radfahren verlief sehr fair, die Strecke war auch durch kurze Anstiege in jeder der 4 Runden 
nicht zu missachten. Auf den Radrunden konnte ich gut Druck machen, verlor aber weiterhin auf 
die Spitze. Überholt wurde ich aber auch nicht und der abschließende Lauf könnte nochmal viel 
verändern!
Jetzt ging's also nach schnellem Wechsel zum entscheidenden 5 km-Lauf. Hier konnte ich noch 
von dem 6. auf den 4. Rang vorlaufen. Am Ende fehlten aber nach 17:18 Minuten für die Laufstrecke, 
noch 6 Sekunden auf einen Podestplatz. Glückwunsch an Peter zum starken souveränen Sieg!



Da ich aber auch mal wieder auf's Podest wollte und sich die Anreise so besser lohnte, meldete ich mich mit 
den Elbländer Jungs schnell noch für die Staffel nach. Dafür verpasste ich zwar dann die Siegerehrung 
vom vorhergehenden Wettkampf, aber es fand sich schnell jemand als „Ersatz“. ;)
Peter durfte also schwimmen, Fabio Rad fahren und ich nochmal eine Runde laufen.
Gegen die frische Staffel hatten wir natürlich keine Chance, konnten aber Silber holen!

Es war eine rundum schöne Veranstaltung, DANKE an alle die da waren für die Unterstützung!
Für Abkühlung im Ziel wurde wie immer gesorgt.







Das darauffolgende Wochenende ließ ich den Ligawettkampf in Havelberg aus, da es zeitlich leider nicht passte.

Das Team konnte Platz 1 in der Team und Einzelwertung einfahren! So wurde die Tabellenführung weiter ausgebaut.


Am 04.08. geht's nach Berlin, zur Berlin City Night! Ziel ist es die 10 km-Bestzeit anzugreifen und wenn irgendwie möglich, bei guten Bedingungen, unter 34 Minuten zu bleiben.

Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin!


Mühlentriathlon Pirna - Der zweite Streich               15.07.2012

Der zweite Wettkampf der 2. Liga Ost, pardon Regionalliga Ost, fand zwei Wochen nach Cottbus statt. Dieses Mal sollte es aber zwei Startwellen geben um das Feld zu entzerren. Ich startete in Welle 1 mit Nico und André. Der Wettkampf fand wieder über die Olympische Distanz statt, allerdings die Radstrecke war nur 36 Kilometer lang.
Zu schwimmen waren 2 Runden mit Kälteschutzanzug. Seltsam, dass  ein paar Teilnehmer außen herum zur Boje laufen durften und dann erst geschwommen sind, naja ich war da schon fleißig am Kraulen. Das Schwimmen lief besser, als in Cottbus,  jedoch wurde die Gruppe auf die ich aufschwamm immer langsamer. Kurz vor dem Ausstieg schwamm ich dann allein weiter. Der Wechsel klappte auch diesmal prima.
Flott ging es auf die Radstrecke, wo 6 Runden zu absolvieren waren. 
Die Strecke war technisch sehr anspruchsvoll und verwinkelt. Leider aber aufgrund der darauf fahrenden Autos und Schlaglöcher auch ziemlich gefährlich, zum Glück ist nichts passiert.
Manch einer nahm das Windschattenfahrverbot auf der Radstrecke nicht so ernst und hatte scheinbar Angst alleine zu fahren. Dieses Mal war aber definitiv genug Platz, wird scheinbar zur Normalität in der Liga werden.
Aber spätestens beim Laufen sind sie auf sich allein gestellt. 
Der abschließende Lauf ging auch nochmal ganz gut, wenn auch  etwas schwerfällig und die Strecke ein wenig zu kurz. Offensichtlich hatten alle seit dem letzten Wettkampf das Laufen trainiert, aufgrund der Gegebenheiten. Ich wunderte mich nur, warum die Pfeile in eine andere Richtung zeigten, als ich lief. Aber als ich das Ziel gegen Ende der 2 Laufrunden erblickte, wusste ich, dass ich richtig war und kam als 21. von beiden Wellen in's Ziel.

André wurde  9., Stefan 14., Nico 17., Patrick 63. und Bernd 80.!

Das bedeute für unser Team wieder einen klasse 2. Platz in der Endabrechnung.
Das Erstaunliche und Überraschende ist, dass wir jetzt Tabellenführer in der Regionalliga Ost sind - und den Platz wollen wir dann nicht mehr so leicht hergeben und die positiven Ergebnisse und Eindrücke mit in die letzten beiden Wettkämpfe packen!



Jetzt geht’s erst einmal nach Senftenberg, zu den  brandenburgischen Landesmeisterschaften. Die Woche danach steht auch schon der dritte Ligawettkampf bevor.



Cottbuser Messe Triathlon - Ein Wettkampf der besonderen Art   30.06.2012

Am 30. Juni stand nun also der erste Ligawettkampf an, welcher traditionell immer sehr gut besetzt ist. Geschwommen wurde in der Spree 2 Kilometer stromabwärts, danach  40 Radkilometer auf der Stadtautobahn und zum Abschluss noch 11 Kilometer Lauf.
Die Wechselzone befand sich in der Messehalle. Hier war es wenigstens etwas kühl, draußen waren es an die 35 Grad, da freute man sich schon auf das Anziehen des Neos. ;) 

Es ging los … Das Schwimmen fiel mir schwer und ich verlor schnell viel Zeit auf die Spitze. Aber das sollte sich im Rennverlauf noch ändern…
Schnell raus aus dem Fluss und ab auf das Rad.  Anfangs sah es so aus, als hätte sich das Feld diesmal entzerrt. Zumindest vor mir war genug Platz, auf der gerade mal 5 Kilometer langen Runde (inkl. Wendepunkt). Es war also ausreichend Luft und ich fuhr im Abstand von 10 Metern hinter Patrick, von den Gnus . Die ersten zwei, der acht zu fahrenden Runden war ich  allein. Danach rollte eine kleine Gruppe an mir vorbei, ich ließ sie fahren, um keine Zeitstrafe zu kassieren. Dann kam Sebastian und Kuni mit einer größeren Gruppe im Schlepptau und nun nahm auch keiner mehr das Windschattenfahrverbot ernst, weder Sportler noch Kampfrichter. 
Ich passte mich also dem Rennen an, fuhr erst einmal ganz hinten im sicheren Abstand, den Sog spürte man dennoch. Hinten hab ich aber leider auch nicht mitbekommen, dass die Kampfrichter, außer Sonnen am Streckenrand,  das Windschattenverbot für die letzten 3 Runden aufgehoben hatten. 
Ich hatte aber eine gute Übersicht und sah, wie nun die gesamte Regionalliga Ost in einer Radgruppe vereint war. Ein riesiges Feld steuerte von Wende zu Wende, was auch nicht so ungefährlich war. Kegel wurden umgefahren, Flaschen lagen wild  herum. Das hätte auch  ganz anders ausgehen können.
Ich machte mich als Letzter in die Wechselzone und dann ging es auf die Jagd. Es wurde immer wärmer, da hätte ich mir noch eine zweite Verpflegung gewünscht.
Zu laufen waren 4 Runden und mit jeder Runde wurde das Laufgefühl besser.
Zu Beginn kam ich noch nicht richtig aus dem Knick, habe aber das Beste aus dem Rennen noch rausgeholt und bin als 8. in's Ziel. 
Sven wurde 2. , Sebastian 9. , Nico 26. , Patrick 46. und Bernd 77. !
Was für uns in der Teamwertung Platz 2 bedeutete, damit hatten wir nicht gerechnet!
Zumal die erstplatzierten mehrere Starter aus der 1. Liga aufgestellt hatten.







Mad East Challenge - Ausflug zu den Spezialisten             22.06. - 24.06.2012

Jetzt ging's also für die nächsten drei Tage auf's MTB!
Es standen harte Kilometer, inklusive Höhenmeter bevor sowie ein exzellentes Wetter und lustiges Team. Ich wollte das Ganze aber als hartes Training im wilden Osten nutzen und mich damit nicht zerstören. Denn wichtige Wettkämpfe kommen noch und zu viel Zeit zur Erholung von einer extremen Belastung, wäre da nicht drin.
Nun zu den einzelnen Etappen der Mad East:

Freitag – Prolog 7 km (240 Höhenmeter)

Prolog? Okay, also musste schnellstes Material auf der gerade mal 7 Kilometer langen Strecke herangeschafft werden. Da durfte der Zeitfahrhelm natürlich nicht fehlen. Schnell noch zum Kampfrichter und erkundigen ob dies auch erlaubt sei. Er antwortetet wie folgt: „Es gibt keine Regel die etwas dagegen sagt, aber es wird Ihnen nicht viel bringen da es Berg hoch geht.“
Na das wollen wir doch erst mal sehen! ;)
Auf geht´s! Die Leute schauten schon etwas komisch, aber Prolog ist nun mal Prolog.
Wir stellten uns 10 min vor Start in das Feld. Scheinbar zu spät, wir waren in der letzten Reihe.
Also das erste Stück bergauf etwas lockerer angehen lassen und irgendwie an den Massen vorbeifahren. Oben auf der Geraden konnte ich dann die Vorteile meines Aerohelms in aerodynamischer Position voll ausspielen und an vielen Gruppen vorbeiziehen. Bergab fehlte wie immer etwas die Bereitschaft sich umzubringen, welche viele hier mitbringen, aber Sicherheit geht da vor Tempo, da es ja nicht der wichtigste Wettkampf für mich ist.



Trotz alledem, konnte ich die Strecke über 5 Minuten schneller, als im Vorjahr absolvieren. Spricht für den Helm, würde mich nicht wundern, wenn 2013 jeder beim Prolog so antritt ;)

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Mad East-Samstag – 82km (2750 Höhenmeter)

Wir versuchten, aus unseren Fehlern zu lernen und stellten uns nun 15 Minuten vorher in die Startreihen. Scheinbar immer noch zu spät, nur 3 Reihen kamen noch hinter uns hinzu. Also am besten immer 30 Minuten vor Start in den Block stellen und sich nicht mehr erwärmen können? Scheinbar wird’s so gemacht. Ich klingelte mich dann erstmal weiter nach vorne, was in dem nachfolgenden Video lustig herauszuhören ist (nach ca. 40 Sekunden):



Also wieder den ersten Berg hoch locker rumfahren, dann wurde sogar von den Meisten geschoben, aber so krass war es da eigentlich noch gar nicht. Es folgte ein ständiges Auf und Ab. Kaum war man oben angekommen, ging es wieder bergab und das ganze Spiel fing wieder von vorne an.
Doch die Highlights ließen nicht lang auf sich warten. Da das Wetter dieses Jahr passte, konnte ich zum ersten Mal die Bobbahn in Altenberg hinauf fahren. Da fing dann auch meine Bremse vorn an zu quietschen und schliff dann bis zum Ziel. Zwar hörte dies durch einen Montagetipp eines anderen Mountainbikers kurzzeitig auf, fing dann aber pünktlich 10 Minuten später wieder an - und das Anhalten kostete auch immer wieder etwas Zeit, das Quietschen dafür Nerven.
Zum Laufen: Ach nee, gelaufen wurde ja nur an unbefahrbaren Stellen - komischer Triathlon.
Bei den Verpflegungsstationen wurde diesmal auch kein Parkschein gelöst, ich beschränkte mich auf‘s Halten.
Letztendlich führte unsere Route dann noch nach Tschechien, wo wie im Vorjahr die „Grüne Hölle“ zum Absch(l)uss wartete. 400 Höhenmeter am Stück sagen alles, letztes Jahr war es auch noch nicht so steil und lang gewesen, anders ist der Einbruch nicht zu erklären. Grün war da nichts mehr, aber es war ja nicht mehr weit. Oben angekommen wurde gesagt, dass es nur noch 10 Kilometer seien und nur bergab geht, jedoch von bergab keine Spur, es ging bergauf!
Irgendwann musste es aber auch wieder bergab gehen. Nach einer kleinen Überlänge von ca. 6 Kilometern ohne Aufpreis, war es dann knapp unter 5 h geschafft. Das kann ja am Sonntag heiter werden, da haben die Omotion-Tubes erstmal noch was zu tun.

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Mad East-Sonntag – 75km (2000 Höhenmeter)

Dank der Hilfe von Christian Groß, Steffen Öhmichen und Birgit Reichel, wurden Bremsbeläge am Abend zuvor gewechselt und die Bremse zentriert. Dadurch war der Kanarienvogelsound für die Fahrt am Mad East-Sonntag weg. Vielleicht fahren dann auch nicht mehr alle einfach vor mir weg?
Der Start funktionierte diesmal besser. Das Feld war breiter und es ging erst einmal zur Erwärmung den Skihang in Altenberg hinauf. Oben wurde es dann enger und so kamen die Ersten auf die Idee den Berg hinauf zu schieben …
Der Beginn viel mir viel schwerer, die Beine schliefen noch, mussten aber dennoch treten.
Als ich dann etwas später versuchte auf der Wiese zu überholen, baute ich noch einen kurzen Koppellauf ein - genau, ein Lauf über eine Koppel. Ich legte mein Rad sanft und zügig auf der Wiese ab und ging gleich in den Laufschritt über. Bis ich aber merkte, dass niemand mitlief, also schnell wieder auf's Rad. Dann ging es zügig weiter, es gab genug Verpflegungen, wo man es sich immer schmecken lassen konnte. Die Strecke war insgesamt auch viel leichter als Samstag, so gab es sogar Waldautobahnen und es bildeten sich einige Kreiselgruppen. Dann folgte aber doch noch ein kurzer Schwimmabschnitt. Es wurde ein MAD-Fluss dreimal im Zickzack durchquert, was für ein Spaß!



Dann folgte wieder ein kurzer Ausflug nach Tschechien, wo wie immer, ein Anstieg wartete, aktuell aber asphaltiert. Jetzt konnte ich auch endlich wieder mehr Gas geben. Der Körper war nicht mehr müde und es wurde immer besser. Kurz vor Ende kam dann noch eine Schlammstrecke, die zuvor feinstens von Forstfahrzeugen hergerichtet wurde. ;) Jetzt ging es nur noch im Sturzflug nach Altenberg. Diesmal stimmte die Strecke exakt.
Zum Abschluss ging es nochmal Nudeln essen, wo ich schon bestens bekannt war und auf mich schon gewartet wurde.

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Fazit: kein Sturz, gutes und hartes Training das richtig Spaß machte! Danke an die Crew um Betina, Birgit, Eva, Theresa, Maik, Mike, Patrick, Christian, Steffen das war Spaß ohne Ende!
Gerade die abendlichen Nudelpartys waren der Hammer.
Danke auch an die Sportversorgung Süß für die neuen MTB-Schuhe von Pearl Izumi, die sich super gefahren haben! Auch gerade durch die speziell angepassten Carboneinlegesohlen, einfach klasse Gefühl!
Auf ein Neues im nächsten Jahr! Weitere Infos unter www.madmission.de
Jetzt geht es am Wochenende nach Cottbus zum Triathlon Regionalliga-Auftakt, mal schauen was drin ist!




Schloss-Triathlon Moritzburg - Ein Geduldsspiel      09.06.2012

Die Triathlonsaison ist nun auch für mich eröffnet. Das Wochenende zuvor nutzte ich in Chemnitz, um die Abläufe nochmals durchzugehen und noch etwas Tempo einzustreuen. So startete ich zum Einen, beim Limbacher Marktlauf über 5 Kilometer und beim Silberstrom-Triathlon über die Sprint Distanz, wo ich jeweils Erster und Zweiter wurde. Der erste Triathlon lief ganz gut, die Wechsel klappten und ich konnte in allen Disziplinen ganz gut Druck machen.
Also „reiste“ ich zuversichtlich nach Moritzburg, meinem Heimwettkampf, fast vor der Haustür und dem ersten Triathlon-Highlight. Nach 2 Jahren wieder meine erste Halbdistanz, ich hatte also schon früher ein paar Erfahrungen gesammelt. Am Abend vor dem Start genoss ich die super organisierte Pasta-Party in ruhigem Ambiente.
Nun der Wettkampftag. Die 8 Kilometer lange Anfahrt nutzte ich gleich zur Erwärmung mit dem Rad. Dann schnell einchecken, Leute begrüßen, quatschen und dann begann schon die Wanderung Richtung Schwimmstart.
Die Kanone knallte und es ging los: 1,9 Kilometer im Schlossteich ins Ungewisse.
Beim Schwimmen habe ich mich im Neo absolut nicht wohl gefühlt und wollte nur aus dem Wasser raus. Ich konnte weder die Frequenz erhöhen, noch meinen Rhythmus finden. Aber das wird demnächst wieder besser, mehr dazu an anderer Stelle. Trainingskollege Tobias Schmutzler kam als erster aus dem Karpfenteich. Ich war mit meiner Zeit nicht so ganz zufrieden, aber es ging ja erst los und beim Schwimmen gibt es immer noch die geringsten Unterscheide. Beim Wechsel hatte ich dann noch etwas mit dem Transponder zu tun, der sich im Wasser schon ganz schön gelockert hatte.
Dann begann der längste Teil – das Radfahren.
Es mussten nach kurzer Anfahrt 3 Runden absolviert werden, insgesamt mit 95 Kilometern, also etwas länger als normal. Die Strecke, wie immer windig und wellig. Die ersten 2 Runden waren noch in Ordnung, aber so richtig viel konnte ich an dem Tag nicht auf dem Rad mobilisieren. Das Verpflegen mit den Wendepunkten klappte auch wunderbar, so gab es zweimal pro Runde genügend Kohlenhydrate und Flüssigkeit. In Runde 3 kamen dann plötzlich extreme Sturmböen auf. Nun fuhr ich sicherheitshalber auf dem Oberlenker und hielt das Rad fest, was auch nötig war! Ich fuhr zwar schon ganz links, wurde aber immer wieder auf die rechte Seite der Straße gepustet, Regen blieb nun auch nicht mehr aus. Das Radfahren war für mich zwar in Ordnung, aber im Vergleich zum Rest des Feldes, habe ich da am meisten eingebüßt. Aber noch war nichts verloren und Geduld zahlt sich aus. Ich war froh, als ich vom Rad runter war, merkte aber, dass mir das Ganze doch ordentlich Körner gekostet hatte. Beim Wechsel kam dann die Sonne wieder heraus.
Und so ging es mit schnellster Wechselzeit auf die Aufholjagd. Gelernt hatte ich aus den früheren Halbdistanzen, nicht so schnell es ging los zu stürzen, sondern konstant zu laufen. Das Rennen war noch lang und jeder Fehler wird bestraft!
So bemühte ich mich den Schritt lang zu halten und darauf musste ich auch die ganze Zeit achten! Die Crew aus Chemnitz war auch extra angereist und motivierte mit Worten wie: „Du holst super auf!“.
Nur wohin führt mich das ganze? Die Krämpfe waren von Beginn an schon da und warteten nur darauf, dass ich einen Fehler mache, aber den Gefallen tat ich Ihnen nicht ;) Die ersten beiden von den drei zu laufenden Runden des Halbmarathons vergingen wie im Fluge. Den Schritt konnte ich halten. Doch in der letzten Runde verließen mich dann die Kräfte. Mir wurde schon etwas schummrig, die Kraft fehlte, die Speicher waren nun leer. So schleifte ich mich nur noch zu den Verpflegungen und ging dann auch mal kurz, um mich besser verpflegen zu können. Der Weg war nicht mehr weit, das Schloss schon wieder sehr nah. Bei 4:38 h erreichte ich das Ziel als 22., nachdem ich kurz zuvor noch eine 4. Runde ansteuern wollte, was aber auffiel. Gewonnen hat Sebastian Küfner vor meinen beiden Regionalligapartnern Sven Kunath und Sebastian Guhr!

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Für meine erst dritte Halbdistanz also ganz passabel und wenn es endlich auf dem Rad besser klappt, ist noch mehr drin. Die Strapazen haben sich aber zumindest gelohnt, so konnte ich in meiner Altersklasse 3. bei den Sachsenmeisterschaften werden. Problem war nur, dass selbst nach 4 Stunden Wartezeit nichts passierte und die diesbezügliche Siegerehrung entfiel. Das spricht leider für den „Wert“ der eigenen Landesmeisterschaften. So werde ich aller Voraussicht auch nicht in Leipzig bei den sächsischen Landesmeisterschaften auf der Kurzdistanz starten, sondern in Senftenberg beim Koschenberg-Triathlon, der auch aufgrund der brandenburgischen Landesmeisterschaft immer sehr gut besetzt ist.
Ein großer Dank für die Unterstützung und Bilder vom Wettkampftag gilt meiner Familie und meinen Freunden. Auch meinen Sponsoren gilt ein großer Dank! Das Tragen von Kompressionsbekleidung ist 2012 wieder erlaubt und so konnte ich Stulpen und Upper-leg-tubes von Omotion wieder einsetzen, was sich bewährt hat. Auch der neue Einteiler von Pearl Izumi passte super und der iso transition Schuh lief sich super und selbst ohne Socken, hatte ich auf dem Halbmarathon keine Probleme. Danke an die Sportversorgung Süß!

Jetzt geht es aber zunächst erstmal in‘s Erzgebirge zur Mad-East-Challenge, drei harte Tage auf dem MTB und eine Menge Spaß sind zu erwarten! Das Wetter verspricht Besseres, als 2011. Die Woche danach findet auch schon der Regionalligaauftakt in Cottbus statt.





Powerman Germany - Aus Fehlern lernt man!          20.05.2012

Jetzt wurde es also ernst, der Powerman Germany in Falkenstein stand an.
Am vorhergehenden Mittwoch dem 16. Mai nahm ich beim Firmenlauf in Aue für die Sportversorgung Süß teil, wo jeder aus dem Team 5 Kilometer so schnell er konnte laufen
musste. Hier wurden wir das schnellste Männerteam!
Die Jahre zuvor war ich vor Falkenstein immer beim Friseur, dafür lief der Wettkampf dann nicht wie erwartet. Also diesmal einfach den Termin raus streichen und sollte es auch laufen. Ich reiste zusammen mit Philipp Heisch ins Vogtland und traf dann auch gleich auf Christian Flegel und Daniel Rockoff. Das Team war also komplett und wir begannen mit dem Check in. Eigentlich waren wir auch rechtzeitig da, hatten also keinen Stress, checkten ca. 50 Minuten vor Start ein. Dann sollten wir auf einmal 40 Minuten vor Start heraus, obwohl die anderen Starter des Mini Powerman noch Zeit bis zu ihrem Start hatten und ihre Wechselzone auch weiter hinten war als unsere. Aber uns wurde versprochen wir dürfen gleich wieder rein. Mit dem Versprechen war es allerdings so eine Sache: Ich hatte noch nichts aufgebaut, die falschen Schuhe an, keine Verpflegung am Rad, das könnte ja heiter werden, wenigstens hatte ich schon den Einteiler an. Wie durch ein Wunder durften wir doch noch einmal 10 Minuten vor dem Start herein, obwohl da immer noch von den anderen Gewusel war... Wichtig war jetzt, den Wechselplatz einzurichten, denn es galt den inoffiziellen Titel „Wechselmeister“ zu holen. Nach dem ganzen Chaos, blieb da die Lust schon etwas aus.
Auf ging es zum Start, die Temperaturen stiegen nun schon auf über 25 Grad und die Sonne strahlte, es sollte also eine kleine Hitzeschlacht werden. Direkt nach dem Start wurde ich noch fälschlicherweise als Weltmeister gefeiert, was der Stimmung aber nicht schadete ;)
Auf der ersten Laufstrecke, die 16 Kilometer lang war, ging es die ersten 8 Kilometer bergan und die zweite Hälfte wieder herunter. Ich versuchte noch nicht volles Risiko zu gehen, aber auch nicht zu viel Zeit liegen zu lassen. Also die erste Hälfte bergan Spannung aufbauen und bergab versuchen die Schläge zu vermeiden und locker zu bleiben. Das gelang mir auch und so konnte ich trotz kurzem „Boxen Stopp“ unter 1 h bleiben.



Der Wechsel klappte prima und so ging es auf die erste der zwei Runden der 65 Kilometer langen Radstrecke. Am ersten Berg stand da sogar ein Sebastian Kienle und feuerte alle Teilnehmer an, klasse! Mit der Motivation flog ich förmlich an Daniel Rockoff vorbei, der scheinbar nicht den besten Tag erwischte und kurz darauf ausstieg.
Kurz nach dem ersten Anstieg machte sich wie in den Vorjahren meine Wade bemerkbar. Ich stellte also meinen Rhythmus um und reduzierte die Trittfrequenz. So musste der Oberschenkel zwar mehr arbeiten, aber die Wade wurde entlastet und es lief wieder. Wichtig war jetzt auch, auf die Verpflegung zu achten. Früher hatte ich immer zu wenig dabei, jetzt war ich mit 3 Gels und einem Riegel auf der sicheren Seite und konnte so auf dem Rad erstmal Mittag essen. Auch an den Verpflegungsstellen nahm ich jeweils eine Flasche zum trinken, die andere zum kühlen was wirklich sehr gut tat. Denn bei den Temperaturen war die Flüssigkeitszufuhr enorm wichtig.
Nachdem die erste Runde geschafft war und ich meinen Rhythmus gefunden hatte, wollte ich in der zweiten Runde mehr Druck machen und Vorsprung auf meine Verfolger rausfahren. Am Berg wurde ich wieder gepusht und konnte gleich eine große Lücke reißen. Jetzt ging es also los, ich fühlte mich auch noch prima. Positiv auch, dass mich so gut wie niemand überholte sondern mir die bergige Strecke (1000 Höhenmeter) sehr gut lag und ich Plätze gut machte.
Oben angekommen ging es wieder über den „Holperweg“. Hier knallte ich in ein Schlagloch, was ordentlich gescheppert hatte… Aber es schien als sei nichts passiert. Bis zur Wende ging auch alles gut und ich konnte weiterhin im Rhythmus bleiben. Kurz nach der Radwende fiel mir auf, dass das Laufrad komisch klang, hätte ja auch durch den Wind sein können also weiter geht’s, es rollte. Nach dem Anstieg und der darauffolgenden Abfahrt kam ich schon ganz schön ins wanken und stürzte fast. Es klackerte auch komisch wenn ich im Wiegetritt war, ich dachte es kommt vom Tachosender, aber als ich diesen während der Fahrt verschob klirrte es immer noch. So beschloss ich an dem nächsten Anstieg anzuhalten und den Schnellspanner festziehen, der hatte sich wohl bei dem Kraterstück gelöst? Dies tat ich auch aber irgendwie war er doch fest. Die anderen wunderten sich schon warum ich anhielt. Zu meinem Entsetzen stellte ich fest, dass der Reifen platt war. Mist, verdammt!!!
Aussteigen wollte ich aber nicht, solange es noch irgendwie rollte, denn für die Teamwertung waren wir jetzt auch nur noch zu dritt. Also weiter ging es, Vorderrad wenig belasten und in jeder Kurve fast auf 0 abbremsen. Das kostete nicht nur Kraft beim Anfahren, sondern auch wertvolle Minuten, die vorher mühselig erarbeitet wurden. Und so wurde ich nun nur noch überholt und konnte nichts dagegen machen.
Ich musste aber irgendwie noch zurück. Am lustigsten wurde noch die letzte Abfahrt, vor der hatte ich nun wirklich Respekt mit Platten, selbst wenn man bremst, das muss auch erst mal klappen. Und dann auch noch das Vorderrad! Aber ich musste irgendwie in‘s Ziel, das konnte ich dem Team nicht antun! Und Falkenstein sollte nicht mein erster Wettkampf werden, wo ich nicht ins Ziel komme! Die Abfahrt wurde irgendwie mit ausgeklickten Schuhen und 10 km/h bewältigt. Jetzt polterte es aber immer mehr und raubte viel Kraft noch voran zu kommen, aber die Wechselzone war nicht mehr weit. Man war ich froh, als ich wieder vom Rad heruntersprang. Voller Wut im Bauch und mit schnellster Wechselzeit des gesamten Feldes (obwohl ich mehrere Versuche brauchte um mein defektes Laufrad wieder in den Ständer hinein zu bekommen) ging es auf die letzten 8 Laufkilometer. Doch ich lief zu aggressiv an und bereute es kurz darauf als der Oberschenkel zu machte und die Krämpfe kamen. Was dann wiederum unfreiwillige Gehpausen bedeutete. Das beobachtete ein Fotograf am Stausee und versuchte sich zu positionierten um dieses Bild zu erhaschen. Da musste ich dann wieder loslaufen und der Frechdachs wollte dann auf einmal nicht mehr knipsen. Zum Ende hin lief es dann auch immer besser, bis die erste Frau auf mich auflief. Ich versuchte mitzulaufen und sie noch etwas mitzuziehen. Doch sie war auch schon etwas fertig und so versuchte ich noch zu retten was zu retten war. Nach 3:43:36 Stunden war ich dann auch geschafft im Ziel, bzw. daneben.
Ich wollte der ersten Frau aus Dänemark nicht die Show stehlen, was am Ende des folgenden Videos sehr lustig aussieht ... ;)



Am Ende bedeute es für mich Platz 4 in der Altersklasse, ich konnte mir selber ausrechen, wozu es an dem Tag hätte reichen können… aber hätte, wenn und aber ist nun mal nicht!
Positiv ist jedoch, dass ich dennoch weiter über 10 Minuten schneller war, als im Vorjahr, und das bei schwierigeren Bedingungen.
Doch das wichtigste: In der Mannschaft konnten wir den Deutschen Meistertitel holen! Da hat sich das Durchkämpfen gelohnt und auch meine zwei Teamkollegen waren richtig flott unterwegs! Das Laufrad hat soweit auch alles überstanden und ich konnte mir den inoffiziellen Titel „Deutscher Wechselmeister“ sichern. ;)



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Zur Ergebnislste (Mannschaft) - BITTE HIER KLICKEN

Abschließend noch einen dicken Dank an Marie für Fotos, Support, und die Pastaparty am Abend zuvor!
Jetzt beginnt auch allmählich die Triathlonsaison. Ob ich vor der Halbdistanz in Moritzburg noch einen Testtriathlon absolviere, entscheide ich spontan. Der Defektteufel bleibt jetzt hoffentlich die restliche Saison fern.





Großer Gnupreis - Ein Erlebnis für Jedermann         12.05.2012

Zwei Wochen nach den Deutschen Meisterschaften im Duathlon stand nun der erste Wettkampf auf dem MTB an. Das Team FangtDasGnu lud zum Crossduathlon nach Limbach Oberfrohna ein. Ich freute mich schon sehr auf den Wettkampf, und wollte das neue Rad unter scharfen Bedingungen testen. Lieben Dank an dieser Stelle nochmal an Thomas Blankenburg!
Am Wochenende zuvor setzte ich nochmal harte Reize im Laufbereich. So wurden beim, wie immer super organisiertem Meißner Nachtpaarlauf, 8 x 1100 Meter absolviert. Zwei Tage darauf folgte der Blütenlauf in Kamenz wo ich auch sehr zufrieden war. Die 15 Kilometer Strecke ist auch nicht sehr flach. Somit war der Grundstein für die folgenden Wettkämpfe, insbesondere Falkenstein gelegt.
Doch leider konnte ich die ganze Woche danach nicht trainieren, da der Magen nicht mitspielte. Am Freitag ging es dann wieder einigermaßen, jedoch nur auf dem Rad und so wollte ich mir den Spaß nicht entgehen lassen!

Ich wollte das Ganze, als hartes Koppeltraining nutzen und Spaß dabei haben.
Die Temperaturen waren auch nicht mehr so hoch, wie in den vergangenen Tagen. Jedoch war der Wind sehr stark, das durfte man zu Beginn jeder Radrunde spüren.



Das Feld war sehr gut besetzt. Theodor Popp, Toni Brunner und der Vorjahressieger Philipp Heisch. Auf den ersten fünf Kilometern sorgte Philipp gleich für hohes Tempo und keiner konnte zunächst folgen. Es wurden zwei Runden gelaufen und die Strecke hatte einen hügeligen anspruchsvollen Charakter. Erst später konnte Theo zu ihm aufschließen. Ich lief zu der Zeit in der Verfolgergruppe mit Patrick Koburger und Toni dahinter. Ich kam knapp hinter Patrick zum Wechsel und wir starteten gemeinsam auf die Radrunde. Hier galt es 4 Runden zu absolvieren und am Ende standen 20 Kilometer
auf dem Tacho. Das lustigste Hindernis dabei, war ein Bach und noch einige Pfützen, die für Abwechslung sorgten. Zu Beginn wollte ich noch mit Patric gemeinsam fahren und wir wechselten uns ab. Bis auf einmal ein Kampfrichter auftauchte und sagte es sei Windschattenverbot, und verfolgte uns die ganze Zeit auf dem Rad. Ich dachte schon er kommt vor uns zum zweiten Wechsel ;)
So ließ ich eine Lücke um keine Zeitstrafe zu bekommen, was mich aber gewundert hätte, denn kurz darauf kam Toni mit Lukas Flinzberger im Schlepptau vorbei. Ich folgte ein Stück bis ich den Kampfrichter wieder erblickte. Danach war ich allein und kam als 6. zum Wechsel. Lukas hatte leider einen Defekt und konnte deshalb seinen starken Auftritt nicht
beenden. Beim letzten Lauf verlief ich mich zunächst kurz, merkte es aber zum Glück schnell und konnte Marcel Stein noch überholen. So kam ich als Gesamt-Fünfter ins Ziel und hatte auch jede Menge Spaß dabei!
Gratulation an meine Team- und Trainingskollegen welche alle ein super Rennen zeigten!
Auch unsere Mädels haben sich an die Strecke gewagt. Philipp mit dem es auch am nächsten Wochenende nach Falkenstein geht.
Im Ziel gab es dann noch Kuchen ohne Ende. Ein Lob für die super Organisation der Gnus!
Die Veranstaltung wird die nächsten Jahre wohl immer mehr wachsen.
Am Ende wurde noch ein Radmontageständer der Firma „Bike-Hold-One“ verlost. Wie der Zufall es wollte wurde meine Nummer gezogen und so kann ich mich jetzt über einen schicken neuen Modellständer freuen.



Klasse Veranstaltung, da gibt’s nichts zu meckern!


Als nächstes steht nun der Powerman Germany in Falkenstein an. Ich bin gespannt wie es dieses Jahr läuft und werde mein Bestes geben, schließlich ist es der letzte Duathlon für dieses Jahr und vielleicht kann ich ja nochmal mit einer guten Platzierung bei der DM abschließen.

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Oberurseler Altstadt Duathlon - Back on Track        01.05.2012



Nachfolgend der Bericht zu den Deutschen Meisterschaften im Duathlon der U23 und Elite, immer wieder ein Highlight in der Saison! Ich kannte die Strecke ja schon von den vergangenen zwei Jahren, was durchaus positiv war. Bereits die Anfahrt erfolgte mit einem riesigen Team: Inklusive vier Begleitern (geplant waren drei), machten wir uns auf den Weg, Richtung Oberursel. Maik hatte sich unglücklicherweise einen Tag zuvor verletzt, stellte sich dennoch in den Dienst der Mannschaft, klasse Typ! Auch nochmal Danke für das Organisieren des Team-Transporters an Maik! Übernachten durften wir, wie auch schon ein Jahr zuvor, bei Marie zuhause in Michelbach. Vielen Dank auch hierfür nochmal im Namen der ganzen Truppe. Spät angekommen, ging es dann auch gleich in die Federn.
Als wir früh wieder erwachten, waren wir eigentlich gar nicht motiviert: Es war kalt und trüb! Doch das sollte sich noch ändern. In Oberursel angekommen zog der Himmel auf und die Sonne zeigte sich. Wir waren dann relativ knapp da, aber die Zeit reichte noch aus. Selbst der Sieger der vergangenen Jahre, Patrick Lange, war auch erst spät da. Jetzt fanden wir auch Daniel Rockoff und somit war das Team, mit Christian Flegel und mir dann auch komplett. Das Einlaufen ging auch ganz gut, das Einzige was mir Sorgen machen würde, war die Sonne und die Wärme, im Rennen geht es ja schließlich schon heiß genug her. Der schnelle Wetterumschwung der vergangenen Tage war krass. Aber da müssen alle durch. An der Startlinie suchte ich nochmal vergeblich nach einer kleinen Wolke, jetzt waren es auch schon 25 Grad, also gut, auf geht’s!
Die ersten Meter wurden wie üblich voll angeballert. Ich stand leider etwas weiter hinten in den Startreihen, da ich etwas später da war und musste so reißen lassen, was aber auch gut so war denn der Weg war noch weit!
Alles richtig gemacht denn es war sehr warm und wurde noch wärmer, deshalb nutzte ich auch jede Duschmöglichkeit ... ;)



Auf der Laufrunde gab es auch kein schattiges Plätzchen, lediglich das große Hauptfeld des Radrennens „Rund um den Finanzplatz“, sorgte kurzzeitig für eine windige Abkühlung! So hatte ich zwar beim Laufen den Anschluss etwas verloren, aber aufgrund der Wärme, wurden die meisten Läufer vor mir langsamer. In der letzten, der vier zu laufenden Runden, konnte ich mit dem heimischen Martin Dröll vom SC Oberursel Boden gut machen und somit eine gute Gruppe finden. Puls?? Nach fast genau 36 Minuten für die anspruchsvolle „wellige“ 10 km-Laufstrecke kam ich dann zur ersten Wechselzone.
Der erste Wechsel funktionierte exzellent und so konnte ich glücklicherweise noch schnell antreten und in die Radgruppe mit Teamkamerad Christian Flegel rutschen. Zu fahren waren 36 Kilometer, aufgeteilt in 4 Runden. Christian und ich hatten eine sehr gute Radgruppe erwischt und Martin leistete hier auch einen Großteil der Führungsarbeit. Einige mussten da schon aussteigen, wir konnten uns aber noch festbeißen. So waren wir auch selten vorn in der Gruppe zu finden. Ich wartete eigentlich nur darauf, wann denn die Krämpfe kommen würden. Das Tempo war sehr hoch und warm war es immer noch. Aber die Krämpfe blieben zum Glück aus. Harte Antritte an den Wenden, ein verwinkelter Stadtkurs und dazu noch über 100 HM pro Radrunde. Nach 59 Minuten war es dann vorbei und die Gruppe kam zusammen zum zweiten und entscheidenden Wechsel.
Unser Wechselkönig Christian, versuchte sich dabei mit seinem Rad in die Wechselzone zu legen, sodass niemand durchkam, ich war jedoch auch noch dahinter. ;)
Trotzdem reichte es für mich noch für die beste Wechselzeit des Starterfelds. Und so ging es auf die Jagd. Der letzte Lauf über 5 Kilometer sollte nochmal alles abverlangen, so hieß es „Kopf aus, Beine an!“. Die vorderen zwei waren enteilt, aber ich kam schnell l wieder heran. Christian verlor leider beim Wechsel den Anschluss. So war ich wieder mit Martin Dröll beim Lauf zusammen, der andere musste abreißen lassen. Jetzt wurden wir sogar von außen mit Wasser beworfen, und Martin vom SC Oberursel frenetisch angefeuert, was mich natürlich auch motivierte. So rannten wir gemeinsam Seite an Seite und konnten noch einige Plätze gut machen. Am Ende kam Martin als 12. verdient vor mir ins Ziel! Ich konnte unter 1:54 Stunden bleiben und den letzten Lauf in 17:18 Minuten absolvieren und war zufrieden als 13. im Ziel. Erster wurde Patrick Lange vor Zoltan Senczyszyn.
In der Mannschaft belegten wir am Ende Platz zwei. Leider etwas unglücklich, waren wir doch zeitgleich mit dem Team von Buschhütten, was sich sehen lassen kann. Wann gibt es schon mal so etwas? Lediglich die Platzziffer entschied am Ende zu Gunsten der anderen Mannschaft.



Ergebnisse in der Übersicht:
Daniel: 7. / Robin: 13. / Christian: 17.
Mannschaft: 2.

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Leider wird dieser wunderschöne und super organisierte Duathlon wohl zunächst das letzte Mal als Deutsche Meisterschaft ausgetragen. Auch für mich war es das letzte Mal bei der U23 starten zu können. Geliebäugelt hatte ich ja mit einem Top 3-Platz, wenn alles perfekt läuft. Das tat es auch aber die Jungs da vorne sind richtig flott! So bin ich auch mit Platz 5 wie im Vorjahr sehr zufrieden. Die Zeit war sehr knapp, aber ich konnte in den letzten Wochen noch das Optimum rausholen. Auch im Vergleich zu den Vorjahren sieht man sehr deutliche Steigerungen, es geht voran!
Schade allerdings war, dass nur die ersten 5 der Elite, Preisgeld, Schuhe etc. erhielten. Jedoch die Top 3 der U23 oder Mannschaften lediglich eine Urkunde + Medaille?! Da gibt es noch einiges zu überdenken um den Duathlon-Sport für viele attraktiver zu gestalten und so auch die Teilnehmerzahlen zu erhöhen. Nur 31 gestartete Sportler sprechen für sich, auch wenn das Starterfeld dieses Jahr enger zusammen war, als sonst.

Wie die Jahre zuvor, ging es zum Ausklang mit dem ganzen Team in die Taunus Therme. Lieben Dank nochmal an Betreuer und Unterstützer, der Ausflug hat sich gelohnt!
Am 12. Mai geht es dann nochmal weg von der Straße und ab in den Wald. Der 2. Gnupreis steht, als insgesamt vorletzter Duathlon der Saison an. Falkenstein folgt eine Woche darauf.





Neuer Partner an meiner Seite                                   20.04.2011

Ich freue mich die Sportversorgung Süß als neuen wichtigen Partner an meiner Seite begrüßen zu dürfen.
So werde ich ab demnächst mit speziellen Sportschuheinlagen unterwegs sein, mehr dazu später.
Des Weiteren werde ich dieses Jahr im Triathloneinteiler und– laufschuhe der Firma Pearl Izumi unterwegs sein, die mit Top Qualität überzeugt.
Vielen Dank für die Unterstützung und das Vertrauen!
Im Mai werde ich im Rahmen des Firmenlaufes in Aue für die Sportversorgung Süß an den Start gehen.

                    




Dohnaer Duathlon - nasser Saisoneinstieg               15.04.2012

Wie die Überschrift schon vermuten lässt, gab es bei den Landesmeisterschaften im Duathlon in Dohna nicht das optimalste Wetter. 6 °C, Wasser von oben- und unten. Irgendwie muss das Wasser sich dann auch in die Beine vorgearbeitet haben. Hätte ich das vorher gewusst, wäre ich noch liegen geblieben, so war es dann wenigstens mein erstes hartes Koppeltraining für 2012.
Die Anreise erfolgte Dank Maik problemlos. Maik gesellte sich auch dieses Mal lieber an den Streckenrand, feuerte an und schoss Bilder.
Die Strecke war wie die Jahre zuvor: 10 Kilometer Lauf, dann gleich 36 Kilometer auf dem Rad und zu guter Letzt nochmal 3,75 Kilometer laufen.
Gerade beim Radfahren hatte ich keine Ahnung, was ich momentan drauf habe. Aufgrund meines Praktikums blieben die wichtigen Radkilometer im März aus. So versuchte ich dies in Radblöcken an Wochenenden und über Ostern zu kompensieren. Also habe ich auch sehr knapp an den Wettkampf heran trainiert und war nicht wirklich ausgeruht, für einen guten Test sollte es dennoch reichen!
Gleich nach dem Start konnte sich Zoltan Senczyszyn lösen und war dann das ganze Rennen einsam an der Spitze. Der erste Lauf klappte bei mir richtig gut, auch wenn ich hier schon einige Probleme hatte dranzubleiben und die Beine sich schlapp fühlten, aber das merkte ja zum Glück niemand. ;)
So kam ich zusammen mit Regionalliga-Teamkollegen Sebastian Guhr und Alexander Kunze, nach 34:54 Minuten für die ersten 10 Kilometer, zum ersten Wechsel. Für die Laufstrecke, wo es über Wiesen, Schotter und auch ein wenig hoch und runter ging, richtig gut! Der Durchschnittspuls von 176 bpm zeigt, dass da noch Potential ist. Doch schon an den Anstiegen hatte ich immer Probleme zu folgen und merkte, dass die Power im Oberschenkel fehlte. Da freute ich mich schon auf‘s Radfahren. Der Wechsel klappte gut, auch wenn der eine Schuh schon vorher losfahren wollte. Doch was dann passierte habe ich noch nicht erlebt: Der Puls kam nicht hoch und ich konnte mich absolut nicht quälen. Ich wurde nur überholt und konnte nie gegenhalten. Wenigstens konnte ich dann ab Runde 2 Starter überrunden, sonst hätte ich wahrscheinlich wirklich noch über einen Ausstieg nachgedacht, was viele aufgrund der Temperaturen auch taten. Aber gefroren hab ich nicht. Egal, einfach noch zu Ende radeln und wenigstens als gutes Training abschließen, mehr war auch nicht drin! Es gibt halt auch mal schlechte Tage, aber es kann nur besser werden!
Beim letzten Lauf ging dann auch nicht mehr viel, aber es war nochmal die 5.schnellste Zeit. Am Ende bin ich dann auf Platz 18 ins Ziel gekommen. Glückwunsch an Zoltan (1.), Sebastian (2.) und Toni (4.) für die starken Ergebnisse!

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Im Vergleich zum Vorjahr war die Leistung absolut schwach, auch wenn auf der Radstrecke Wind wehte, da fehlt einfach noch der entscheidende Druck. Daran werde ich noch in der Zeit, bis zu den wichtigen Duathlon Wettkämpfen arbeiten. Beim Laufen geht es weiter in die richtige Richtung, die Zeiten sprechen für sich. Dohna diente als Test und zeigte auch eindeutig, woran es mangelt, aber noch ist Zeit! Die wichtigen Wettkämpfe kommen noch und langsam rollt es auch wieder auf dem Rad! Ich bin gespannt was in Oberursel möglich sein wird.
Abschließend noch ein „Danke“ an Maik für Betreuung- & Fotos!






Göltzschtallauf - ein windiges Unterfangen!            31.03.2012

Vergangenen Samstag stand wieder mein alljährlicher Frühjahrshalbmarathon an, zugleich auch die Landesmeisterschaften. Im Jahr zuvor konnte ich hier gerade so unter 1:20 Stunden bleiben. Die Strecke verspricht also keine Bestzeiten und so nahm ich mir vor, auf Platzierung zu rennen und möglichst gut bei den Landesmeisterschaften abzuschneiden.
Ich reiste pünktlich mit dem Gnu-Express, mit Michael Haase und Patrick Koburger an, die neben Maik Werner, unsere Läufer für die SG Adelsberg waren, um in der Mannschaftswertung anzugreifen.
Nach dem Einlaufen mit den genannten Jungs und Daniel Rockoff, der auch zur SG gewechselt ist, ging es dann auch los. Der vorher angekündigte Regen blieb glücklicherweise während des gesamten Rennens aus.
Nach dem Start musste direkt gleich eine Stadionrunde gelaufen werden und da konnte man auch schon erahnen, dass der Wind heute eine große Rolle spielt. Es wollte niemand im Wind laufen und die Tempoarbeit übernehmen.
Deshalb formierten sich schnell viele Gruppen. Wir ließen uns vom Getümmel der 10 Kilometer-Läufer vorerst im Windschatten, bis zur 5 Kilometermarke ziehen. Einer der da schon lange enteilt war, war Daniel. Er rannte bis zum Schluss sein Tempo weiter und gewann souverän!
Ich hielt mich mit Patrick in der zweiten Gruppe auf, die Maik bis zum 5 Kilometerpunkt in sehr konstantem Tempo anführte. Es lief sehr rund und mit 17:55 min bis dahin ging es auch flott vorwärts. Danach waren wir auf uns gestellt, da die 10 Kilometer-Läufer nun wendeten. Die ersten 3 des Halbmarathons waren zu dem Zeitpunkt schon enteilt.
Ich war nun mit Patrick, Maik und Thomas König in der Verfolgergruppe.
Wir versuchten nochmal heran zu laufen, in dem wir uns in der Führung abwechselten. Doch wir kamen nicht mehr heran. Patrick musste dem hohen Tempo Tribut zollen und auch Maik wurde bei Kilometer 8 langsamer und nahm etwas Tempo heraus, denn der Weg war noch weit!
So war ich nun im Gleichschritt mit Thomas König unterwegs. Was für mich perfekt war, denn wer Thomas kennt, weiß wie konstant er die Kilometer abspult, und das auch nicht zu langsam!
Wir erreichten gemeinsam die 10 Kilometer nach 36:15 Minuten. Ich lag sogar auf Bestzeit-Kurs! Jedoch muss man berücksichtigen, dass die erste Hälfte bergab ging und die zweite, 90 Höhenmeter bergan. So liefen wir noch bis zur Wende und dann wurde es langsam ernst und die Kilometer wurden für mich immer schwerer. Das Erstaunliche aber, ich konnte ungefähr das Tempo halten und versuchte an Thomas dranzubleiben, so lange es ging. Ich sagte mir immer, sollte ich abreißen lassen wäre ich auf mich allein gestellt, also weiter dran bleiben und kämpfen!
Bis Kilometer 18 blieben wir auch zusammen, dann fiel ich in ein kleines Loch. Doch entgegen meiner Erwartung rief mir Thomas zu, dass er das Tempo nicht mehr weiterlaufen könnte und ich alleine weiter laufen soll. Und das obwohl es mir doch eigentlich die letzten Meter schon sehr schwer erging. Doch ich versuchte weiterzulaufen, es waren ja nur noch 3 Kilometer, aber die hatten es in sich!
… Nur noch 2 Kilometer und nun zuckten die Beine auch schon ein wenig an und der Schritt wurde unsauber.
… Noch ein Kilometer, nun sah ich schon einige Zuschauer und konnte den Sprecher schon hören, die letzte Stadionrunde wartete. Der Sprecher rief, es könnte eine Zeit um die 1:18 h werden, aber ich wollte eine bessere Zeit und mobilisierte nochmal auf den letzten 400 Metern was ich konnte. Auch der Wind war noch da und wollte mich nicht ins Ziel lassen und pustete, was das Zeug hielt. Doch nach 1:17:12 Stunden hatte ich es dann geschafft und lief als Gesamt-Vierter ein.






Ich war sehr zufrieden mit der Zeit, weniger als 30 Sekunden über meiner Bestleistung und das auf der Strecke bei den Bedingungen, das hätte ich vorher so nicht erwartet. Ich konnte auch den Landesmeistertitel in meiner Altersklasse aus dem Vorjahr verteidigen und insgesamt sogar bei den Landesmeisterschaften auf Platz zwei hinter Holger Zander landen!
Gewonnen hat Nico Jahreis aus München in richtig schnellen 1:12:13 h.



Auch in der Mannschaft konnten wir erstmalig auf‘s Treppchen steigen und belegten Platz 3, bei sehr gut besetzten Teams. Dabei ist Maik unter 1:20 h geblieben und Patrick hat sich richtig gut ins Ziel gekämpft!

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Daten:
Durchschnittspuls: 181 bpm
Maximalpuls: 191
Kilometerschnitt: 3:39 min/km

Der nächste Höhepunkt wird dann in Oberursel sein, wenn wieder die Deutschen Meisterschaften im Duathlon und in der U23 stattfinden. Dieser wird leider vorerst das letzte Mal stattfinden und auch für mich ist es das letzte Mal in der U23-Wertung. Unter anderem bin ich dann mit Daniel Rockoff und Christian Flegel am 1. Mai im Taunus am Wetteifern.
Als Test wird dazu der Dohnaer Duathlon am 15.04. dienen, gleichzeitig Sachsenmeisterschaften im Du(h)athlon ;)

Bis dahin, allen ein schönes Osterfest!


Citylauf Dresden - LM über "10" km - oder mehr???   18.03.2012

Bevor es losging, musste ich aber erst einmal zum Friseur, damit ich nicht wieder wie im Oktober in Dresden, vom Sprecher, als erste Frau angekündigt werde ;)
Die Bedingungen waren an diesem Sonntag super: Sonne, 12 Grad und kaum Wind - nur eine Baustelle sorgte kurz zuvor für eine kleine Streckenänderung.
Mit am Start die ganzen Chemnitzer u.a. mit Phillip Heisch, Tim Herold, Theodor Popp, Maik Werner, Toni Brunner und Max-Martin Werner. Max, Maik und Toni starteten, wie ich für die SG Adelsberg, wo wir in der Mannschaftswertung auch vorn mit dabei sein wollten.
Der Startschuss fiel 10.30 Uhr und ich kam gut aus dem Gedränge heraus.
Es lief perfekt, ich hatte eine starke Gruppe um mich herum. Thomas König, Theodor Popp, Uwe Friedrich, alles exzellente Läufer, also dran bleiben und möglichst entspannt hinterher laufen. Das tat ich auch die ersten 2 von 3 Runden und lag voll im Plan. Ich fühlte mich auch noch immer locker und nicht verkrampft & lief genau das Tempo was ging, ein wenig schneller und ich wäre bei Zeiten hoch gegangen (Schnittpuls 187)!
Das lockere Laufgefühl verschwand dann plötzlich in der letzten Runde. Als Theo anzog kam ich zwar mit, hatte aber meine Probleme zu folgen, Thomas und Uwe ließen reißen. Dann hatte ich eine kleine Lücke und Uwe Friedrich war plötzlich wieder da und rannte an mir vorbei. Ich saugte mich fest und er lief mich wieder heran, sodass wir wieder zu dritt waren. Allerdings kroch ich schon ganz schön auf dem Zahnfleisch.
Jetzt musste man sich zunehmend durch die Massen durchschlängeln. Bis zum letzten Kilometer blieben wir drei zusammen, dann zog Theo wieder leicht an, diesmal konnte ich aber dagegen halten und selbst entfliehen. Ich rannte nun wieder so schnell ich konnte, Richtung Ziel. Scheinbar gelang es mir, mich die letzten zwei Kilometer im Schatten der zwei wieder etwas zu erholen.
Den letzten Kilometer konnte ich nochmal anziehen und sah die Uhr aus der Ferne und war … enttäuscht. Die Uhr war schon auf 34 umgeschlagen, aber ich zog noch bis zum Ziel durch und konnte noch einen Läufer einholen, was Platz 12, nicht 13, der 777 Starter in 34:24 Minuten bedeutete. Komischer Chip, der eine löst auf der ersten Matte aus der andere auf der zweiten …
Großer Dank an Theo, mit dem ich auch schon mal in Chemnitz trainierte, der mich super gepusht hat, für mich ein optimales Rennen, besser hätte ich es nicht machen können!
Zumal die letzten Wochen das Training zurückgeschraubt werden musste, da ich momentan ein Praktikum für das Studium absolviere. So kamen nur wenige Lauf-Kilometer zustande, höchstens um die 40. Aber die Schlüsseleinheiten wurden durchgeführt und versprachen viel! - Weniger ist eben doch manchmal mehr!

Nun zur schon vorher angesprochenen Teamwertung, welche leider zunächst vergessen wurde. Als dann meine Teamkollegen fort waren und alles vorbei war fragte ich nochmal nach und dann wurde sie durchgeführt. So konnten wir Platz 2 in der Mannschaft, hinter dem TSV Dresden belegen. Das war aber nicht alles was schief lief, auch die Wettkampfstrecke, die laut DLV 10 km betragen sollte, war um 200 m länger. Das soll jetzt keine Ausrede sein, aber ist dennoch sehr schade. So blieb ich 2 Sekunden über der alten Bestmarke. Zieht man aber die 200 Meter ab, wäre mein Ziel sehr realistisch. Aber da hilft kein Jammern, dann muss wohl im Sommer oder Herbst noch ein schneller 10 Kilometer-Lauf herhalten, um die „magischen“ 34 Minuten zu knacken! Maik, Toni und Max zeigten ein gutes Rennen und liefen starke Zeiten.

Ergebnisse LM: Einzel: Platz 7 AK   /   Mannschaft: Platz 2

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Eine Woche nach dem Citylauf, fuhr ich nach Chemnitz, um den letzten der drei Wettbewerbe der Swim and Run-Serie zu absolvieren. Wie immer, als schöner Trainingswettkampf, um sich selbst zu fordern und die Tempohärte zu schulen. Diesmal war ich extrem zufrieden: neuer Streckenrekord auf der Laufstrecke und beim Schwimmen lief es auch ganz gut, dafür, dass ich zuletzt nur zweimal pro Woche im Wasser war. Auch meine Trainingskameraden von der SG zeigten super Resultate, und so konnten wir die ersten vier Plätze belegen! Somit konnte ich den Tagessieg einfahren und auch in der Gesamtwertung ganz vorne landen.

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Die Radumfänge werden nun auch zunehmend verschärft, der erste Schritt dafür wurde am Wochenende eingeleitet, zunächst erst einmal auf dem MTB. Das Ganze lasse ich jetzt wirken und dann geht’s am kommenden Wochenende nach Lengenfeld zur Landesmeisterschaft im Halbmarathon!





Kadersichtung Chemnitz - auf ein letztes Mal          11.03.2012

Am letzten Wochenende war es also soweit, meine letzte Kadersichtung im Triathlon stand an.
Ich reiste mit dem Team des SV Elbland an mit Johann Voigt, Fabio Steyer und John Heiland. Die zwei Betreuer Ingo und Jörg durften da natürlich nicht fehlen.

Los ging es diesmal mit dem Schwimmen, nicht wie vor einem Jahr, mit dem Laufen. So wie immer, wurde auf der 50 m-Bahn in der Schwimmhalle im Sportforum geschwommen. Die 50 Meter-Kraul Beine konnten ausgeruht absolviert werden. Nach 51 Sekunden war es dann geschafft, was gleichzeitig eine neue Bestzeit und auch unter der geforderten Normzeit von 55 Sekunden lag.
Danach ging es zu den 50 Meter-Kraul Sprint, wo ich auch eine neue persönliche Bestzeit in 28,7 Sekunden erreichen konnte. Die Umstellung im Schwimmen auf mehr Beinarbeit und 15 Meter-Sprints, am Ende jeden Trainings, zeigen also schon jetzt die ersten „Früchte“.
So konnte ich auch über 50 Meter-Schmetterling das erste Mal unter 34 Sekunden bleiben.
Nach einer kurzen Pause ging's dann zu den 400 Metern-Kraul. Hier hatte ich mir schon die Woche zuvor auf dem Rabenberg das Gefühl für die Strecke geholt, war mit der Zeit aber unzufrieden. Lange Rede kurzer Sinn, nach 5:07 Minuten war es dann geschafft, die eine Sekunde über der alten Bestmarke sei verziehen! John konnte hier zum ersten Mal auf der 50 m-Bahn die 5 Minuten Marke knacken! Also schwimm-technisch alles im Lot.

Nach der Mittagspause ging es dann in der Leichtathletikhalle mit den Läufen weiter.
Begonnen wurde mit dem 100 m-Sprint im „Laufschlauch“ mit Lichtschranken und fliegendem Start.
Der Statistik der letzten Jahre zufolge, würde ich wieder 11,9 Sekunden brauchen. So war es dann auch dieses Mal.
Nun kam es zum entscheidenden Lauf, auch in Hinsicht auf Dresden, die 5000 Meter. Gelaufen wurde in der Halle auf einer 200 m-Bahn. Die perfekte Rundenkontrolle war somit garantiert, sie kann aber auch jeden Fehler und Einbruch sichtbar machen. Zu aller Freude tauchte nun auch Coach Maik Werner auf, der mich pushen sollte und mir Rundenzeiten durchgab. Dazu waren noch Fabio, Jörg und Fotograf Ingo am Streckenrand, was für ein perfekt organisiertes Rennen sorgen musste. Auch das Starterfeld war sehr gut besetzt, sodass zum ersten Mal auch die schnellen Brandenburger Jungs aus Potsdam mit am Start waren sowie das Team Mitteldeutschland mit John und Paul Clauss. Mein persönliches Ziel war es, die Bestzeit die ich hier vor 2 Jahren mit 16:16 Minuten gelaufen war, zu unterbieten. Ich konnte aber auch nicht genau sagen, ob es klappen würde, also versuchte ich einfach das Tempo zu laufen, was für eine 16:15 min reichen würde.
Der Startschuss fiel, es ging los. Ich startete aus der zweiten Reihe heraus und schnell bildete sich ein riesiges Feld. Nach einem Kilometer, welcher in 3:14 min absolviert wurde, war es dann eine lange Perlenschnur, wo man aufpassen musste den Zug nicht abfahren zu lassen und es kam zu kleinen Rangeleien. Danach sortierte sich alles, Viele fielen heraus. John rannte an Position 2 mit Paul Clauss im Schlepptau. Kilometer drei passierte ich nach 9:47 Minuten mit ca. 4 Sekunden Rückstand auf die beiden. Also alles im Soll, es lief zwar schwer aber ich wusste, dass ich nach hinten 'raus noch einiges bewegen kann. Bei Kilometer 4 zog John an und versuchte den Ausreißer zu schnappen. Paul musste dann abreißen lassen und ich konnte heran laufen und 3 Runden vor Ziel vorbei rennen. Ich lief dann so schnell, ich noch konnte und wurde von Maik und den Anderen nach vorn gepusht. John konnte als Erster einlaufen und ich sicherte mir noch Platz 3 in 16:06 Minuten!!! Der letzte Kilometer fiel nach 3:03 Minuten … Ziel also geschafft, die Vorgabe für Dresden scheint also realistisch, sollten die äußeren Bedingungen auf meiner Seite sein. Sehr überraschend auch für mich, hatte die Vorbereitung doch erst richtig vor 3 Wochen auf der Bahn begonnen.
Danke an alle für die Unterstützung am Streckenrand und Ingo für die Bilder, war echt Spitze!


Weitere Schnappschüsse gefällig? ... Dann klickt mich einfach an!

Aber auch zur Unterstützung der Triathleten vom Schwimmclub Chemnitz war ich angereist. Auch hier wurden nur positive Ergebnisse erzielt, viele erfüllten alle Normen und gerade beim Laufbereich konnten über die längeren Strecken Verbesserungen von 10 Sekunden erzielt werden und die Laufnormen wurden von allen erfüllt – So kann es weiter gehen! Es war zwar meine letzte Sichtung, aber ich werde weiterhin mit als Betreuer dabei sein.
Jetzt kommt noch eine lockere Woche, bis es in Dresden dann zur Sache geht, also keine Fehler machen dann ist alles möglich.

Pulswerte 5000m:
Durchschnittspuls: 187 bpm
Maximalpuls: 200 bpm

Zu den Kadernormen - BITTE HIER KLICKEN

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Update - Hurra, der März ist da!                                02.03.2012

Lange ist nun der letzte Eintrag her, schon ist auch der Februar vorbei und es hat sich einiges getan.
Zu aller erst wurde in Chemnitz eine „Swim and Run“-Serie in's Leben gerufen, die gemeinsam von der SG Adelsberg und dem Schwimmclub Chemnitz organisiert wird. Diese findet 3 mal statt und das jeden Monat einmal bis zum März. Für die Gesamtwertung werden die zwei besten Ergebnisse einbezogen.
Hierbei gilt es 800 m im Becken zu schwimmen und danach mit den Rückständen auf der Laufstrecke zu starten. Diese führt durch das Gelände des Sportforums, wobei 2 Runden gelaufen werden, um auf die 5 Kilometer zu kommen.
Bei beiden Disziplinen war ich sehr zufrieden, zumal es erst Januar war und konnte insgesamt auf Rang 3 einlaufen.

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Am 28.01. ging es dann mit meinem Schwimmverein, dem SC Poseidon Radebeul, nach Görlitz. Ein Wettkampf in der Bezirksliga im Schwimmen bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften stand an. Hierbei ist das Besondere, dass jede Strecke zweimal belegt werden muss. Ich übernahm die Bruststrecken und war mit den Zeiten auch ganz zufrieden. Am Ende waren wir alle überrascht, denn es hieß, dass wir gewonnen haben und nun aufsteigen werden! Eine klasse Manschaftsleistung!

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Letztes Wochenende fand dann der 2. Wettkampf der Swim and Run-Serie in Chemnitz statt, wo ich auf Gesamtrang 2, hinter Trainings- und Teamkamerad Tobias Schmutzler ins Ziel kam.

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Gestern fand noch die zweite KLD am Olympiastützpunkt statt. Dabei wurden wieder 4 x 2000 m auf dem Laufband absolviert und die Stufen blieben gleich, um den Unterschied zum letzten Mal genau zu sehen. Die Werte sind auch um einiges besser und werden jetzt noch ausgewertet und analysiert.
Zum Training der vergangenen Wochen ist zu sagen, dass viel alternative- bzw. unspezifische Grundlagen gesammelt wurden. So standen einige Skiausfahrten an, sowohl klassisch, als auch Skating ...



Außerdem ging es auf's gefrorene Wasser, um mit den Schlittschuhen die Schwimmstrecke für Moritzburg zu testen ... ;)



Aber auch das Laufen kam nicht zu kurz. Versucht wurde das Grundlagenniveau anzuheben, um das „Abschleichen“ zu vermeiden. Zurzeit probiere ich auch andere Arten des Intervalltrainings, wie es anschlägt, wird sich zeigen, aber es verspricht viel.
Im Wasser läuft soweit auch alles rund. Hier wurde auch nochmal einiges an der Technik überarbeitet und der Anteil der Beinarbeit in den Einheiten hochgeschraubt.
Zum Radfahren werde ich in nächster Zeit auch wieder öfter als ein- bis zweimal die Woche kommen.
Bald folgen auch die ersten wichtigen Wettkämpfe.
Zunächst werde ich am kommenden Wochenende bei der Kadersichtung im Triathlon in Chemnitz teilnehmen. Dies auch zum letzten Mal, also muss ich es auch nochmal genießen! ;)
Danach findet schon der erste wichtige Wettkampf in Dresden statt, wo ich am 18.03. beim Citylauf über 10 Kilometer starten werde. Hier habe ich mir letztes Jahr als Ziel gesetzt, die 10 Kilometer unter 34 Minuten zu laufen. Es wird schwer, ist aber in meinen Augen möglich – mal sehen, ob's klappt?
Die Unterstützung auf Seiten meiner Partner wird mir da sehr helfen. So werde ich 2012 mit der neuen Omotion-Kompressionsbekleidung in blau unterwegs sein. Auch allthera, die Physiotherapie meines Vertrauens, steht mir immer zur Seite mit „magischen Händen“.
Demnächst noch mehr zum Thema Partner. Jetzt werde ich erst einmal ein Wochenende im Trainingszentrum auf dem Rabenberg mit dem Schwimmclub Chemnitz sein. Nicht nur um selbst zu trainieren, sondern auch um den Nachwuchs im Schwimm- und Triathlonbereich voranzubringen.

Zu guter Letzt wieder ein interessanter Artikel von der TU Chemnitz über Maik, Toni und mich. - BITTE HIER KLICKEN



Neujahrsgrüße                                                            09.01.2012

Ein gesundes neues Jahr wünsche ich euch allen!
In letzter Zeit hat sich viel getan.
Anfang Dezember stand in Chemnitz die Sportlerwahl an. Hier wurden die besten Sportler, Sportlerinnen und Mannschaften 2011 der TU Chemnitz geehrt.
Völlig überraschend konnte ich hier den Titel „Sportler des Jahres“ erlangen. Dazu kam auch noch der 3. Platz in der Mannschaftswertung mit Toni und Maik (SG Adelsberg) und eine Sonderehrung für die Laufkultour.
Ein großes Dankschön nochmal an alle die für uns abgestimmt haben!

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Zum Ausklang des vergangenen Jahres, entschied ich mich für den Silvesterlauf in Chemnitz, wo es 10 Kilometer auf diesmal relativ matschiger Strecke zu bewältigen galt.
Am Start wurde ich etwas ausgebremst, konnte aber kurzzeitig wieder vor, an die Spitze laufen, bis das Tempo erhöht wurde. Der Puls kam aufgrund der hohen Umfänge der letzten Zeit nicht so wirklich hoch und so konnte ich auch kein extrem hohes Tempo laufen. Aber für Silvester war das auch ganz in Ordnung ;)
Am Ende erreichte ich wieder einen Top 10 Platz in 35:44 Minuten.

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Des Weiteren kann ich bekannt geben, dass ich in diesem Jahr wieder in der Regionalliga mit dem Team vom OSSV Kamenz an den Start gehen werde.
Diesbezüglich hatten wir uns alle dieses Wochenende in der Kamenzer Schwimmhalle getroffen, um eine Schwimmanalyse durchführen zu lassen.
Dies übernahm Jan Frobart mit seiner Crew von Startblock 24. Es wurden einige Schwächen aufgezeigt, aber zum Glück ist ja noch genug Zeit um daran zu arbeiten.
Großen Dank an dieser Stelle nochmal an Jan und sein Team!

Im Januar stehen zunächst einmal ein paar Schwimmtestwettkämpfe an und es wird weiterhin mit der Chemnitzer Trainingsgruppe fleißig weiter trainiert. Bislang läuft alles nach Plan.
So habe ich auch die Trainingskilometer für das Jahr 2011 analysiert und dabei insgesamt folgende Distanzen bewältigt:                               Schwimmen: 533 km / Rad: 7022 km / Laufen: 2633 km.